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Archiv 2017Archiv der Jahre 2007 - 2016Archiv der einzelnen Dienste und Projekte

 

Archiv für das Jahr 2007

 

 

 

Sozialdienst kath. Frauen verteilt 194 Päckchen der IVZ-Aktion "Paket mit Herz"(12/2007)

Sozialkaufhaus soll offener werden (10/2007)

Informationsstand zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007 (09/2007)

Sommerfest des SkF Ibbenbüren e. V. am 19. August 2007 (08/2007)

Der Anfang ist gemacht (SkF erhält erste Fördergelder für Sozialkaufhaus) (08/2007)

Rat und Unterstützung sind für die Betroffenen unentbehrlich (09/2007)

 Fortbildungen für rechtliche Betreuer (II. Veranstaltungsreihe im Jahr 2007 mit fünf Vorträgen) (09/2007)

Hemmschwelle überwinden (Informationsabend: Das Leben mit Demenz organisieren) (08/2007)

"Alles im Griff“ – Präventionsveranstaltungen zum Thema Schulden an Schulen (08/ 2007)

 Betreuungsvereine des Kreises Steinfurt ziehen positive Bilanz für 2006 (06/2007)

 25 Jahre Kleiderkorb im Sozialdienst kath. Frauen e. V. Ibbenbüren (05/2007)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ibbenbürener Volkszeitung (24.12.2007)

 

Sozialdienst verteilt 194 Päckchen

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren Gabriele Pfeiffer (v. l.), Ute Middendorp und Marita Prigge verteilen in diesen Tagen 194 Weihnachtsgeschenke der IVZ-Aktion "Pakte mit Herz". Der SkF dankt auf diesem Wege allen Spendern recht herzlich und wünscht frohe Feiertage.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (26.10.2007)

 

 

 

 

 

Sozialkaufhaus soll offener werden

 

 

 

 

 

Ibbenbüren (von Sabine Plake). Offener soll es werden, das neue Sozialkaufhaus des Sozialdienstes katholischer Frauen. Am Mittwoch stellte deren Geschäftsführer Ludger Börgermann die Umbaupläne für das Haus an der Klosterstraße - sozusagen die Rückseite der neuen Fabi - vor.
Danach soll sich beispielsweise die Eingangsituation ändern. Die Tür zur Kleiderkammer wird nur noch für den An- und Abtransport  genutzt, neue   Eingangstür   wird der jetzige  Eingang  zum  Sozialpunkt.  Des  Weiteren  sollen  in  dem  etwas Unüberschaubaren, verwinkelten Gebäude neue Verbindungen geschaffen werden, dass sich zudem auf mehrere Halbgeschosse verteilt.

 

 

So soll es eine innenliegende Verbindung zum Möbellager geben. Ganz wichtig sei eine neue Toilettenanlage und eine neue Küche. Und zudem soll die Suppenküche in das jetzige Lädchen-Lager umziehen. Dort soll auch ein Café eingerichtet werden, dass auch der Kunstverein demnächst nutzen will.
Die Kosten für den Umbau betragen laut Börgermann rund 72000 Euro. Für rund die Hälfte des Geldes habe er bereits Zusagen von Spendern. Wenn alles klappt, soll Anfang 2008 mit dem Umbau begonnen werden.

Aus den Reihen der Ehrenamtlichen wurde die Bitte geäußert, einen Raum zu schaffen, in dem Waren vorsortiert werden könnten. "Das kriegen wir hier nicht untergebracht. Das müssen wir wahrscheinlich an der Gartenstraße tun", so Börgermann. Dazu sei vermutlich eine Umstrukturierung der Organisation notwendig.

Zuvor hatte Gabriele Andresen, seit dem 1. Juli beim Sozialen Dienst im Sozialkaufhaus tätig, die Einrichtung vorgestellt. Momentan arbeiten 95 ehrenamtliche und drei hauptamtliche Mitarbeiter mit Unterstützung von 30 Brückenjobbern und zur Zeit 15 Stundenleistern.

 

 

 

 

Die beiden Hauptamtlichen Jürgen Brinkmann, Werkstattleiter und Gabriele Andresen, Sozialer Dienst im Sozial- kaufhaus, stellten den Ehrenamtlichen die Umbaupläne vor.

 

 

 

Zum Sozialkaufhaus gehören die Kleiderkammer, die Suppenküche, der SozialPunkt, das Möbellager, das Küchenlädchen und die Tafel.

Das Möbellager leistet Umzugshilfe, Haushaltsauflösungen und hilft bei Renovierungen. In der Kleiderkammer wird gebrauchte Kleidung, Tisch- und Bettwäsche, Gardinen etc. angenommen und wieder verkauft. Ähnlich ist das im Küchenlädchen, das gebrauchte Waren für Küche und Haushalt hat. In der Suppenküche wird montags und dienstags von 12 bis 14 Uhr - die Öffnungszeiten haben sich geändert - eine warme Mahlzeit ausgegeben. Im September 2007 waren das 102 Portionen bei acht Terminen. Im Sozialpunkt helfen die Mitarbeiter beim Ausfüllen von Formularen, informieren zu Sozialleistungen und finanziellen Hilfen.

Während die bisher genannten Angebote für jedermann sind, muss für die Tafel die Bedürftigkeit nachgewiesen werden. 518 Erwachsene und 329 Kinder haben das Angebot genutzt, im vergangenen Jahr fuhren die Ehrenamtlichen 10750 Kilometer, um Waren von Unternehmen in Ibbenbüren und Umgebung abzuholen.

 

 

Ludger Börgermann, Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen, begrüßte die Ehrenamtlichen in der Kleiderkammer

 

 

 

Ziel des Sozialkaufhauses sei, so Andresen, die Öffnungszeiten kundenfreundlich zu erweitern, die Zusammenarbeit der ehrenamtlichen, hauptamtlichen Mitarbeiter unter Einbeziehung der wechselnden Brückenjobber zu stärken und einen Cafébetrieb einzurichten.
"Es wird nichts ohne ihr Dazutun getan", erklärte Börgermann den zahlreichen Ehrenamtlichen, die in die Kleiderkammer gekommen waren. "Wir wollen jetzt in den Dialog eintreten."

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels. 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung vom 15.09.2007

 

 

 

 

 

Informationsstand zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007

 

 

 

 

 

 

Ehrenamtliche und hauptamtliche MitarbeiterInnen informierten interessierte Bürger über Möglichkeiten des ehrenamtllichen Engagements in und um Ibbenbüren.

 

 

Zum dritten Mal startet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler die Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 14. bis 23. September. Gestern informierten Mitarbeiter und Mitglieder des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), der Freiwilligenbörse KISTE (Kontakt- und Informationsstelle für soziale Tätigkeit im Ehrenamt), der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und der Stadtbücherei Ibbenbüren auf dem Wochenmarkt über Möglichkeiten des Ehrenamtes in Ibbenbüren. "Das Interesse ist groß." freuen sich unter anderem Ute Middendorp (r.), Edith Plegge (Mitte) und Christa Terheiden (l.)

 

 

 

Viele Gespräche wurden geführt und Interesse geweckt die Angebote in Anspruch zu nehmen oder gar selbst ehrenamtlich tätig zu werden, frei nach dem Motto: "Ihre Lebenserfahrung ist wertvoll und für andere Menschen eine große Unterstützung im täglichen Leben." Egal ob vorlesen in der Stadtbücherei (Ohrenbär), Coaching "Alt für Jung" oder Wunschgroßeltern, diese und andere Projekte werder erst durch ehrenamtliches Engagement möglich.

(Fotos: Elke Lutterberg)

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

Weitere Informationen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagement finden Sie im Internet unter www.engagement-macht-stark.de.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung vom 31.08.2007

 

 

 

 

 

Rat und Unterstützung sind für die Betroffenen unentbehrlich

 

 

 

 

 

Ibbenbüren (von Wilm Froese). Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, das hat noch viel Zeit, mag mancher glauben. Die Besucher einer Informationsveranstaltung des Caritasverbandes Tecklenburger Land und des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) am Mittwoch nachmittag sind aber wohl nachdenklich geworden.

Hauptsächlich war man gekommen, um etwas darüber zu erfahren, wo und wie man bei der Pflege von demenzkranken Angehörigen Rat und Hilfe bekommen kann. Und da gab die Diplom-Sozialarbeiterin Suzanne Reidick von der Caritas umfangreich Auskunft. Das ging von der Definition der Altersdemenz über die verschiedenen Ursachen und Behandlungswege bis zu den Möglichkeiten der Früherkennung.

Weil die auch räumlich eng verbundenen Organisationen die Aufgabenbereiche aufgeteilt haben, um sich intensiver um Details kümmern zu können, ist das Feld der Seniorenberatung von der Caritas übernommen worden. Suzanne Reidick selbst ist die Ansprechpartnerin in der Beratungsstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Ob in Wohnangelegenheiten einschließlich des behindertengerechten Umbaus, in Angelegenheiten des Pflegegeldes oder Wohngeldes oder in rechtlichen Dingen: hier ist die richtige Adresse.

 

 

Als Instrumente gibt es eine Familienberatung, bei der die Angehörigen im Mittelpunkt stehen, Schulungen, Gesprächskreise und schriftliche und mündliche Informationen über die Krankheit, den Umgang mit Betroffenen und die konkret möglichen Hilfen. Die Sozialpädagogin sprach über Pflegedienste, teilstationäre oder Tagespflege, betreuten Urlaub und Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Auch zur Möglichkeit der Aufnahme in stationäre Pflege oder in Wohngruppen beantwortete sie die Fragen der interessiert zuhörenden Teilnehmer.

Um Vorsorgevollmacht und Betreuungsvollmacht ging es im Referat von Ute Middendorp vom SkF, ebenfalls diplomierte  Sozialarbeiterin und -pädagogin. Eindringlich  wies sie  darauf hin, wie  schnell  man  in  die Situation kommen kann,  nicht mehr eigenverantwortlich  sein  Leben gestalten zu können. Wenn man dann nicht wichtige Verfügungen getroffen hat, muss das Gericht einen Betreuer einsetzen. Es sei ein Irrglaube, dass Ehegatten oder Kinder automatisch berechtigt seien einzuspringen.

 

Ute Middendorp und Suzanne Reidick

 

 

 

 

Eine Vorsorgevollmacht bestellt eine Person zur Betreuung, die alle Rechtsgeschäfte für den Vollmachtgeber erledigen kann. Leider allerdings nicht erst, wenn der Fall der Fälle eingetreten ist, sondern sofort und nicht vom Gericht kontrolliert. Deshalb solle man eine Vorsorgevollmacht nur jemandem ausstellen, dem man 150-prozentig vertraue,

Mit einer Betreuungsverfügung schlägt man dem Gericht einen Angehörigen als Betreuer für den konkreten Betreuungsfall vor, wenn man nicht einen Berufs- oder Vereinsbetreuer wünscht, wie etwa Ute Middendorp und ihre Kollegin Gabriele Pfeiffer vom Betreuungsverein des SkF. Das Gericht sei an diesen Vorschlag weitgehend gebunden und verlange von diesen Betreuern die gleiche jährliche Rechnungslegung wie von Amtsbetreuern. Vor allem wenn Auseinandersetzungen in der Familie zu erwarten seien, sei das auch für den Betreuer der bessere Weg.

Ute Middendorp legte dar, wie es zum Betreuungsfall kommen kann und welche Pflichten der Betreuer übernehmen muss. Das Gericht könne die Betreuung auf Teilfelder wie Vermögensverwaltung oder Gesundheit begrenzen. Der Verkauf von Immobilien, die Aufnahme von Darlehen, die Zustimmung zu problematischen ärztlichen Behandlungen bedürfen aber immer der Genehmigung des Gerichts. Will man das rechtzeitig selbst regeln, steht das Instrument der Patientenverfügung bereit. Hilfe bei der Erstellung gibt der Hospizverein, der in der Alten Honigfabrik sein Büro unterhält.

Den Betreuungsverein des SkF erreicht man an der Oststraße 39 in 49477 Ibbenbüren, unter der Telefonnummer 05451/9686-0 oder im Internet über www.skf-ibbenbueren.de, per e-mail über betreuung@skf-ibbenbueren.

Die Seniorenberatung der Caritas findet man in der Klosterstraße 19 in Ibbenbüren (Sprechzeiten montags von 10.00 bis 18.00 Uhr und mittwochs von 9.00 bis 17.00 Uhr), telefonisch unter 05451/500-237 und per e-mail über seniorenberatung@caritas-ibbenbueren.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom September 2007

 

 

 

 

 

Fortbildungen für rechtliche Betreuer - II. Veranstaltungsreihe im Jahr 2007 mit fünf Vorträgen

 

 

 

 

 

Ein facettenreiches Fortbildungsprogramm für ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen im Kreis Steinfurt bieten der Caritasverband Rheine e.V., der Caritasverband für das Dekanat Steinfurt e.V. der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. in Ibbenbüren und der Diakonische Betreuungsverein Tecklenburg e.V. an. Mit den Fortbildungsveranstaltungen im zweiten Halbjahr 2007 wollen die Betreuungsvereine aus dem Kreis Steinfurt ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen bei ihrer Arbeit unterstützen. Am Mittwoch, den 19.09.2007 stellt um 18.30 Uhr die Dipl. Sozialpädagogin Frau Telljohann die Konzeption der Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz des Matthias-Claudius-Hauses in Tecklenburg vor. Ausgerichtet wird diese Veranstaltung vom Diakonischen Betreuungsverein Tecklenburg e.V., der die Anmeldungen unter der Telefonnummer 05482/ 68-0 entgegennimmt.

 

 

 

 

 

Thema der Fortbildung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. ist die „10-Minuten-Aktivierung bei demenzkranken Personen“. Die Referentin Frau Lehmann (examinierte Altenpflegerin) stellt die Methode zur Kommunikation und Beschäftigung mit demenzerkrankten Menschen am Dienstag, den 09.10.2007 um 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V., Oststr. 39 in Ibbenbüren  vor. Anmeldungen unter der Telefonnummer 05451/ 9686-0.

Am Dienstag, den 16.10.2007 lädt der Caritasverband Steinfurt e.V. zur Fortbildung  „Altersdemenz – Die Krankheit verstehen und mit Betroffenen leben“ um 19.30 Uhr ins Heinrich-Roleff-Haus, Rubenstr. 10 in Steinfurt ein. Referieren wird der Psychiater Dolf Hage. Anmeldungen nimmt der Caritasverband unter der Telefonnummer 02552/ 706-0 entgegen.

Über die Rechte und Pflichten eines Betreuers mit dem Aufgabenkreis Vermögenssorge wird der Dipl.-Rechtspfleger Herr Nieland am 17.10.2007 um 19.00 Uhr im Buntstift, am Markt 2-4 (Eingang Frauenstraße) in Emsdetten informieren. Ausrichter der Veranstaltung ist der Caritasverband Rheine e.V. Anmeldungen unter der Telefonnummer 05971/ 862332.

Zum Abschluss plant der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. am 13.11.2007 eine Einführungsveranstaltung mit dem Titel „Das Einmaleins der rechtlichen Betreuung“. Die Dipl.-Rechtspflegerin Frau Heitkamp wird um 19.30 Uhr die Schwerpunkte der Arbeit rechtlicher Betreuer beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Oststr. 39 in Ibbenbüren erläutern. Anmeldungen unter der Telefonnummer 05454/ 9686-0.

Neben den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuern sind auch Interessierte herzlich willkommen.

 

Die Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt beraten und begleiten circa 675 ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen bei ihrer ehren- amtlichen Tätigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (25.08.2007)

 

 

 

 

 

Der Anfang ist gemacht - Sozialdienst katholischer Frauen erhält erste Fördergelder für Sozialkaufhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die 18 000 Euro der Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke freuten sich (v.l.) Sozialarbeiterin Gabriele Andresen, Jürgen Brinkmann, Leiter des Möbellagers, Jutta Lutterbey, Waltraud Derikartz, beide vom Vorstand des SkF und die Vorsitzende Annemarie Böder (r.). Überreicht wurde der Scheck von Landrat und Gesellschaftsgeschäftsführer Thomas Kubendorff (2.v.r.) und dem Gesellschaftsvorsitzenden Bernhard Hembrock

 

 

 

 

 

-aka- Ibbenbüren. Es soll erst der Anfang sein. Ein kleiner Schritt in Richtung Sozialkaufhaus. In der Alten Honigfabrik ist zwar gerade Ruhe eingekehrt, die Bauarbeiten gelten als abgeschlossen. Aber in den Köpfen der Verantwortlichen vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sind die nächsten Pläne bereits geschmiedet. Und dafür werden sich die Bauarbeiter wieder in Richtung Klosterstraße begeben. Am Donnerstagnachmittag erhielt der SkF von der Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke des Kreises Steinfurt 18 000 Euro für den geplanten Umbau.

Überreicht wurde der Scheck von Bernhard Hembrock, Vorsitzender der Gesellschaft, und Landrat Thomas Kubendorff, gleichzeitig Geschäftsführer. „Mit dem Geld haben wir die Förderhöchstgrenze von 25 Prozent der gesamten Bausumme voll ausgeschöpft“, sagte Kubendorff. Rund 70 000 Euro sind für das Sozialkaufhaus veranschlagt. „Nur für den Umbau“, unterstreicht Annemarie Böder, Vorsitzende des SkF. Eigenleistungen von rund 10 000 Euro wollen die Mitarbeiter des Möbellagers erbringen. Dort arbeiten zur Zeit 40 sogenannte Brückenjobber, 22 Arbeiter nehmen am Programm „Arbeit statt Strafe“ teil.

 

 

 

 

 

Beim Umbau, dessen genaues Datum sich aufgrund der noch nicht gesicherten Finanzierung nicht festlegen lässt, sollen die bisherigen vier Bereiche des SkF an der Klosterstraße zu einem zusammen- gefasst werden.  Entsprechende Pläne gibt es bereits.

Momentan werden die Öffnungszeiten von etwa 80 ehrenamtlichen Helfern abgedeckt. Das soll sich mit dem Umbau ändern und werde auch die Einstellung von hauptamtlichen Mitarbeitern mit sich bringen, verrät Andresen.

Das   Erscheinungsbild   solle   sich dem der    neuen Familienbildungsstätte angleichen. „Wir möchten ein möglichst angenehmes Klima schaffen“, sagt Jutta Lutterbey vom Vorstand des SkF. Schließlich seien alle Einrichtungen für alle Bürger da: „Bei uns kann jeder Sachen abgeben, aber auch Sachen einkaufen.“

 

So soll das neue SkF-Sozialkaufhaus einmal aussehen. Die bisher einzelnen Trakte sollen zu einem zusammengefasst werden.

Den Stempel, dass nur Bedürftige die Dienste des SkF nutzen können, möchten Lutterbey und ihre Kollegen mit dem Umbau verblassen lassen.

Kubendorff und Hembrock zeigten sich beim Ortstermin sichtlich beeindruckt von den bisherigen Einrichtungen an der Klosterstraße. „Die Lage ist einzigartig“, schwärmte Kubendorff. Vor allem die kurzen Wege zur Stadt, aber auch zum Rathaus und der Polizei gefielen ihm: „Man weiß nie, wozu es gut ist.“

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (25. 08.2007)

 

 

 

 

 

Hemmschwelle überwinden

 

 

 

 

 

Informationsabend von Caritas und SkF zum Thema „Das Leben mit Demenz organisieren“

 

 

 

 

 

-aka- Ibbenbüren. Das lateinische Wort „dementia“ bedeutet wörtlich übersetzt Verrücktheit. An Demenz erkrankte Menschen sind aber nicht verrückt, sie verlieren einige Funktionen des Gehirns. Demenz ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern, Verläufen und Ausprägungen. Eine der häufigsten Formen ist die Alzheimer Krankheit. „Es gibt einen stetigen Trend nach oben, was die Zahlen der Erkrankten angeht“, sagt Suzanne Reidick vom Beratungsdienst für ältere Menschen und Angehörige der Caritas in Ibbenbüren.

 

 

Gemeinsam mit Gabriele Pfeiffer und Ute Middendorp vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) organisiert sie die Informations- veranstaltung „Das Leben mit Demenz organisieren“, die am Mittwoch, 29. August, um 17 Uhr in den Räumen des SkF an der Oststraße 39 sein wird.Gerade im ländlichen Raum sei die Beobachtung zu machen, dass es eine Hemmschwelle gebe, über die Krankheit und die Folgen für die Familie zu sprechen oder sich gar Hilfe von außen zu holen. „Angehörige leisten oftmals Übermenschliches“, sagt Gabriele Pfeiffer. Manchmal geschehe das aus falschem Stolz, manchmal aus Unwissenheit über die vielen Hilfeangebote, die betroffene Familien in Anspruch nehmen können. Der Informationsabend am 29. August soll daher gleich zwei Aufgaben erfüllen. „Wir möchten Entlastungsangebote vorstellen und auch die rechtlichen Hintergründe und Veränderungen, die mit der Krankheit einhergehen, beleuchten“, so Ute Middendorp.

So sei es ratsam, bereits als junger und gesunder Mensch eine so genannte Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung zu erstellen.

 

Suzanne Reidick vom Beratungsdienst für ältere Menschen und Angehörige der Caritas in Ibbenbüren und Ute Middendorp und Gabriele Pfeiffer vom Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), veranstalten am 29. August den Informationsabend "Das Leben mit Demenz organisieren".

 

 

 

 

„Es kann jeden jederzeit treffen und die Familie ist ohne solche Vollmachten nicht in der Lage, für den Erkrankten rechtlich zu sorgen“, erklärt Gabriele Pfeiffer.Vor allem aber soll der Informationsabend eines: „Den Menschen die Scheu nehmen, sich Hilfe zu holen. Denn das ist keine Schande“, bekräftigen alle drei Organisatorinnen.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Sommerfest des SkF Ibbenbüren e. V. am 19. August 2007

 

 

 

 

 

Am 18. und 19. August 2007 präsentierten sich die neue Familienbildungsstätte, der Caritasverband Tecklenburger Land, der Hospizverein Ibbenbüren, der Kunstverein Ibbenbüren, die Polizeistation Ibbenbüren und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Rahmen der Tage der offenen Türen rund um Honigfabrik und den Klemensplatz.

Der Sozialdienst katholischer Frauen öffnete sein Sozialkaufhaus und stellte seine Dienste vor. Abgerundet wurden die Tage der offenen Türen mit dem Sommerfest des SkF am Sonntag, 19. August 2007.

 

 

 

 

 

 

Kinderschminken

 

Reibekuchenstand

 

 

 

 

"Wir haben das Ziel mehr als erreicht" mit diesen Worten  freute sich Ludger Börgermann, Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren, über die gute Resonanz auf das Sommerfest des Verbandes am vergangenen Wochenende. Durch den Erlös kann für das Frauenwohnhaus eine neue Waschmaschine angeschafft werden. Dieser Erfolg sei auch möglich geworden, weil sich über 60 Helfer ehrenamtlich an den zahlreichen Angeboten beteiligt hätten, um die vielseitige Arbeit des SkF einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Auch das Konzept, gemeinsam mit den Nachbarn zu feiern, habe sich ausgezahlt.

 

 

 

 

Kinderspielstand

 

Bücherflohmarkt

 

 

 

 

 Informationsstand

 

Würstchenstand

 

 

 

 

 

Wir danken allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen unseres diesjährigen Sommerfestes beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 

 

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“Alles im Griff“ – Präventionsveranstaltungen zum Thema Schulden an Schulen

 

 

 

 

 

Ibbenbüren/Tecklenburger Land.  Immer das aktuellste Handy, tolle Klamotten, Discobesuche – für viele junge Menschen wichtige Elemente aus ihrem Lebensalltag. Diese Wünsche haben eines gemeinsam: Sie kosten – auch  - Geld. Dem Guthaben im Portmonee stehen Herausforderungen und Ansprüche gegenüber, deren Umsetzung schnell für eine Schieflage sorgen kann.

 

 

 

 

 

Barbara Kurlemann und Wilma Dankbar

 

Damit die Lebensgestaltung hinsichtlich Konsum und Finanzen kompetent gelingen kann, setzt das Verbraucherministerium des Landes Nordrhein-Westfalen weiter auf Vorbeugung. „Alles im Griff“ ist der Titel der Aktion, die bereits zu Beginn des Jahres 2006 erfolgreich gestartet worden.

Mit Unterstützung zahlreicher Schuldnerberatungsstellen im ganzen Land sei es gelungen, „das Finanzwissen bei Kindern, Jugendlichen, und jungen Erwachsenen zu fördern“, teilt das Ministerium mit.  
Ein erstes Lern- und Informationsangebot zum richtigen Umgang mit dem Geld für die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen aller Schulformen kann auf Anfrage in den Unterricht einbezogen werden. Die Einheiten sollen im ersten Schulhalbjahr zwischen dem 15. September und 31. Januar 2008 stattfinden.

 

 

 

 

Dazu setzt das Ministerium wieder auf Kompetenz der Fachkräfte aus den Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen;  in Ibbenbüren und dem Tecklenburger Land angeboten von  Wilma Dankbar und Barbara Kurlemann von der Schuldnerberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF).

Gleichzeitig fordert das Ministerium Verantwortliche in den Kommunen sowie  Vertreter aus der Wirtschaft und von Schulen auf, Informationsveranstaltungen zu organisieren, in denen über eine langfristige  Fortsetzung mit regionaler Finanzierung der schulischen Prävention nachgedacht werden soll. 100 solcher Veranstaltungen werden aus dem Etat des Ministeriums gefördert. Zugleich könne so ein Forum zum Erfahrungsaustausch genutzt werden.

Informationen zu der Aktion „Alles im Griff“ - Unterrichtseinheit zum Umgang mit Geld gibt es unter www.forum-schuldnerberatung.de. Anmeldungen  für die Präventionsveranstaltungen richten Sie bitte an den SKF (Telefon 05451/96860).

 

 

 

 

 

 

 

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Betreuungsvereine des Kreises Steinfurt ziehen positive Bilanz für 2006:

 

 

 

 

 

126 neue ehrenamtliche Betreuer/innen gewonnen

 

 

 

 

 

Kreis Steinfurt. Eine große Zahl von rechtlichen Betreuungen konnte im vergangenen Jahr durch die Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt an ehrenamtliche rechtliche Betreuer vermittelt werden. Die Ausübung des Betreueramtes ist ein enormer und wichtiger Einsatz von vielen Ehrenamtlichen im Kreis Steinfurt für Personen, die ihre rechtlichen Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr regeln können. Insgesamt konnten die Betreuungsvereine im Kreis im vergangenen Jahr 126 weitere neue ehrenamtliche rechtliche Betreuer gewinnen. Diese wurden durch die zuständigen Amtsgerichte im Kreis Steinfurt bestellt.

 

 

 

 

 

Davon kommen 94 Personen aus dem familiären Umfeld und 32 Personen außerhalb der Familie. Familiäre Betreuer sind Personen aus dem engeren Familienumfeld wie beispielsweise Kinder für ihre an Demenz erkrankten Eltern oder Eltern für ihre behinderten volljährigen Kinder. Außerfamiliäre Betreuer sind Personen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und bereit sind, die rechtliche Vertretung für eine nichtverwandte hilfsbedürftige Person zu übernehmen.

Insgesamt wurden im Kreis Steinfurt von den Betreuungsvereinen 675 ehrenamtliche Betreuer bei der Führung ihres Ehrenamtes durch die Betreuungsvereine im Jahr 2006 unterstützt. Die Begleitung erfolgte durch Fortbildungsveranstaltungen, Erfahrungsaustausch und Einzelgespräche. 750 Beratungen wurden von den Betreuungsvereinen als Begleitung für ehrenamtliche rechtliche Betreuer im vergangenen  Jahr durchgeführt.

 

 

 

Die ehrenamtlichen Betreuer werden von neun hauptamtlichen Mitarbeiter/innen der fünf Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt intensiv begleitet und unterstützt. Auch eine Urlaubsvertretung ist selbstverständlich.

Immer mehr Menschen können ihre Angelegenheiten wegen Krankheit oder Alter nicht mehr selbständig regeln. Die Zahl, der durch die Amtsgerichte eingerichteten Betreuungen steigt von Jahr zu Jahr.

Die Betreuungsvereine haben im Jahr 2006 eine Informationsbroschüre zusammengestellt, da immer mehr Menschen Rat zum Thema Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügungen suchen. Diese Broschüre ist bei den jeweiligen Betreuungsvereinen für eine Schutzgebühr erhältlich. Dem großen Interesse entsprechend sind von den Betreuungsvereinen im Kreis Steinfurt 22 Informationsveranstaltungen  und 343 Einzelgespräche zur persönlichen Vorsorge im letzten Jahr durchgeführt worden.

64 Vorsorgebevollmächtigte wurden durch die Betreuungsvereine begleitet.

Personen, die Interesse an ehrenamtlichen Aufgaben haben oder Begleitungen bei der Führung ihres Ehrenamtes wünschen, stehen die Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt gerne zur Verfügung:

 

 

 

 

 

 

 

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25 Jahre Kleiderkorb im Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Ibbenbüren

 

 

 

 

 

Die allergrößten Nöte von hilfebedürftigen Menschen lindern – dies war seit Gründung des Sozialdienstes Katholischer Frauen e.V. für Ibbenbüren und Umgebung vor nunmehr 80 Jahren immer das erste Ziel. Diese von einer christlichen Wertvorstellung geprägte Grundhaltung wird in der Arbeit des SKf vielfach deutlich, unter anderem auch in dem Kleiderkorb, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Der Kleiderkorb gründete sich 1982 aus einer Gruppe von ehrenamtlichen Frauen aus verschiedenen Pfarreien im Dekanat Ibbenbüren in Zusammenarbeit mit dem SkF, um eine Tauschzentrale für Baby-Sachen zu eröffnen.

 

 

 

 

 

Die ehrenamtlichen SkF-Mitarbeiterinnen  mit dem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, dem Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, Ludger Börgermann, Geschäftsführer des SkF und daneben Anemarie Böder, Vorsitzende des SkF.

 

Damals war dieser Dienst im Keller des Caritasverbandes untergebracht. Der Babykorb war seinerzeit 14-tägig geöffnet und die Bevölkerung wurde aufgerufen, gut erhaltene Kleidung für finanziell schlechter Gestellte dort abzugeben. Aus diesen Anfängen und den unermüdlichen Einsatz von Ehrenamtlichen entstand der heutige Kleiderkorb.

Das Angebot wurde erweitert und wird besonders von alten Menschen und kinderreichen Familien mit begrenzten finanziellen Mitteln in Anspruch genommen. Der Kleiderkorb steht jedoch allen Mitbürgern offen. An den Öffnungstagen (dienstags von 9-11 Uhr, 14.30 – 16.00 Uhr und donnerstags von 9-11 Uhr) kommen ca. 100-130 Personen, um sich mit gut erhaltener Kleidung, Schuhen und Kinderausstattung einzudecken.

Im Jahre 1984  wechselte der Kleiderkorb in die alte Honigfabrik und richtete sich dort übersichtlich ein. Die Mitarbeiterinnen freuen sich über saubere und tragbare Wäsche. So können sie den Kunden dann auch modische und qualitativ hochwertige Kleidung anbieten. Diese Hilfeleistungen sind aber auch in Zukunft nur möglich durch Kleiderspenden der Bevölkerung, die zu den Öffnungszeiten in den Räumen der Honigfabrik abgegeben werden können.

 

 

 

 

 

Bei der Preisgestaltung handelt es sich eher um symbolische Preise, die zwischen ein und fünf Euro liegen. Mit den Einnahmen aus dem Kleiderkorb kann der SkF andere Bereiche wie z.B. Adoptions- und Pflegekinderdienst, Schuldnerberatung, Wohnhaus für Frauen etc. unterstützten oder in akuten Notsituationen spontan helfen.

Es helfen bis zu 40 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen – einige sind bereits über 20 Jahre dabei. Als Dankeschön für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz lädt der SkF die Mitarbeiterinnen des Kleiderkorbs zu einer Fahrt nach Düsseldorf zur Besichtigung des Landtags und einer anschließenden Stadtführung ein. Der Abschluss wird im Hotel Brügge in Ibbenbüren sein

 

 

 

 

 

 

 

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