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Archiv 2017 Archiv der Jahre 2007 - 2016Archiv der einzelnen Dienste und Projekte

 

Archiv: Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung & Sozialpunkt

 

  

 

2017

Arm im Alter (12/17)

Der Armut im Alter begegnen (10/17)

Armut sorgt für fehlende Würde (10/17)

Engagiert in Ibbenbüren - immer ein Gewinn (09/17)

 

2016

„Das Thema Altersarmut nicht aus den Augen verlieren" (03/17)

Mit so vielen Spenden haben wir nicht gerechnet (12/16)

Altersarmut im Fokus (11/16)

Rundum-sorglos-Paket in Sachen Vorsorge (11/16)

Helfer stellen Projekte vor - und suchen Interessierte (09/16)

Aktionswoche der Schuldnerberatung (05/16)

Team der Schuldnerberatung neu aufgestellt (04/16)

Dankeschön für 20 Jahre Engagement (04/16)

Altersarmut nimmt zu (04/16)

Miete oder Medikamente? (01/16)

 

2015

Die Geschichte hinter der Armut (03/15)

 

2014

SkF leistet wertvolle Arbeit – CDU-Bundestagsabgeordnete besucht Schuldnerberatungsstelle(10/14)

Wenn Schulden (er-)drücken (06/14)

Leserbrief: Traue keiner Statistik (06/14)

 

2013

Dispo-Zinsen haftet Ruf der "Abzocke" an (08/13)

 

2012

Projekt "Schuldnerberatung" im Fürstenberg-Gymnasium in Recke (05/12)

 

2011

Anlaufstelle für Fragen aus dem Leben - Der Sozialpunkt des SkF stellt sich vor (10/11)

Hilfe gegen Ängste und Nöte (07/11)

Nachfrage nach Schuldnerberatung steigt (03/11)

 

2010

180 "Pakete mit Herz" (12/10)

„...damit die Welt uns hört“ - Ökumenischer Pfingstgottesdienst auf dem Kirchplatz (05/10)

Von Raten-Verträgen und Insolvenz - Wilma Dankbar vom SkF informierte über Arbeit der Schuldnerberatung (05/10)

 

2009

10 Jahre Verbraucherinsolvenz - ein Weg aus den Schulden (06/09)

 

2008

SkF verteilt 185 "Pakete mit Herz" (12/08)

Mit 2,50 Euro fängt das Drama schon an Kirchen und Politiker diskutieren das Problem der Kinderarmut (11/08)

Soziales und bürgerschaftliches Engagement ist gefragt (Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2008) (09/08)

Umgang mit Geld kann man richtig lernen (Präventionsarbeit der Schuldnerberatung) (01/2008)

 

2007

Sozialdienst kath. Frauen verteilt 194 Päckchen der IVZ-Aktion "Paket mit Herz"(12/2007)

Informationsstand zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007 (09/2007)

"Alles im Griff“ – Präventionsveranstaltungen zum Thema Schulden an Schulen (08/2007)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ibbenbürener Volkszeitung (11.12.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

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Pressemitteilung des Diözesancaritasverbandes vom 13.10.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LINK ZUM INTERVIEW

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (10.10.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (08.09.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (18.03.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (24.12.16)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (14.11.16)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (16.11.16)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (17.09.16)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (31.05.2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (06.04.2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des Caritasverbandes für die Diözese Münster vom 04.01.2016

 

 

 

 

 

Miete oder Medikamente?

 

 

 

 

 

Neues Projekt:

Schuldnerberatung für Senioren in Ibbenbüren/Ehrenamtliche helfen auf dem Weg aus den Schulden

 

 

 

 

 

Stehen für das Projekt 55plus: Melanie Haslage (links) und SkF-Geschäftsführerin Barbara Kurlemann

 

Ibbenbüren (cpm). "Ich wusste gar nicht, dass wir Schulden hatten." So oder ähnlich beginnen häufig Gespräche der Schuldnerberaterin Melanie Haslage in Ibbenbüren. Zu der Mitarbeiterin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in der Bergbaustadt kommen beispielsweise ältere Frauen, deren Ehemann gerade verstorben ist. "Der Mann hat zuvor alle finanziellen Dinge geregelt und dann kommen die Schulden nach seinem Tod heraus", berichtet Haslage. Kein Einzelfall: Die Zahl der Menschen, die im Alter Sozialhilfe bekommen müssen, ist auch im wirtschaftlich starken Kreis Steinfurt gestiegen.

Der SkF hat deshalb in der Schuldnerberatung ein Präventionsprojekt aufgelegt, dass sich mit Unterstützung ehrenamtlicher Berater speziell an eine ältere und oft weibliche Zielgruppe richtet. "Bisher gibt es nichts Vergleichbares", erklärt die Ibbenbürener SKFGeschäftsführerin Barbara Kurlemann. Finanziert wird das zwei Jahre laufende Projekt mit Hilfe von Ibbenbürener Sponsoren sowie aus Innovationsmitteln des Caritasverbandes der Diözese Münster. "Der gezielte Zugang zu dieser Altersgruppe hat uns besonders überzeugt", erklärt die zuständige Referentin Ute Cappenberg.

Die finanziellen Probleme führen vor allem bei älteren Menschen in die Isolation. "Sie nehmen nicht mehr an Veranstaltungen teil oder treffen sich nicht mehr mit Freunden im Café", sagt Melanie Haslage. Schließlich brauchen sie jeden Cent, um Rechnungen zu bezahlen. Manchmal kann das sogar lebensgefährlich werden:

 

"Statt sich wichtige Medikamente zu kaufen, sparen manche lieber für die Miete", hat Melanie Haslage beobachtet. Besonders betroffen: Frauen. Diese haben oft nicht lange in einem Beruf gearbeitet und erhalten deshalb nur kleine Renten. Wenn dann der Partner stirbt, schrumpft das Einkommen rapide.

Solche Fälle stehen stellvertretend für ein immer größer werdendes Problem in Deutschland: Altersarmut. "Die Belastungen, wie die Kosten für Haus und Auto, bleiben trotz des geringeren Einkommens bestehen", erklärt Haslage. Viele Betroffene sagten sich dann zunächst: "Ich schaffe das schon irgendwie". Wenn aber die eigenen Sparmaßnahmen nichts mehr nützen und die Menschen keinen Ausweg mehr wissen, kommen sie in die Beratung des SkF. "Da geht es erst einmal um die Sicherung der Existenz. Wir klären zum Beispiel über Ansprüche bei Ämtern auf." Zudem müssen häufig die Finanzunterlagen sortiert oder mit Gläubigern verhandelt werden.

 

Dabei setzt der SkF Ibbenbüren auf ehrenamtliche Hilfe. "Unsere Ehrenamtlichen bringen meist große Lebenserfahrung mit und können mit Papierkram umgehen", charakterisiert Melanie Haslage ihre Helfer. Sie werden durch die Beraterinnen des SkF regelmäßig geschult und begleitet. "So beugen wir einer Überforderung vor", erklärt Geschäftsführerin Barbara Kurlemann. Sie helfen bei der Haushaltsplanung oder begleiten die Verschuldeten zu Behörden. Aber noch anderes ist wichtig: "Die ehrenamtlichen Schuldnerberater müssen zuhören können." Dass die älteren Menschen Ihre Probleme schildern können, sei ein erster, wichtiger Schritt aus der Isolation.

 

 

 

 

 

Wir danken dem Caritasverband für die Diözese Münster für die Bereitstellung dieser Pressemitteilung.

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (03.03.2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 01.10.2014

 

 

 

 

 

SkF leistet wertvolle Arbeit – CDU-Bundestagsabgeordnete besucht Schuldnerberatungsstelle

 

 

 

 

 

Ibbenbüren. „Der SkF bietet mit seinen vielen Diensten Hilfe zur Selbsthilfe und ist damit eine wichtige Unterstützung für Menschen im Alltag.” stellte die CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek bei ihrem Besuch des Sozialdienstes katholischer Frauen in Ibbenbüren fest.

 

 

 

 

 

Die Tecklenburgerin zeigte sich beeindruckt, wie das Miteinander von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zu einem Netzwerk geworden ist.  Am Beispiel der Schuldnerberatung zeigte Geschäftsführerin Barbara Kurlemann auf,  dass etwa Ehrenamtliche die Unterlagen betroffener Menschen sortierten, um den Hauptamtlichen einen schnelleren Überblick über die Situation zu ermöglichen.  Die Gründe, aus denen  Menschen in die Verschuldung geraten, seien vielfältig. Oft scheine es Betroffenen so, dass es keinen Ausweg gebe. Besonders hart sei es, wenn Kinder mitbetroffen seien.

 

 

 

 

 

 

Seit 1999 ist die Schuldnerberatungsstelle des SkF als Insolvenzberatungsstelle der Freien Wohlfahrtspflege anerkannt und zuständig für die Schuldner- und Insolvenzberatung des „Altkreises Tecklenburg“, erläuterte die Geschäftsführerin Kurlemann. „Der finanzielle Druck unserer Klienten steigt“, so berichtete die Geschäftsführerin, daher sei eine frühestmögliche Beratung ohne lange Wartezeiten erforderlich. Existenz sichernde Maßnahmen, wie die Sicherung von Wohnraum und Energieversorgung nähmen inzwischen einen erhöhten Zeitanteil ein. Intensive Verhandlungen mit Gläubigern führten oft zu einer außergerichtlichen Einigung, so dass in vielen Fällen die Durchführung des gerichtlichen Insolvenzverfahrens nicht notwendig sei. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ausgabe- und Konsumverhalten sei wichtiger Bestandteil der Beratung und helfe den Betroffenen, wieder in einen geordneten Alltag zu finden. Schuldnerberatung, Familienhilfen und auch die Leistungen, die im Sozialkaufhaus angeboten werden, seien „existenzielle Hilfen für Menschen in Not“, ergänzte SkF-Vorsitzende Jutta Lutterbey.

 

 

 

 

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen sei stolz auf die große Anzahl Ehrenamtlicher, die die Arbeit des Vereines stützen. Mit dem Wohnhaus für Frauen in Notsituationen, den Fachdiensten Pflegekinderdienst, dem Betreuungsverein, der Fachberatung für Kindertagespflege, der Freiwilligenbörse „Kiste“ , und den Kooperationsprojekten mit der Bürgerstiftung „Wir für Kinder“ und „Alt für Jung“  halte der SkF eine vielfältige Hilfsangebotspalette für Menschen in der Region vor, erkannte Anja Karliczek an.

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (23.06.2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (18.06.2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (24.08.2013)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

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Internetpräsenz des Fürstenberg-Gymnasiums in Recke vom 30.05.2012

 

 

 

 

 

Projekt "Schuldnerberatung" im Fürstenberg-Gymnasium in Recke (von Norbert Hecker)

 

 

 

 

 

„Da geht es ja um große Freude und großen Ärger, um Glück und Riesenpech!“, die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtbereiches Wirtschaft der Klassen 8 hatten die Excel-Tabellen mit der Zins- und Zinseszinsrechnung für eher für so etwas wie Mathematik am Computer gehalten. Wilma Dankbar von der Schuldnerberatung des Caritas-Verbandes Tecklenburger Land (Sozialdienst katholischer Frauen) verknüpft die Rechenbeispiele mit menschlichen Schicksalen. Ihr Erfahrungsbericht aus dem Alltag der Beratungsstelle lässt die Mädchen und Jungen aufhorchen.

 

 

Wilma Dankbar

Das abstrakte Lehrbuchwissen, die Fachausdrücke aus dem Finanzbereich werden in der Verknüpfung mit menschlichen Schicksalen konkret und bedrückend. Was, wenn der Ratenvertrag durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit nicht mehr bedient werden kann? Was, wenn es in der Firma keine Chance mehr zu Überstunden und Nachschichten gibt? Die Zinstabellen aus dem Unterricht der Fachlehrerinnen Cornelia Brüning und Petra Mühlberg aus den beiden Parallelkursen bekamen einen konkreten Lebenshintergrund.

 

 

Im Ernstfall können die Zahlungsrückstände, die ausbleibenden Zinszahlungen Konsequenzen für das Leben der ganzen Familie haben. Die Beraterin merkte schnell, dass die geschilderten Fälle aus dem Alltag der Familien, von denen sie berichtete, weit von der Lebenserfahrung der Schülerinnen und Schüler entfernt lagen. Aber betroffen waren sie schon, auch erschreckt, welche Folgen die Schuldenfalle und letztlich die Privat-Insolvenz haben kann.

So wurden die Schüler des Fachbereichs Wirtschaft durch den Besuch der „Praktikerin“ mit dem – zum Glück – ihnen fernen Alltag konfrontiert. Die Tabellen waren nicht länger mehr Trockenübungen, sie füllten sich sozusagen mit Leben!

 

 

 

 

 

Wir danken dem Fürstenberg-Gymnasium in Recke für die Bereitstellung des Artikels.

www.fuerstenberg-gymnasium-recke.de

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (03.10.2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DOWNLOAD/DRUCK des Zeitungsartikels

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (18.07.2011)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DOWNLOAD/DRUCK des Zeitungsartikels

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

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Kirche + Leben (13.03.2011)

 

 

 

Nachfrage nach Schuldnerberatung steigt

Arbeitskreis „Kirche – Wirtschaft“ informierte sich beim Sozialdienst katholischer Frauen

Die Schuldnerberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) war das Thema des Arbeitskreises „Kirche – Wirtschaft“ bei seiner Zusammenkunft in Ibbenbüren.

„Fast 11% der Menschen in Nordrhein-Westfalen sind überschuldet“, teilte Sozialarbeiterin Barbara Kurlemann vom SkF dem Arbeitskreis mit. Mit großer Sorge beobachteten auch ihre Kollegin Wilma Dankbar und Karl Schubert vom Diakonischen Werk den rasanten Anstieg der Überschuldung von unter 20-jährigen und von Menschen, die älter als 70 Jahre alt sind. Besonders für junge Menschen sei Präventionsarbeit notwendig, damit unwägbare finanzielle Abenteuer nicht zu einem Fass ohne Boden werden.

Ziel sei es, möglichst eine Entschuldung zu erreichen und wieder eine gesicherte Lebensgrundlage zu schaffen. Dabei helfe nicht nur die Schuldnerberatung, sondern ein soziales Netzwerk helfe den Ratsuchenden, wieder Boden unter die Füße zu bekommen, sagte Barbara Kurlemann. Beispielhaft nannte sie die Sozialpunkte in Ibbenbüren, Hörstel, Recke und Mettingen, bei denen Ehrenamtliche praktische Hilfe leisten, Begleitung und Unterstützung anbieten und bei Bedarf weitergehende Hilfen vermitteln.

Die Nachfrage nach Schuldnerberatung sei weiterhin stark ansteigend, berichtete Barbara Kurlemann dem Arbeitskreis, Wartezeiten von bis zu vier Monaten seien nicht selten. „Wegen der nicht ausreichenden Förderung der Beratungsstellen durch die öffentliche Hand lassen sich lange Wartezeiten nicht vermeiden“, bedauerte die Sozialarbeiterin. Allerdings könne die Wartezeit von den Klienten häufig schon dafür genutzt werden, sich mit Hilfe eines „Startpaketes“ über die eigene Situation klar zu werden und sich einen Überblick über Kredite, Ratenverträge und laufende Ausgaben zu verschaffen.

Mehr Präventions- und Aufklärungsarbeit leisten zu können statt Reparaturbetrieb zu sein, wünschten sich die Schuldnerberatungsstellen. Die anwesenden Mitglieder des Arbeitskreises setzten sich dafür ein, bereits in den Schulen die Finanzkompetenz der jungen Menschen zu stärken. „Medien- und Finanzkompetenz sollte als Pflichtfach in den weiterführenden Schulen unterrichtet werden“, forderte Leni Huesmann vom Kreiskomitee der Katholiken. Und an die Politik wurde appelliert, die Schuldnerberatungsstellen finanziell so auszustatten, dass Aufklärung und frühzeitige Beratung sichergestellt werden könnten. Auch die Kirchen wären gut beraten, sich in diesem Bereich zu engagieren, schließlich zahlten verschuldete Menschen in der Regel auch keine Kirchensteuer.

Die langjährige Kontinuität des Arbeitskreises „Kirche – Wirtschaft“ hob Superintendent Hans-Werner Schneider für die beiden christlichen Kirchen hervor. „Vertreter der Kirchen und der Unternehmen treten in gemeinsamer Verantwortung in einen Dialog: ökumenisch, bereichernd und mit einem geschärften Blick auf die Lebenssituation der Menschen im Kreis Steinfurt“, beschrieb er Ziele und Aufgaben des Arbeitskreises.

 

 

 

 

 

Wir danken der Kirche  + Leben für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V.

vom 17.12.2010

 

180 "Pakete mit Herz"

Ein herzliches Dankeschön sagen Ludger Börgermann (Geschäftsführung), Ute Middendorp, Jürgen Brinkmann, Melanie Haslage und Barbara Kurlemann vom Sozialdienst katholischer Frauen ihren Spendern für das Engagement bei der Aktion "Paket mit Herz". 180 liebevoll verpackte Weihnachtsgeschenke konnten an Mitmenschen in Not weitergegeben werden.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (25.05.2010)

 

 

 

 

 

„...damit die Welt uns hört“

 

 

Ökumenischer Pfingstgottesdienst auf dem Kirchplatz

 

 

 

 

 

-bst- Ibbenbüren. Hoffnung war das große Thema des Gottesdienstes am Pfingstmontag auf dem Platz vor der Ibbenbürener Christuskirche. In Anlehnung an das Motto des ökumenischen Kirchentages vor zwei Wochen in München, versammelten sich die Christen der evangelischen und katholischen Gemeinden Ibbenbürens im Schatten der evangelischen Kirche, um das Thema „Leben!... damit Ihr Hoffnung habt.“ von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Die Kirchenband „G-Jus“ der Matthäuskirche begleitete den Gottesdienst in mitreißender Weise mit Musik und Gesang.

 

 

Pfarrer Andreas Finke freute sich besonders, dass aus allen Stadtteilen Hunderte von Christen beider Konfessionen in das Stadtzentrum gekommen waren, um gemeinsam das Pfingstfest zu feiern. „Wir sind uns nicht in allem einig, aber wir glauben alle an den einen Gott“ erklärte er die Grundlage christlichen Lebens. Finke lud die Gläubigen zum gemeinsamen Singen, Beten, Zuhören und Feiern ein. Den Psalm 121, in dem es heißt „Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“, beteten die Gottesdienstbesucher im Wechsel. „Beten Sie laut, da mit die Welt uns hört“, ermunterte Finke zu größerer Lautstärke. Als Pastoralreferent Norbert Westermann von der katholischen Mauritusgemeinde dazu aufforderte, Jesu Gruß „Friede sei mit euch“ an die Nachbarn ringsum weiterzugeben, folgten dem alle mit Freude und einem Lächeln. Pfingsten feiern die Christen die Herabkunft des Heiligen Geistes und das Geburtsfest der Kirche, daran erinnerte Westermann in seinem Gebet.

 

Hunderte katholische und evangelische Christen waren zum Gottesdienst auf den Kirchplatz gekommen.

(Foto: Brigitte Striehn)

 

 

Pastoralreferent Josef Bendfeld aus der Heilig-Kreuz-Gemeinde kündigte die Lesung aus dem Matthäusevangelium an. Den „Gang Jesu auf dem Wasser“ spielten drei Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums nach. Angst, Zweifel und Erleichterung spiegelten sich in ihren Gesichtern und in ihren Gesten, ehe die Jünger in Jesus Gottes Sohn erkannten. Der kalte Wind, den die Jünger in der Evangeliums-Geschichte ganz real am eigenen Körper spürten, wehe der Kirche im Moment ebenfalls entgegen.

 

 

 

Im Kindergottesdienst waren rote Schals Symbol für die Feuerzungen des heiligen Geistes, der sich in dieser Gestalt zu Pfingsten auf die Jünger herabsenkte.

(Foto: Brigitte Striehn)

 

Der Grund liege in den Kirchen selbst und in deren Umgang mit den bekannt gewordenen Fällen sexueller Gewalt. Jetzt stehe Bekehrung und längst überfällige Reform an, so Bendfeld. Die Botschaft der Hoffnung weiterzutragen und dem anderen die Hand zu reichen, wenn er unterzugehen droht – das sei Aufgabe aller Christen weltweit.

Dass es auch in Ibbenbüren Menschen in Not gibt, zeigten anschließend ehrenamtliche Helfer verschiedener Initiativen und Mitarbeiter sozialer Dienste. Viele Menschen engagierten sich in Ibbenbüren für Menschen in Not, wie die Beispiele zeigten, beendete Josef Bendfeld diesen Teil des Gottesdienstes. Die Kollekte war für die sozialen Projekte „Weißrusslandhilfe“ und „Den Kindern von Tschernobyl“ bestimmt.

 

 

 

 

 

 

Zur Erinnerung an das Pfingstereignis und das damit eng verbundene Sakrament der Taufe gingen junge Leute mit Wasserschalen durch die Reihen und ermunterten die Gläubigen, an ihre eigene Taufe zurückzudenken. „Ohne unsere Jungen sähen wir manchmal alt aus“, freute sich Pastor Finke über das Engagement der Konfirmanden und Firmlinge. In der Christuskirche gab es in der Zwischenzeit einen Kindergottesdienst, den Pfarrerin Diemut Cramer leitete. Die Band „The Cherrys“ spielte unter der Leitung von Kantor Christian Schauerte. Feuer und Sturm, das Wehen des Windes und das Brausen des Heiligen Geistes wurden spielerisch nachvollzogen.

Nach dem Gottesdienst suchten die Besucher das Gespräch mit den Mitgliedern der Initiativen, die an Ständen ihre Angebote und Aufgaben darstellten. Für das leibliche Wohl sorgten Ehrenamtliche des Matthäus-Fördervereins mit Bratwürsten, der KAB Laggenbeck mit Bratkartoffeln und Spiegelei sowie die KAB St. Johannes Bosco mit Pommes frites.

 

Kinder und Jugendliche erinnerten die Gottesdienst- besucher mit Wasserschalen an ihre Taufe.

(Foto: Brigitte Striehn)

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Ibbenbüren und die Weißrusslandhilfe beteiligten sich an dem Gottesdienst mit Infoständen, die über die haupt- und ehrenamtlichen Angebote und Aufgaben des SkF informierten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildergalerie vom Infostand des SkF e. V. Ibbenbüren (Fotos: SkF)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (24.03.2010)

 

 

 

 

 

Von Raten-Verträgen und Insolvenz

 

 

Wilma Dankbar vom SkF informierte über Arbeit der Schuldnerberatung

 

 

 

 

 

Recke. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtbereichs Wirtschaft der Klasse 8 erhielten von Wilma Dankbar von der Schuldnerberatung der Caritas Tecklenburger Land (Sozialdienst katholischer Frauen) aus erster Hand einen Einblick in die Arbeit der Schuldnerberatung.

 

 

Die Zinsberechnungen der Schüler, ihre Kalkulationen und ihre Arbeit mit den Excel-Tabellen erhielten nach dem Erfahrungsbericht aus dem Alltag der Beratungsstelle ein ganz anderes Gewicht, schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Die Zinsbelastungen und die Zinseszinsen können einen Schuldner niederdrücken, erfuhren die Schüler der beiden Wirtschaftskurse der Fachlehrerin Petra Mühlberg. Ratenverträge, die nicht bedient werden können wegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit, machen erst arm und zwingen den Schuldner dann in die Privat-Insolvenz.

Die Begriffe aus der Welt der Finanzen, die Wilma Dankbar in einer langen Liste an der Tafel sammelte, waren für die Mädchen und Jungen erst einmal Lehrbuchwissen, das weit weg und sehr abstrakt war. In der Konsequenz dann erschien es ihnen durchaus erschreckend.

 

Der Besuch von Wilma Dankbar (hinten, 4.v.l.) ließ den Unterrichtsgegenstand „Wirtschaft“ für die Schüler sehr konkret werden.

 

 

Durch die lebendigen Schilderungen aus dem Alltag der Schuldnerberaterin Wilma Dankbar bekamen ihre Aufgaben aus der Theorie, spiegelten ihre Zinstabellen, einen ganz konkreten Lebenshintergrund und könnten im Ernstfall Konsequenzen für das Leben der ganzen Familie haben.

So wurden die Schüler durch den Besuch der „Praktikerin“ mit den alltäglichen Problemen des Unterrichtsgegenstandes „Wirtschaft“ konfrontiert.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. von Juni 2009

 

 

 

 

 

10 Jahre Verbraucherinsolvenz - ein Weg aus den Schulden

 

 

 

 

 

Bundesweite Aktionswoche 2009 der Schuldnerberatung (15. - 19. Juni)

 

 

 

 

 

Rund 7 Millionen Haushalte in Deutschland gelten als überschuldet. Die aktuelle Wirtschaftskrise wird in Folge von Kurzarbeit, Entlassungen  und Niedriglöhne weitere Familien in finanzielle Nöte stürzen.  Auf diese Situation macht die Aktionswoche Schuldnerberatung 2009 aufmerksam, die noch bis zum 19. Juni andauert. Der Hintergrund: Das Verbraucherinsolvenzrecht wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Die Informationskampagne steht unter dem Thema „Ein Weg aus den Schulden“.

 

 

„Das Verbraucherinsolvenzrecht hat viele gute Wege geöffnet“, erläutert Wilma Dankbar, die als Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberaterin beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren arbeitet. „Die Chancen für Schuldner, wieder ein normales Leben führen zu können, sind seit der Einführung deutlich gestiegen.“

Im Verbraucherinsolvenzverfahren müssen die Schuldner ihr Vermögen und sechs Jahre lang das pfändbare einkommen an einen vom Gericht bestellten Treuhänder abgeben. Die „eingesammelten“ Beträge werden zunächst für die Verfahrenskosten verwendet und danach an die Gläubiger verteilt.

 

 

 

Erfüllen die Schuldner die gesetzlich geregelten Verhaltenspflichten, erlangen sie nach sechs Jahren die Restschuldbefreiung. Die noch offenen Verbindlichkeiten werden ihnen erlassen. „Das erfordert in der gesamten Zeit die aktive Mitarbeit der Schuldner“, berichtet Wilma Dankbar aus ihrem Alltag.  

 

Barbara Kurlemann und Wilma Dankbar sind Ihre Ansprechpartnerinnen in der Schuldner- und Insolvenzberatung des Sozialdienstes katholischer Frauehn e. V. Ibbenbüren.

 

 

Gut 240 Fälle haben sie und ihre Kollegin Barbara Kurlemann im Rahmen der Verbraucherinsolvenzberatung allein im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht.

 

 

Das kleine Jubiläum ist aber auch Anlass, über Verbesserungen und Anregungen nachzudenken. So hat die Forderung nach Finanzierung eines flächendeckenden Beratungsangebots hohes Gewicht,  weil es zum Teil erhebliche Wartezeiten  gibt.  „Auf der Suche nach einem Ausweg aus einer unübersichtlichen Schuldensituation lassen sich viele Menschen von unseriösen Kreditvermittlern über den Tisch ziehen“  weiß Barbara Kurlemann. „Und – auch auf Grund der langen Wartezeiten - geraten viele in die Hände von ebenso unseriösen Schuldenregulierern“.  Auch im Finanzdienstleistungswesen warte auf den Gesetzgeber noch viel Arbeit. Notwendig sei eine gesetzliche Verpflichtung für die Kreditinstitute, jedem Bürger ein „Girokonto auf Guthabenbasis“ anbieten zu müssen, ergänzt Wilma Dankbar.

Grundsätzlich sei aber das Ziel der Arbeit eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern  zum Beispiel über fest vereinbarte Ratenzahlungen oder Vergleiche herbeizuführen, so Barbara Kurlemann  „Dieses ist zwar auch Voraussetzung für das gerichtliche Verfahren. Aber wir erleben immer wieder Fälle, in denen Gläubiger Vergleiche ablehnen, obwohl ihnen bewusst sein müsste, dass sie im gerichtlichen Verfahren erheblich weniger oder gar nichts bekommen würden.“  Eine rechtliche Stärkung der Arbeit der Schuldnerberatungsstellen und somit der außergerichtlichen Einigung sei deshalb erforderlich, auch um die Gerichte zu entlasten.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (18.12.2008)

SkF verteilt 185 "Pakete mit Herz"

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes kath. Frauen Ibbenbüren (SkF) Ute Middendorp (v. l.), Gabriele Pfeiffer, Gabriele Andresen und Barbara Kurlemann verteilen in diesen Tagen 185 Weihnachtsgeschenke der IVZ-Aktion „Paket mit Herz“. Allen Spendern gilt Dank.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (20.11.2008)

 

 

 

 

 

„Mit 2,50 Euro fängt das Drama  schon an“

 

 

 

 

 

Kirchen und Politiker diskutieren das Problem der Kinderarmut

 

 

 

 

 

(von Beate Vieler) Ibbenbüren.  Armut – schnell kommen bei diesem  Begriff   Assoziationen zu anderen Kontinenten auf:   Afrika, Südamerika. Dass die Assoziationen jedoch gar nicht so weit schweifen müssen, zeigte die zweite Armutskonferenz am Dienstagabend in der Familienbildungsstätte. Vertreter  des Katholischen Kreisdekanats Steinfurt, des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg und des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken trafen sich zu einem Fachgespräch mit Politikern zum Thema „Kinderarmut“.

 

 

„Immerhin leben  9 856 Kinder  und Jugendliche unter 18 Jahren im Kreis Steinfurt in einer Bedarfsgemeinschaft“, sagt Uta van Delden, Geschäftsführerin  Kindergarten- verbund Kirchenkreis Tecklenburg. Sie sieht die Folgen von finanziellen Problemen in der Ausgrenzung  der Kinder. „Die Kinder spüren den Druck der Eltern und schämen sich für ihre Situation.“ Eine Cola nach der Schule, ein Kino- oder Schwimmbadbesuch sei für viele  einfach nicht möglich, sagt sie.

Mitarbeiter aus den Arbeitsfeldern Familienzentren, Offene Ganztagsschule, Präventionsprojekt Ibbenbüren  und Stadtranderholung Rheine untermauerten diese  These  mit konkreten Beispielen.

 

„In  der offenen Ganztagsgrundschule wird die  Ausgrenzung direkt spürbar und sichtbar. Beim Mittagessen sitzen die Kinder, die aus finanziellen Gründen nicht mitessen, am Nachbartisch“, sagt Jugendpastor Hartmut Bethlehem. „Es ist eine sehr, sehr prekäre Situation. Denn mit 2,50 Euro fängt das Drama ja schon an“, sagt der Beauftragte des Diakonischen Werkes.

 

Heinz-Josef Hülsmann, Leiter der Erziehungsberatungsstelle Ibbenbüren (v.l.), Barbara Kurlemann, Schuldnerberatung Sozialdienst katholischer Frauen, Margret Ewers, Familien- zentrum Ludwig, Joachim Anicker, Superintendent, Uta van Delden, Kindergartenverbund Kirchenkreis Tecklenburg,  Angelika Rensinghoff, Caritas Rheine und Jugendpastor Hartmut Bethlehem stellten Beispiele für Kinderarmut“ im Kreis vor. Foto: Beate Vieler

 

 

 

Margret Ewers, Leiterin des Familienzentrums Ludwig in Ibbenbüren, kennt diese Probleme. „Manche Kinder kommen in verschlissener Kleidung und ohne Frühstück“, sagt sie aus ihrer täglichen Erfahrung. Auch kleine Geldbeträge wie zum Beispiel für die Nikolausfeier, seien für viele Eltern nur schwer aufzubringen. „Wir versuchen mit den Eltern zu reden, aber das ist  schwierig.“

In Zusammenarbeit mit  der  Schuldnerberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und der Familienbildungsstätte hat die Einrichtung  das Projekt  „Förderung der Finanzkompetenz für Familien“ angestoßen. Dabei wurden sowohl  Erzieher als auch  Eltern für „Kinderarmut“ sensibilisiert. „Wir haben  gezeigt, wie man günstig kochen kann und mit wenig Geld  einen Kindergeburtstag gestaltet“, sagt Margret Ewers.

 In der anschließenden     Diskussion der Konferenz  setzten sich die Teilnehmer mit  Themen wie beispielweise der  Erhöhung des Kindergeldes, der Elternarbeit oder politischen Aspekten der Kinderarmut  auseinander.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (27.10.2008)

 

 

 

 

 

Soziales und bürgerliches Engagement ist gefragt

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss der „Woche bürgerschaftlichen Engagements“ informierte gestern  die Freiwilligenbörse „KISTE“ auf dem Oberen Markt über die vielfältigen Möglichkeiten, soziale Ehrenämter in der Stadt Ibbenbüren zu übernehmen. Wer beispielsweise schon bald  Wunschgroßmutter oder -Großvater sein oder beim Ohrenbär in der Stadtbücherei Geschichten vorlesen wollte; wer sich vorstellen konnte, beim Sozialdienst katholischer Frauen seine Lebenserfahrung mit anderen zu teilen,  sich beim Deutschen Roten Kreuz zu engagieren oder einen Jugendlichen zu "coachen“, der hatte reichlich Gelegenheit, sich am Stand der „Kiste“ von (v. l.) Edda Jagemann, Marlies Feldhaus und  Annette Brugger ausführlich beraten zu lassen. Foto: Simon Tönies

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Münsterländischen Volkszeitung (11.01.2008)

 

 

 

 

 

"Umgang mit Geld kann man richtig lernen"

 

 

 

 

 

Westerkappeln. Teuere Handyverträge, immer aktuellsten PC-Spiele oder den neuesten MP3-Player oder einfach der zu sorglose Umgang mit Geld führen für immer mehr Jugendliche in die Schuldenfalle. Deshalb bietet der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Kooperation mit dem Landesministerium für Verbraucherschutz ein Präventionsangebot der Schuldnerberatung in Schulen an.

Gestern war Diplom-Sozialarbeiterin Barbara Kurlemann, Schuldnerberaterin beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren zu Gast in der Hauptschule in Westerkappeln, um mit den beiden neunten Klassen über Geld und Schulden zu sprechen.

Die Referentin zeigte den Jugendlichen den authentischen Film „Hoppla, was kostet die Welt“. Da geht es um einen jungen Mann, bei dem sich mit der Zeit immer mehr Schulden anhäuften, bis er im Briefkasten nur noch Rechnungen und Mahnungen fand. „Was hat Rafael denn falsch gemacht?“, fragte die Schuldnerberaterin nach dem Film in die Runde.

 

 

 

 

 

 

Schnell heben sich die Hände der Schüler. „Er hat sich ein viel zu teures Auto gekauft“, sagt ein Junge. „Er hat schon den Gesellenlohn verplant, den er noch gar nicht hatte“, hatte ein anderer beobachtet. Die Jugendlichen analysieren genau das Fehlverhalten und erarbeiten so, worauf man beim Umgang mit Geld achten sollte.

 

Barbara Kurlemann hat zudem noch wertvolle Tipps, wie man Geld sparen kann. „Bei Versicherungen sollte man sich nicht gleich etwas aufschwatzen lassen. Unabhängige Beratung, welche Versicherung man wirklich braucht, erhält man zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale Rheine.“ Zudem zeigte die Mitarbeiterin des SkF, dass man beim Kauf eines Autos auch an die Folgekosten, wie Benzin, Versicherung, Wertverlust und mögliche Reparaturen denken sollte. „Auch wenn man in eine eigene Wohnung zieht, sollte man bedenken, dass man zur Kaltmiete auch noch Strom- und Heizkosten, sowie Müll und GEZ-Gebühren hinzukommen.“

 

Anschließend verteilte die Schuldnerberaterin einige Lebensmittel des täglichen Bedarfs auf dem Boden. Die Jugendlichen sollten dann schätzen, was Margarine, Nutella, Reis oder Multisaft kosten und den Artikeln Preisschilder zuordnen. Dabei verwies die Referentin darauf, dass No-Name-Produkte oft um ein vielfaches günstiger seien, deshalb aber nicht schlechter schmecken müssten, wie meist teuere Markenware.

 

Lehrer Michael Maßbaum ist begeistert von der Schuldnerberatung: „Die Jugendlichen sollen doch fürs Leben lernen. Da ist das hier die beste Gelegenheit.“ (von Daniela Lepper)

Schuldnerberaterin Barbara Kurlemann verteilt Lebensmittel des täglichen Bedarfs auf dem Boden, deren Preise die Jugendlichen schätzen sollen (Foto: Daniela Lepper)

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Münsterländischen Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (24.12.2007)

 

Sozialdienst verteilt 194 Päckchen

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren Gabriele Pfeiffer (v. l.), Ute Middendorp und Marita Prigge verteilen in diesen Tagen 194 Weihnachtsgeschenke der IVZ-Aktion "Pakte mit Herz". Der SkF dankt auf diesem Wege allen Spendern recht herzlich und wünscht frohe Feiertage.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung vom 15.09.2007

 

 

 

 

 

Informationsstand zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007

 

 

 

 

 

 

Ehrenamtliche und hauptamtliche MitarbeiterInnen informierten interessierte Bürger über Möglichkeiten des ehrenamtllichen Engagements in und um Ibbenbüren.

 

 

Zum dritten Mal startet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler die Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 14. bis 23. September. Gestern informierten Mitarbeiter und Mitglieder des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), der Freiwilligenbörse KISTE (Kontakt- und Informationsstelle für soziale Tätigkeit im Ehrenamt), der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und der Stadtbücherei Ibbenbüren auf dem Wochenmarkt über Möglichkeiten des Ehrenamtes in Ibbenbüren. "Das Interesse ist groß." freuen sich unter anderem Ute Middendorp (r.), Edith Plegge (Mitte) und Christa Terheiden (l.)

 

 

 

Viele Gespräche wurden geführt und Interesse geweckt die Angebote in Anspruch zu nehmen oder gar selbst ehrenamtlich tätig zu werden, frei nach dem Motto: "Ihre Lebenserfahrung ist wertvoll und für andere Menschen eine große Unterstützung im täglichen Leben." Egal ob vorlesen in der Stadtbücherei (Ohrenbär), Coaching "Alt für Jung" oder Wunschgroßeltern, diese und andere Projekte werder erst durch ehrenamtliches Engagement möglich.

(Fotos: Elke Lutterberg)

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

Weitere Informationen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagement finden Sie im Internet unter www.engagement-macht-stark.de.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. von August 2007

 

 

 

 

 

“Alles im Griff“ – Präventionsveranstaltungen zum Thema Schulden an Schulen

 

 

 

 

 

Ibbenbüren/Tecklenburger Land.  Immer das aktuellste Handy, tolle Klamotten, Discobesuche – für viele junge Menschen wichtige Elemente aus ihrem Lebensalltag. Diese Wünsche haben eines gemeinsam: Sie kosten – auch  - Geld. Dem Guthaben im Portmonee stehen Herausforderungen und Ansprüche gegenüber, deren Umsetzung schnell für eine Schieflage sorgen kann.

 

 

 

 

 

Barbara Kurlemann und Wilma Dankbar

 

Damit die Lebensgestaltung hinsichtlich Konsum und Finanzen kompetent gelingen kann, setzt das Verbraucherministerium des Landes Nordrhein-Westfalen weiter auf Vorbeugung. „Alles im Griff“ ist der Titel der Aktion, die bereits zu Beginn des Jahres 2006 erfolgreich gestartet worden.

Mit Unterstützung zahlreicher Schuldnerberatungsstellen im ganzen Land sei es gelungen, „das Finanzwissen bei Kindern, Jugendlichen, und jungen Erwachsenen zu fördern“, teilt das Ministerium mit.  
Ein erstes Lern- und Informationsangebot zum richtigen Umgang mit dem Geld für die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen aller Schulformen kann auf Anfrage in den Unterricht einbezogen werden. Die Einheiten sollen im ersten Schulhalbjahr zwischen dem 15. September und 31. Januar 2008 stattfinden.

 

 

 

 

Dazu setzt das Ministerium wieder auf Kompetenz der Fachkräfte aus den Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen;  in Ibbenbüren und dem Tecklenburger Land angeboten von  Wilma Dankbar und Barbara Kurlemann von der Schuldnerberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF).

Gleichzeitig fordert das Ministerium Verantwortliche in den Kommunen sowie  Vertreter aus der Wirtschaft und von Schulen auf, Informationsveranstaltungen zu organisieren, in denen über eine langfristige  Fortsetzung mit regionaler Finanzierung der schulischen Prävention nachgedacht werden soll. 100 solcher Veranstaltungen werden aus dem Etat des Ministeriums gefördert. Zugleich könne so ein Forum zum Erfahrungsaustausch genutzt werden.

Informationen zu der Aktion „Alles im Griff“ - Unterrichtseinheit zum Umgang mit Geld gibt es unter www.forum-schuldnerberatung.de. Anmeldungen  für die Präventionsveranstaltungen richten Sie bitte an den SKF (Telefon 05451/96860).

 

 

 

 

 

 

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