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Archiv für das Jahr 2009

 

 

 

 

 

 

SkF verteilt 180 "Pakete mit Herz" (12/09)

SkF informiert über seine Arbeit - Aktionstag der Betreuungsvereine zum Tag des Ehrenamtes (12/09)

Jubiläum in der Kleiderkammer (12/09)

Landfrauen hören Vortrag über Vorsorgevollmachten (12/09)

KAB übergibt Spende an die Weißrusslandhilfe (11/09)

Mitgliederversammlung des SkF Ibbenbüren e. V. am 25.11.2009 (11/09)

SkF wählt neuen Vorstand (11/09)

Weihnachtspäckchen-Aktion der WDR-Lokalzeit zu Gunsten der Tafel (11/09)

Lebensmittel teilen macht auch den Kleinen Freude (11/09)

Teilen wie St. Martin im Familienzentrum Brochterbeck (11/09)

Ein Ballon schaffte 480 Kilometer - Luftballonwettbewerb zum ehrenamtlichen Engagement (11/09)

Ehrenamtliche der "Rheiner Tafel" besuchten den SkF Ibbenbüren

800 Euro für die Suppenküche - Tombola vom Feinkostgeschäft "Alta Cucina" (10/09)

Ehrenamt wird belohnt - zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2009 (10/09)

Vortrag von Frau Jutta Gorschlüter zum Thema „Mit Kindern lernen/Das Lernen lernen“ (09/09)

Ein Anruf stellt das ganze Leben auf den Kopf: Ehepaar berichtet vom Leben mit Pflegekind (09/09)

Für jeden etwas dabei (Bericht zum Sommerfest 2009 des SkF e. V.) (08/09)

Fortbildungen für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer: II. Veranstaltungsreihe im Jahr 2009 mit vier Vorträgen (08/09)

10 Jahre Verbraucherinsolvenz - ein Weg aus den Schulden (06/09)

72-Stunden-Aktion des BDKJ im SkF Ibbenbüren e. V. (05/09)

„Da gibt es ganz viel zu regeln und zu beachten“- Betreuungsvereine sind hilfreiche Anlaufstelle für Betreuer (05/09)

72-Stunden-Aktion steht vor der Tür (05/09)

Spende der Provinzial für das Sozialkaufhaus (04/09)

Gezielte Hilfe für Schwächere: Sozialkaufhaus des SkF stellte sich während einer Sonderöffnung vor (04/09)

„Eins Plus“ war ein voller Erfolg (03/09)

Spende der Kreissparkasse für das Sozialkaufhaus (03/09)

103,2 abgenommene Kilo als Lebensmittel gespendet (03/09)

Weight Watchers spenden für die Ibbenbürener Tafel (02/09)

Schüler der Roncallli-Schule sammeln Lebensmittel für die Ibbenbürener Tafel (02/09)

Besteuerung ist nicht allzu kompliziert: SkF bietet Fortbildung für Tagesmütter an (02/09)

Fortbildungen für rechtliche Betreuerinnen und BetreuerI. Veranstaltungsreihe im Jahr 2009 mit vier Vorträgen (02/09)

Willkommene Spende für die Ibbenbürener "Tafel" (02/09)

319 Kinder wollen regelmäßig essen (02/09)

"Erlass 555" trifft die Schwächsten (01/09)

Armut gibt es auch bei uns (01/09)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ibbenbürener Volkszeitung (24.12.2009)

 

 

 

 

 

SkF verteilt 180 "Pakete mit Herz"

Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen Ibbenbüren (SkF) Ute Middendorp (v. l.), Gabriele Pfeiffer, Gabriele Andresen und Barbara Kurlemann verteilen bis heute Abend 180 Weihnachtsgeschenke der IVZ-Aktion "Paket mit Herz". Der SkF freut sich über die vielen Spender und wünscht allen Menschen in  und um Ibbenbüren frohe Feiertage.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 05.12.2009

 

 

 

 

 

SkF informiert über seine Arbeit - Bundesweiter Aktionstag der Betreuungsvereine zum Tag des Ehrenamtes

 

 

 

 

 

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages präsentieren die rund 300 Betreuungsvereine von Caritas, dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)und dem Katholischen Verband für soziale Dienste in Deutschland (SKM) am 5. Dezember 2009 zum Tag des Ehrenamtes ihre Arbeit. Die Schirmherrschaft hat der nordrhein-westfälische Familienminister Armin Laschet übernommen.

In Betreuungsvereinen werden Ehrenamtliche und Familienangehörige in ihrer Funktion als rechtliche Betreuer beraten und fortgebildet.

 

 

Die hauptamtlichen Mitarbeiter dieser Vereine stehen darüber hinaus auch selbst für die Übernahme Rechtlicher Betreuungen zur Verfügung. Ein Rechtlicher Betreuer nimmt die gesetzliche Vertretung für einen Erwachsenen wahr, der nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu regeln. Durch die Rechtliche Betreuung soll sichergestellt werden, dass der betreffende Mensch ein selbstbestimmtes Leben unter Achtung seiner Grundrechte führen kann.

Das Ziel des Aktionstages ist es, die Arbeit der Betreuungsvereine zu präsentieren und auf die Möglichkeit des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements in diesem interessanten Bereich aufmerksam zu machen.

 

 

Anlässlich des Aktionstages laden die Betreuungsvereine alle ehrenamtlichen rechtlichen Betreuer zum Adventskaffee ein. Der Betreuungsverein im Caritasverband für das Dekanat Steinfurt e.V. lädt am 27.11.2009 in die Einrichtung „Wohnen am Irisgarten“ in Burgsteinfurt ein, der Betreuungsverein im Caritasverband Rheine e.V. lädt am 02.12.2009 in das Café Buntstift in Emsdetten ein und der Betreuungsverein des Sozialdienstes Katholischer Frauen lädt am 09.12.2009 in die Räumlichkeiten des SkF ein.

Zudem begrüßen am 05.12.2009 der Betreuungsverein des SkF e.V. Ibbenbüren in Kooperation mit der Freiwilligenbörse KISTE sowie der Betreuungsverein im Caritasverband Steinfurt e.V. alle Interessierten auf dem Wochenmarkt in Ibbenbüren und Steinfurt. An einem Informationsstand werden die verantwortungsvolle Arbeit und die Möglichkeit des freiwilligen Engagements vorgestellt.

 

Schon heute engagieren sich in den Caritas-Betreuungsvereinen um die 17.000 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer. Der Bedarf an ehren- amtlichen/familienangehörigen Betreuern wird in den nächsten Jahren angesichts der demographischen Entwicklung sicher wachsen. Weil die Aufgabe sehr anspruchsvoll ist, erhalten Ehrenamtliche und Familienangehörige in den Betreuungsvereinen eine fundierte Unterstützung.

 

Die Mitarbeiterinnen der Bereuungsvereine im Kreis Steinfurt der verbandlichen Caritas:

Oben: Gabriele Pfeiffer (Skf Ibbenbüren e.V.), Brigitte Eden (Caritasverband Rheine e.V.), Verena Frieler (Caritasverband Steinfurt e.V.)Unten: Ute Middendorp (Skf Ibbenbüren e.V.), Susanne Althaus (Caritasverband Rheine e.V.), Martina Flothmann (Caritasverband Steinfurt e.V.)

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Internetauftritt der Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas unter: http://www.betreuungsvereine-in-aktion.de/

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (04.12.2009)

 

 

 

 

 

Jubiläum in der Kleiderkammer

Erika Przybyla, Ursula Berlekamp und Ursula Vosse sind seit jeweils 25 Jahren dem Sozialdienst katholischer Frauen treu. Ihren Dienst in der Kleiderkammer des SkF im jetzigen Sozialkaufhaus versehen die drei Damen mit viel Engagement und Herz. Sie haben mit dazu beigetragen, dass aus den kleinen Anfängen der Kleiderausgabe eine schmucke Abteilung im Angebot des Sozialkaufhauses in der Klosterstrasse werden konnte.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (03.12.2009)

 

 

 

 

 

Landfrauen hören Vortrag über Vorsorgevollmachten

 

 

 

 

 

Viel zum Thema "Vorsorgevollmachten und Betreuungs- verfügungen" gab es für die Landfrauen Halverde im Vereinshaus nach einem Adventsfrühstück zu lesen. Sozialarbeiterin Ute Middendorp (stehend) vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren referierte zu diesem Thema, welches jeder selbstbewusst für die Zukunft gestalten sollte, solange man gesund sei, empfahl sie den 28 Teilnehmerinnen. "Für den Fall, dass man seine persönlichen Dinge nicht mehr selbst regeln kann, können Sie Vorsorge treffen", sagte sie. Anschließend erklärte sie den Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Betreuungsverfügung. (Foto: Angelika Keidler)

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (28.11.2009)

 

 

 

 

 

KAB übergibt Spende an die Weißrusslandhilfe

 

 

 

 

 

Auf dem Ibbenbürener Flohmarkt hatten Mitglieder der KAB St. Ludwig in diesem Jahr schon in den frühen Morgenstunden einen Stand aufgebaut. Dort verkauften sie Gegenstände aus Haushaltsauflösungen für einen guten Zweck. "Ohne das persönliche Engagement der KABler wäre eine solche Aktion nicht möglich", betonte Heinz Konnemann, der erste Vorsitzende. Obwohl die Kunden nur kleine Geldbeträge investierten, summierte sich der Gesamterlös auf 315,52 Euro. Der Vorsitzende der KAB St. Ludwig, Hein Konneman (r.) und Kassierer Heinz Dierkes (2. v. l.) übergaben am Freitag eine Spende  aus  dem  Flohmarkt-Verkauf  an den  SkF-Geschäftsführer Ludger Börgermann (2. v. r.) und den Koordinator des Arbeitskreises Weißrusslandhilfe, Karl-Heinz Mönninghoff.  Das  Geld   wird   für   die  Transportkosten der

Hilfsorganisation verwendet. Die Transportkosten steigen ständig, so Mönninghoff. Die Spende der KAB St. Ludwig wird dafür sorgen, dass die Hilfsgüter bei den Bedürftigen ankommen. Seitens der Caritas Belarus wurde in diesem Monat um weitere Unterstützung gebeten. Die Zusammenarbiet mit der karitativen Einrichtung soll wieder aufgenommen und ausgebaut werden. (Foto Brigitte Striehn)

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (27.11.2009)

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung des Sozialdienstes katholischer Frauen Ibbenbüren

Sozialkaufhaus erfüllt Erwartungen

 

 

 

 

 

-bea- Ibbenbüren. SkF-Geschäftsführer Ludger Börgermann zog am Mittwochabend auf der Mitgliederversammlung in der Familienbildungsstätte ein rundum positives Fazit zum Jahr 2008. „Trotz der Umbauarbeiten war 2008 eine sehr positive Zeit und eine gute Basis, um darauf weiterzuarbeiten“, sagte er.
So stellte die Mitgliederversammlung eine Bilanzsumme von rund 989000 Euro und einen Überschuss von 68000 Euro fest, der in die Rücklagen fließen soll. „Die Ergebnisse von 2009 werden wohl nicht so erfolgreich sein“, merkte der Geschäftsführer an. Grund hierfür seien insbesondere die erhöhten Personalkosten.

 

 

 

Neben der Vorstandswahl (wir berichteten), bei der sich neben Annemarie Böder auch Waltraud Derikartz aus der Vorstandsarbeit verabschiedete, standen auch einige Ehrungen an. Erika Przybilla, Ursula Berlekamp (nicht anwesend) und Ursula Vosse wurden für ihr 25-jähriges Engagement in der Kleiderkammer ausgezeichnet.
In ihrem Jahresbericht fasste Annemarie Böder die wichtigsten Entwicklungen des SkF im Jahr 2008 zusammen:
Nach einer Phase des Umbaus wurde das
Sozialkaufhaus eröffnet. Die Erwartungen der Mitarbeiter haben sich erfüllt. Für viele sei das Kaufhaus ein Ort der Begegnung.
Der
Soziale Dienst hat seinen Platz ebenfalls im Sozialkaufhaus.
In der
Suppenküche arbeiten 15 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. 18–25 Personen nehmen das Angebot derzeit an. Seit Oktober nutzt das Café „Kostbar“ zusätzlich den Raum. In der Kleiderkammer sind 42 Ehrenamtliche beschäftigt. Zehnjähriges Jubiläum feiert in diesem Jahr das Küchenlädchen.
Das
Möbellager ist weiterhin Dreh- und Angelpunkt des SkF. Die Mitarbeiter verkaufen Möbel an der Kloster- und Gartenstraße.

 

 

Ludger Börgermann verabschiedete Vorsitzende Annemarie Böder (r.) und Maria-Luisa Lahme.

Foto: Beate Vieler

 

Die Ibbenbürener Tafel ist zwei Mal pro Woche geöffnet. 2008 wurden 330 Berechtigungsscheine ausgestellt. „Es ist beschämend, dass auch in Ibbenbüren immer mehr Menschen auf diese Lebensmittelhilfe angewiesen sind“, sagte Annemarie Böder in ihrem Rückblick.

 

 

Im vergangenen Jahr wurde ein Transport von 15 Tonnen von der Weißrusslandhilfe auf die Reise geschickt. Im Sommer 2009 war eine Erholungsmaßnahme für 20 weißrussische Kinder in Ibbenbüren.
Der
Sozialpunkt unterstützt die Arbeit im sozialen Dienst und in der Schuldnerberatung.
Beim Projekt
„Alt und Jung“ werden derzeit 94 Jugendliche von 12 Frauen und 21 Männern bei der Berufswahl unterstützt. Ab dem 1. November 2009 hat das Arbeitsamt die Finanzierung übernommen.
Zurzeit wird eine neue Homepage für die Vermittlungsbörse
„Kiste“ gestaltet.
Der
Adoptions- und Pflegekinderdienst/Jugendhilfedreieck betreute 23 Adoptionsfamilien und 102 Familien mit Pflegekindern.
Insgesamt wurden von der Kindertagespflege Kreis Steinfurt 214 Kinder bei Tagesmüttern betreut. Gemeinsam mit der Familienbildungsstätte wurden 31 Tagesmütter ausgebildet.
Bei der Kindertagespflege der Stadt Ibbenbüren werden 114 Kinder von Tagesmüttern betreut.
Die Nachfrage nach der Schuldner- und Insolvenzberatung ist weiterhin ungebrochen. Mit den Fraktionen des Kreistags wurden verschiedene Gespräche geführt, um finanzielle Unterstützung zu bekommen.
Im Betreuungsverein kam es zu 50 rechtlichen Betreuungen. Es gab 84 Gespräche zur persönlichen Vorsorge.
2008 wurden zehn Erziehungsbeistandschaften neu eingerichtet.
An der Sozialen Gruppenarbeit nahmen 23 Jugendliche teil. 15 Jugendliche wurden von Mitarbeitern bei den Betreuungsweisungen begleitet.
Im vergangenen Jahr haben neun Frauen und zwei Kinder Schutz im Wohnhaus für Frauen bekommen.

Trotz Umbaus ein positives Jahr für den SkF Ibbenbüren e. V.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (26.11.2009)

 

 

 

 

 

SkF wählt neuen Vorstand

 

 

 

 

 

Der SkF-Geschäftsführer Ludger Börgermann (l.) beglückwünschte am Mittwochabend bei der Mitgliederversammlung den neuen Vorstand des Sozialdienstes katholischer Frauen. Jutta Lutterbey (vorne, l.), Agnes Lohmann und Barbara Schreck (hinten, r.) hatten sich zur Wiederwahl gestellt. Neu in das Team eingestiegen ist Marie-Theres Wiesmann (vorne r.). Nach mehr als 13 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedete sich die Vorsitzende Annemarie Böder. Sie glaube es sei an der Zeit etwas kürzer zu treten, sagte die 73-Jährige. Annemarie Böder hatte sich intensiv für den Aufbau des Sozialkaufhauses eingesetzt. In Zukunft möchte sie weiter im Lädchen des SkF arbeiten (ausführlicher Bericht morgen). Beate Vieler

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Internetauftritt des WDR unter:

http://www.wdr.de/studio/muenster/aktion/weihnachtspaeckchen09/info.html

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (16.11.200)

 

 

 

 

 

Dreierwalder Kindergartenkiinder teilen wie St. Martin

 

 

 

 

 

Nur strahlende Gesichter gab es im Kindergarten St. Anna, als Vertreter der Tafel Ibbenbüren große Mengen Lebensmittel abholen konnten. Die Kinder freuten sich ebenso wie die Mitarbeiterinnen im Kindergarten, denn sie hatten an einem Aufruf an kirchliche Kindergärten teilgenommen, eine Hilfsaktion zugusten der Tafel in Ibbenbüren durchzuführen. eltern und Kinder hatten die Möglichkeite, am Martinstag haltbare Lebensmittel mit in den Kindergarten zu bringen. Ob der vielen Spenden wurde St. Martin zu einem Fest der guten Taten. Die Kinder ließen sich gerne von den Mitarbeitern der Tafel erklären, wie eine Tafel funktioniert,. Dann wurden die Spenden verladen und zur Tafel nach Ibbenbüren gebracht. (Foto: Jürgen Schwarze)

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Osnabrücker Zeitung (11.11.2009)

 

 

 

 

 

Lebensmittel teilen macht auch den Kleinen Freude

 

 

 

 

 

gre Lotte/Ibbenbüren.„Teilen wie St. Martin“ heißt eine ökumenische Aktion kirchlicher Kindertagesstätten für die Tafeln vor Ort. Da machte auch der Alt-Lotter evangelische Kindergarten Noah mit. Gestern waren sie die erste Abordnung teilnehmender Kitas, die in Ibbenbüren die Tafel in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) besuchen. Die Kleinen überreichten stolz vier Körbe und eine große Kiste voll mit haltbaren Lebensmitteln.

 

 

 

„Die Anregung des Superintendenten vom Kirchenkreis Tecklenburg, Hans Werner Schneider, hat uns Uta van Delden, unsere Geschäftsführerin des Verbundes evangelischer Tageseinrichtungen im Kirchenkreis, weitergegeben“, berichtete Katharina Roth, Leiterin des Noah-Kindergartens.

Weil Teilen verbindet, stand einige Zeit eine große Kiste im Eingangsbereich. Jeder konnte anonym etwas hineinlegen. „Den Kindern war die Aktion sehr wichtig. Wenn sie morgens kamen und wussten, dass sie noch nichts gespendet hatten, haben sie ihre Eltern erinnert“, beschrieb die Leiterin die Hilfsbereitschaft der Kinder. Auf der Elterninformation stand, was wünschenswert ist: H-Milch, Säfte, Kaffee und Tee, Reis und Nudeln. Schnell füllte sich der Karton mit der Aufschrift „Teilen wie St. Martin“.

Auf den Weg gemacht

Gestern machte sich Katharina Roth mit einer Abordnung auf den Weg. Die Mütter Sandra Wermeyer und Daniela Czichowski und die Kinder Felix, Finja, Lana, Lara, Steven und Timo transportierten die Gaben. In Ibbenbüren empfingen sie Gabriele Andresen, zuständig für den Sozialen Dienst, und die ehrenamtliche Helferin Gertrud Neyer.

 

 

Teilen macht allen Freude (von links): Lana, Finja, Gertrud Neyer, Felix, Katharina Roth, Lara, Gabriele Andresen und Timo. Sie stehen in der Ibbenbürener Tafel-Garage, wo Frisches auf bewahrt wird. Foto: Ursula Holtgrewe

 

Klar hatten auch die jungen Besucher etwas beigesteuert. Felix erinnerte sich an Spaghetti, Lara an Saft und Fischkonserven, Finja an Kaffee und Kekse, Timo an Würstchen und Milchreis und Steven an Nudeln und Salzstangen. Das und vieles mehr können die Tafelbesucher gut gebrauchen. Felix wusste auch, warum: „Weil die Leute wenig Geld haben.“ Gabriele Andresen berichtete, dass bereits Kindergartengaben eingegangen seien, aber ohne Besuch von Abordnungen. Zudem stellte sie die Arbeit des SKF vor. Er leitet das Soziale Kaufhaus, Klosterstraße 21, mit Möbeln, Kleidung, Haushaltsartikeln und einer Beratungsstelle, die beispielsweise bei Behördengängen unterstützt.

 

 

Außerdem ist in dem Gebäude eine Suppenküche untergebracht. Darüber hinaus können alle Bürger Dienstleistungen wie Entrümpelungen und Renovierungshilfen in Anspruch nehmen. Die Tafel an der Oststraße 35 hat dienstags und donnerstags geöffnet. „Uns unterstützen 30 Ehrenamtliche, ohne die wir die Arbeit nicht schaffen könnten“, berichtete Gabriele Andresen. Etwa 70 Kunden nehmen das Angebot an, für das regionale Unternehmen regelmäßig spenden.

Zum Abschied sangen die Kinder ihr Martinslied und sagten ein Gedicht auf: „Martin, Martin, guter Mann, hilf, dass der, der reich und satt, mit dem teilt, der gar nichts hat, so wie du es einst getan, Martin, Martin, guter Mann.“

 

 

 

 

 

Wir danken der Neuen Osnabrücker Zeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. und des Familienzentrums in Brochterbeck vom 11.11.2009

 

 

 

 

 

Teilen wie St. Martin im Familienzentrum Brochterbeck

 

 

 

 

 

Teilen wie St. Martin, so hieß dieses Jahr unser Motto beim Laternenumzug. Alle Brochterbecker Familien wurden an diesem Tag aufgerufen Lebensmittel zu spenden. Diese Lebensmittel wurden für die Ibbenbürener Tafel in zwei großen Bollerwagen gesammelt.

Am vergangenen Mittwoch machten sich die angehenden Schulkinder und ihre Erzieherinnen, vom Familienzentrum Brochterbeck,  mit voll bepackten Bollerwagen auf den Weg nach Ibbenbüren. Nach der  interessanten Busfahrt wurden wir in der Ibbenbürener Tafel von Frau Gabriele Andresen empfangen. Frau Andresen zeigte uns die Abläufe in der Ibbenbürener Tafel und beantwortete viele Fragen der Kinder. Sehr interessiert und motiviert packten die Kinder die Spenden aus.

 

 

 

Frau Andresen bedankte sich im Namen der Tafel und  freute sich über die Spende, die viele Familien im Raum Ibbenbüren weiter helfen kann. Wir vom Familienzentrum Brochterbeck können nur bestätigen, das Teilen Spaß macht und vielen Familien in unserer Umgebung damit geholfen wird.

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 09.11.2009

 

 

 

 

 

Ein Ballon schaffte 480 Kilometer - Luftballonwettbewerb zum ehrenamtlichen Engagement

 

 

 

 

 

Am 02. Oktober nahmen die Bürgerstiftung Tecklenburger Land, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und die Freiwilligenbörse Kiste die Woche des bürgerschaftlichen Engagements zum Anlass, allen Ehrenamtlichen, die zu ihrem Stand kamen, mit der Teilnahme eines Luftballonwettbewerbs für ihre Hilfe zu danken (die IVZ berichtete am 03.10.09).

Ein Ballon hatte eine Distanz von 480 Kilometern zurückgelegt, war im Ort Hartmannsdorf gefunden und zurück an den SkF geschickt worden.

Unter den Rücksendungen der Ballonpostkarten wurden nun sieben Preise - unter anderem Restaurantgutscheine von der Kneipe am Kirchplatz und Holtkamps Deele, ein Blumengutschein von der Gärtnerei Bußmann und Gutscheine für Kultur- und Theaterveranstaltungen - verlost. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Der SkF Ibbenbüren, die Freiwilligenbörse KISTE und die Bürgerstiftung Tecklenburger Land danken allen Ehrenamtlichen und Sponsoren für die gelungene Aktion.

 

 

 

 

 

 

 

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Ehrenamtliche der "Rheiner Tafel" besuchten den SkF Ibbenbüren

 

 

 

 

 

Die Ehrenamtlichen der Rheiner Tafel besuchten am 30.09.2009 das Sozialkaufhaus in Ibbenbüren. Nach leckerem Kaffee und Kuchen ging es in 2 Gruppen durch das Sozialkaufhaus, das sich in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen befindet. Vergleichbar dem Angebot des Caritas Sozial-kaufhauses Brauchbar & Co. in Rheine gibt es in Ibbenbüren ein Möbellager, das Haushaltslädchen, die Kleiderstube und die Tafel. Zusätzlich hat Ibbenbüren noch die Suppenküche und den Sozialpunkt in das Sozialkaufhaus integriert.Der Austausch sowohl mit den Haupt- als auch den Ehrenamtlichen der Ibbenbürener Tafel war sehr spannend.

 

 

 

 

 

 

Die Ehrenamtlichen der "Rheiner Tafel" (in Trägerschaft des Caritasverbandes Rheine e. V.) vor dem Sozialkaufhaus des SkF Ibbenbüren e. V.

 

Es wurden gegenseitig Fragen gestellt, wie macht ihr die Ausgabe; wie viel Kunden kommen, habt ihr auch ein Einlasssystem; welchen Gegenwert hat ca. ein Korb bzw. eine Tasche? Was muss man als Tafelkunde zahlen usw. Die Tafel in Ibbenbüren ist  vor allem viel kleiner als die in Rheine. Unter den vorhandenen Gegebenheiten setzen aber beide Tafeln bestmöglich den Tafelgrundsatz  gespendete und noch verwertbare Lebensmittel an Bedürftige weiter zu geben um.Einig war man sich, dass die Zahl derjenigen, die auf eine Tafel angewiesen sind leider immer größer gleichzeitig aber das Angebot der gespendeten Lebensmittel geringer wird.

Der anschließende Stadtbummel durch Ibbenbüren – leider bei Regen – konnte der Stimmung des Tages nichts nehmen. Mit einem leckeren Abendessen im Marktkeller klang der Abend aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 03.10.2009

 

 

 

 

 

800 Euro für die Suppenküche

 

 

 

 

 

Marlene und Wolfgang Bensmann vom Feinkostgeschäft "Alta Cucina“ überreichten am Freitag eine 800-Euro Spende an Heidi Krusemeyer (Mitte) und Ilse Böltner (2.v.r.) von der Suppenküche Ibbenbüren. Weiterhin freute sich Ludger Börgermann, Geschäftsführer des SkF, über den Erlös aus der Tombola zum fünfjährigen Bestehen des Spezialitätengeschäftes.

Foto: Beate Vieler

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 03.10.2009

 

 

 

 

 

Ehrenamt wird belohnt

 

 

 

 

 

Woche des bürgerschaftlichen Engagements beginnt auf dem Wochenmarkt

 

 

 

 

 

-ek- Ibbenbüren. Engagement macht stark ist das Motto der mittlerweile fünften Woche des bürgerschaftlichen Engagements (2. bis 11. Oktober), die bundesweit vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) organisiert wird. In Ibbenbüren gab es auf dem Wochenmarkt ebenfalls einen Auftakt:

 

 

Die Bürgerstiftung Tecklenburger Land, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und die Freiwilligenbörse Kiste nahmen die Woche des bürgerschaftlichen Engagements zum Anlass, allen Ehrenamtlichen, die zu ihrem Stand kamen, mit der Teilnahme eines Luftballonwettbewerbs für ihre Hilfe zu danken.

"Damit wollen wir ihr Engagement würdigen und sichtbar machen“, so Edith Plegge von der Freiwilligenbörse-Kiste. Preise wie Gutscheine für Kulturveranstaltungen, Blumen, Frühstücksbuffet und Essensgutscheine sind bei dem Wettbewerb ausgelobt. Dafür müssen die gefundenen Karten allerdings bis zum 16. Oktober an den Sozialdienst katholischer Frauen (www.skf-ibbenbueren.de) in Ibbenbüren zurückgeschickt werden. Viele Ehrenamtliche nutzten zudem die Möglichkeit, eine durchsichtige Steele mit kleinen, bunten Luftballons zu füllen, auf denen sie ihre ehrenamtliche Aufgabe geschrieben hatten.

 

 

Bürgerschaftliches Engagement wurde gestern auf dem Wochenmarkt in Ibbenbüren mit einem Luftballonwettbewerb gewürdigt. Gabriele Andresen (l., SkF-Sozialkaufhaus), Ute Middendorp (2.v.l., SkF-Betreuungsverein), Edith Plegge (5.v.l., Freiwilligenbörse Kiste), Christa Terheiden (3.v.r., Bürger- stiftung Tecklenburger Land) und Gabriele Pfeiffer (r., SkF-Betreuungsverein) informierten außerdem über das Ehrenamt. (Foto: Elke Lutterberg)

 

 

Natürlich wurde der Stand auf dem Wochenmarkt auch genutzt, um interessierten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich über ein eventuelles Ehrenamt zu informieren. Betätigungsfelder gibt es auch in und um Ibbenbüren reichlich. „Bei Interesse einfach an die Freiwilligenbörse-Kiste melden“, so Ute Middendorp vom Betreuungsverein des SkF. Die Steele jedenfalls war ratzfatz voll, und auch mehr als 100 Ballons stiegen zum Himmel auf.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 29.09.2009

 

 

 

 

 

Vortrag von Frau Jutta Gorschlüter zum Thema "Mit Kindern lernen/Das Lernen lernen"

 

 

 

 

 

Zu diesem Abend hatte am 28.09.2009 der Pflegekinderdienst des SkF Ibbenbüren eingeladen. Fünfzig Interessierte waren gekommen. Sie erlebten, wie Frau Gorschlüter in sehr interessanter und abwechslungsreicher Art darstellte, wie komplex sich das Thema Lernen sowohl für die Kinder aber auch für Eltern gestaltet. Denn die Zahl der Kinder, die früh die Freude daran verlieren und sogar Lern- und Verhaltensschwierigkeiten entwickeln steigt.

Sehr anschaulich zeigte Frau Gorschlüter Wege auf, wie unsere Kinder den Spaß am Lernen behalten oder auch ihn zurückgewinnen können. Betroffene Eltern konnten Fragen stellen und bekamen viele Tipps und Anregungen, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Deutlich wurde, dass individuell bei jedem Kind hingeschaut werden muss. Viel zu schnell war die Zeit verflogen und zum Schluss stellte Frau Gorschlüter einige von ihr entwickelte Kartenspiele vor, die vielfältige Möglichkeiten bieten, mit den Kindern spielerisch und mit viel Spaß sowohl im sprachlichen wie im mathematischen Bereich zu lernen.

Zum Foto: Jutta Gorschlüter informierte an diesem Abend über das Thema "Lernen".

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (09.09.2009)

 

 

 

 

 

Ein Anruf stellt das ganze Leben auf den Kopf

 

 

 

 

 

Ehepaar berichtet vom Leben mit Pflegekind / Vorgeschichte bleibt wichtig

 

 

 

 

 

Von Vera Konermann: Tecklenburger Land - Eigentlich hatten Claudia (38) und Michael (40)* abgeschlossen: Mit dem jahrelangen Warten und Hoffen auf ein leibliches Kind, mit dem Bangen, ob der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) nicht endlich anruft, um ihnen ein Pflegekind zu vermitteln. „Nach einem Urlaub hatte ich mich entschieden, beim SkF anzurufen und zu sagen, dass ich nicht mehr warten kann, dass ich mich von dem Thema verabschiede“, erinnert sich Claudia. Doch bevor sie ihr Anliegen vortragen konnte, wurde sie von der zuständigen Mitarbeiterin unterbrochen. „Sie sagte: ,Ich wollte Sie gerade anrufen. Wir haben ein Kind für Sie“, schildert sie. Dieses Telefonat stellte das ganze Leben von Claudia und Michael auf den Kopf. Von einen Tag auf den anderen wurden sie Eltern, Pflegeeltern der damals neun Monate alten Sophie.

Der Anruf liegt drei Jahre zurück. Drei Jahre zuvor hatten sich der Selbstständige Michael und die Betriebswirtin Claudia in einem Kursus beim SkF auf ihre Rolle als Pflegeeltern vorbereitet. Sie wollten ein Kind aufnehmen, auch wenn es schwierig werden könnte. Schließlich haben fast alle Pflegekinder in ihrer leiblichen Familie Schlimmes erlebt.

 

 

 

Was genau ihre kleine Sophie als Säugling durchgemacht hat, wissen Claudia und Michael nicht. Die noch sehr junge leibliche Mutter konnte aufgrund psychischer Probleme nicht für ihre Tochter sorgen. Die Großmutter wollte es zwar, konnte dem Kind aber keine stabilen Verhältnisse bieten. Das Jugendamt ordnete an, das Kind in eine Pflegefamilie zu geben. Vom ersten Tag an sei sie ihr Kind gewesen, erzählen die Pflegeeltern. Als sie die kleine Sophie abholten, habe die sich sofort eng an Claudia gekuschelt und sei in deren Armen eingeschlafen. Als habe sie gefühlt, dass sie ein sicheres Zuhause habe. Dennoch: „Das erste Jahr war anstrengend“, räumt Claudia ein. Allein in ihrem Bett einschlafen konnte die Kleine keinesfalls. Statt dessen klammerte sie sich an ihre neue Mama und schlief nur auf deren Bauch ein.„Wenn ich mich zu ihr aufs Sofa setzte, hat sie geschrieen. Sie wollte nur auf dem Fußboden liegen“, schildert die Pflegemutter. Enge um sie herum, brachte das Kind total aus der Fassung. Besuche waren anfangs tabu. Eine fremde Person konnte nicht den Raum betreten, ohne dass das Kind in Panik geraten wäre.

In einer Pflegefamilie finden vor allem Kleinkinder aus gescheiterten Familien oft ein neues Zuhause - und damit neue Eltern-Kind-Beziehungen.  (Foto: Jürgen Peperhowe)

 

 

 

 

 

 

„Man muss nicht genau wissen, was passiert ist, sondern dass etwas passiert ist“, sagt Ruth Schwarz vom Sozialdienst katholischer Frauen. So müssten Pflegeeltern sehr gezielt auf die Verhaltensweisen ihrer Kinder reagieren und deren Wünschen unbedingt nachkommen. Schließlich bräuchten die Kinder viel Zeit, um neues Vertrauen zu Erwachsenen aufzubauen.Heute besucht die vierjährige Sophie den Kindergarten, vieles habe sich normalisiert, sagen die Eltern. Doch Verlustängste bestimmen den Alltag. Mal bei der Oma übernachten - daran sei nicht zu denken. „Wenn wir länger weg sind als angekündigt, will sie mehr auf den Arm“, sagt Michael. Erziehungsfragen seien nicht immer einfach. So müssten sich die Eltern stets fragen, ob Sophie besondere Bedürfnisse habe oder ihre Situation nicht manchmal ausnutzen wolle.

Obwohl das Pflegeverhältnis auf Dauer Bestand haben soll, hatten auch Claudia und Michael stille Ängste, dass sie Sophie einmal abgeben müssten. „Ich hatte schon Phasen, in denen ich dachte, dass so eine Zeit kommt“, gesteht Michael. Seine Frau sei sehr erleichtert gewesen, als drei Jahre mit dem Kind vorbei waren. Denn eine Rückführung nach so langer Zeit ist bei Kleinkindern nahezu unmöglich.

Dass sie Kontakt mit der Herkunftsfamilie ihrer Tochter halten müssen, stört die Pflegeeltern eigentlich nicht. Wäre es nur nicht manchmal so kompliziert. Vor allem mit der Großmutter Sophies sei es schwierig, Absprachen zu treffen, räumen die Eheleute ein. Dennoch versorgen sie die Herkunftsfamilie regelmäßig mit Fotos und Berichten über Sophies Entwicklung.

Denn darauf habe die Herkunftsfamilie in den meisten Fällen ein Recht, erklärt Ruth Schwarz vom SkF. Und auch für das Kind sei ein Kontakt zu den Wurzeln wichtig. So tue es vielen Kindern gut, ihre Herkunft zu kennen, aber zu wissen, dass sie sich nun in einer neuen Familie zu Hause fühlen dürften. Ohne schlechtes Gewissen.

Dennoch haben Michael und Claudia keine guten Erinnerungen an Treffen mit Sophies Mutter, Großmutter und Tanten. „Die Reaktionen von Sophie waren heftig. Sie hat geklammert, hatte Schlafstörungen, Ängste“, schildert Claudia. Die Kleine möchte derzeit weder die alte Familie sehen, noch in dem Fotoalbum mit Bildern aus dem früheren Leben blättern. In Ordnung sei es hingegen, wenn ihre neuen Eltern ab und an die Herkunftsfamilie besuchten, erzählen die Pflegeeltern.

„Den Kontakt als solches finde ich gar nicht so schlimm“, sagt Claudia. Sie ist sich sicher, dass die Fragen ihrer Tochter spätestens mit der Pubertät kommen werden. Und dann sei es gut, Antworten geben zu können. Bis es aber soweit ist, genießen Claudia und Michael die Zeit mit ihrem Kind. Claudia hegt einen großen Wunsch: „Dass sie mit 18 vor mir steht und fragt: ,Mama, bekomme ich deinen Namen?"

*Namen von der Redaktion geändert

 

 

 

 

 

Zum Thema: Adoptions- und Pflegekinderdienst

 

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr hat der Kreis Steinfurt seine Pflegekindervermittlung aufgelöst und auf vier freie Träger - darunter der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) - übertragen. Viele ungewollt kinderlose Paare, aber auch Elternpaare wenden sich an die freien Träger, wenn sie sich für die Aufnahme eines Pflegekindes oder Adoption interessieren. In speziellen Kursen werden die Bewerber vorbereitet. Dabei bekommen die Paare unter anderem einen theoretischen Hintergrund über das Bindungsverhalten von Kindern vermittelt. Außerdem wird in Einzelgesprächen geklärt, welche Kinder für welches Paar in Frage kommen könnten. Erst am Ende entscheiden die Paare, ob sie tatsächlich auf der Warteliste der vermittelnden Stelle geführt werden wollen. Die meisten Kinder werden als sogenannte Pflegekinder vermittelt. Dabei bringt jedes noch so kleine Kind seine eigene Geschichte mit. Oft wurden die Kinder seelisch oder körperlich vernachlässigt.

 

Allen Kindern gemeinsam sind erziehungsunfähige Eltern. Dementsprechend zeigen die Kinder oftmals Auffälligkeiten zum Beispiel im Schlaf- oder Essverhalten. Der Wechsel in eine neue Familie ist nach Auskunft des SkF in Ibbenbüren in der Regel auf Dauer bis zur Verselbstständigung angelegt. Das Jugendamt erstattet den Pflegeeltern den Lebensunterhalt des Kindes bis zu dessen Volljährigkeit. Für die Erziehungsleistung bekommen die Pflegeeltern eine geringfügige Aufwandsent- schädigung. Auch wenn die Kinder in einer neuen Familie beheimatet werden, gibt es in den meisten Fällen regelmäßige begleitete Kontakte zur Herkunftsfamilie, soweit diese das Kindeswohl nicht gefährden. Die Adoption ist eher die Ausnahme. Die meisten leiblichen Eltern schrecken davor zurück, ihre Rechte am Kind vollständig aufzugeben, sofern ihnen nicht das Sorgerecht entzogen wurde. Oft kommt es mit der Volljährigkeit zur Adoption.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 31.08.2009

 

 

 

 

 

Für jeden etwas dabei (Bericht zum Sommerfest 2009 des SkF e. V.)

 

 

 

 

 

Reger Betrieb in Alter Honigfabrik

 

 

 

 

 

-däu- Ibbenbüren. Auf dem Gelände der Alten Honigfabrik an der Klosterstraße lud die Caritas am Sonntag zum Tag der offenen Tür ein, der Sozialdienst katholischer Frauen feierte sein Sommerfest, die Fabi ihr 40-jähriges Bestehen. Auch Kunstverein und Hospizverein stellten sich vor.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Caritas sowie die Weißrusslandhilfe informierten über ihre Arbeit, die Freiwilligenbörse und das Sozialkaufhaus stellten sich vor, und die Fabi zeigte ihre Angebote, unter anderem ihre Elternkurse und Nähkurse. Besonderes Aufsehen erregten Pantomimen, die Schilder der Caritas mit der Aufschrift „Not sehen und handeln“ sowie mit Verweisen auf kostenloses Blutdruckmessen trugen.
Für die Kinder wurde ein buntes Programm mit Dosenwerfen, einem Glücksrad, einem Karussell, dem Ping-Pong-Spiel und vielem mehr geboten. Die Gedächtnis- und Schätzspiele forderten auch die Erwachsenen heraus und der Bücherverkauf mit Preisen pro Kilo lud zum Stöbern ein. Für das leibliche Wohl war mit einem großen Angebot gesorgt.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

Fotogalerie zum Sommerfest 2009

 

 

 

 

 

Basketballspielen für einen guten Zweck

 

Kinderschminken

 

Eisverkauf

Hier gab es Informationen zur Arbeit des Sozialdienstes kath. Frauen  e. V. Ibbenbüren.

 

Wir danken allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen unseres diesjährigen Sommerfestes beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fortbildungen für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer

 

 

 

 

 

II. Veranstaltungsreihe im Jahr 2009 mit vier Vorträgen

 

 

 

 

 

Das neue Fortbildungs- programm liegt in den sozialen Einrichtungen in den Amtsgerichtsbezirken  Ibbenbüren und Tecklen- burg kostenlos aus.

 

Die Betreuungsvereine des Caritasverbandes Rheine e.V., des Caritasverbandes für das Dekanat Steinfurt e.V. und des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. in Ibbenbüren beraten und begleiten ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen aus dem Kreis Steinfurt. Im zweiten Halbjahr 2009 bieten die Betreuungsvereine erneut ein interessantes Fortbildungsprogramm zur Unterstützung von ehrenamtlichen rechtlichen Betreuern und Betreuerinnen.

Am Dienstag, den 01.September 2009 beginnt um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V., Oststr. 39 in Ibbenbüren die Fortbildungsveranstaltung „Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit einer Demenzerkrankung“. Referieren werden an diesem Abend Frau Tegelmann, Leiterin der ambulanten Pflegedienste des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V. und Frau Steinigweg, Mitarbeiterin der Seniorenberatung des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V. In dieser Veranstaltung erhalten Sie Informationen über die verschiedenen Unterstützungsangebote, die von Pflegepersonen und Betroffenen genutzt werden können und welche Möglichkeiten der Kostenübernahme es durch die Pflegekassen gibt.  Anmeldungen per Email unter betreuung@skf-ibbenbueren.de oder unter der Telefonnummer 05451/ 9686-0.

Am Donnerstag, den 08. Oktober 2009 lädt der Caritasverband Steinfurt e.V. um 19.30 Uhr in das Heinrich-Roleff-Haus, Rubenstr. 10 in Steinfurt zur Fachveranstaltung  „Mein(e) Betreute(r) ist alkoholsüchtig …“ ein.Referieren wird die Dipl. Sozialarbeiterin Frau Hille aus der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Steinfurt e.V. Frau Hille wird die Entwicklung einer Alkoholsucht und das Phänomen der „Co-Abhängigkeit“ erläutern.Daneben stellt die Referentin das Angebot der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Steinfurt e.V. vor und zeigt den Teilnehmern Wege auf, Betroffene zu motivieren, die Beratungsstelle aufzusuchen. 

Des Weiteren bietet der Caritasverband Steinfurt e.V. am Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 19.30 Uhr im St. Sophien-Haus, Vitustor 7 in Metelen eine „Einführungsveranstaltung für ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer“.

 

 

Der Dipl. Rechtspfleger Herr Wenker vom Amtsgericht Steinfurt wird über die Rechte und Pflichten eines gesetzlichen Betreuers informieren. Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, die während des letzten Jahres durch das Amtsgericht bestellt worden sind und an diejenigen, die ihre Kenntnisse auffrischen oder erweitern möchten. Anmeldungen für diese Veranstaltungen nimmt der Caritasverband unter der Telefonnummer 02552/ 706-0 entgegen.

Schließlich plant der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. am 03. November 2009 die Einführungsveranstaltung „Das ABC der rechtlichen Betreuung“. Besonders am Anfang einer Betreuung sieht sich ein neuer Betreuer in der Regel vielen Fragen gegenübergestellt. Was darf ich tun, was muss ich tun und was darf ich nicht tun?  Welche Rechte hat der betreute Mensch? Worauf muss ich achten, wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung?  Diese und viele andere Fragen beantwortet die Referentin Frau Heitkamp, Dipl. Rechtspflegerin beim Amtsgericht Tecklenburg, praxisnah und leicht verständlich. Um 19.30 Uhr lädt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  in die Räumlichkeiten Oststr. 39 in Ibbenbüren ein. Anmeldungen per Email unter betreuung@skf-ibbenbueren.de oder unter der Telefonnummer 05451/ 9686-0.

Neben ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern sind auch Interessierte herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. von Juni 2009

 

 

 

 

 

10 Jahre Verbraucherinsolvenz - ein Weg aus den Schulden

 

 

 

 

 

Bundesweite Aktionswoche 2009 der Schuldnerberatung (15. - 19. Juni)

 

 

 

 

 

Rund 7 Millionen Haushalte in Deutschland gelten als überschuldet. Die aktuelle Wirtschaftskrise wird in Folge von Kurzarbeit, Entlassungen  und Niedriglöhne weitere Familien in finanzielle Nöte stürzen.  Auf diese Situation macht die Aktionswoche Schuldnerberatung 2009 aufmerksam, die noch bis zum 19. Juni andauert. Der Hintergrund: Das Verbraucherinsolvenzrecht wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Die Informationskampagne steht unter dem Thema „Ein Weg aus den Schulden“.

 

 

„Das Verbraucherinsolvenzrecht hat viele gute Wege geöffnet“, erläutert Wilma Dankbar, die als Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberaterin beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Ibbenbüren arbeitet. „Die Chancen für Schuldner, wieder ein normales Leben führen zu können, sind seit der Einführung deutlich gestiegen.“

Im Verbraucherinsolvenzverfahren müssen die Schuldner ihr Vermögen und sechs Jahre lang das pfändbare einkommen an einen vom Gericht bestellten Treuhänder abgeben. Die „eingesammelten“ Beträge werden zunächst für die Verfahrenskosten verwendet und danach an die Gläubiger verteilt.

 

 

 

Erfüllen die Schuldner die gesetzlich geregelten Verhaltenspflichten, erlangen sie nach sechs Jahren die Restschuldbefreiung. Die noch offenen Verbindlichkeiten werden ihnen erlassen. „Das erfordert in der gesamten Zeit die aktive Mitarbeit der Schuldner“, berichtet Wilma Dankbar aus ihrem Alltag.  

 

Barbara Kurlemann und Wilma Dankbar sind Ihre Ansprechpartnerinnen in der Schuldner- und Insolvenzberatung des Sozialdienstes katholischer Frauehn e. V. Ibbenbüren.

 

 

Gut 240 Fälle haben sie und ihre Kollegin Barbara Kurlemann im Rahmen der Verbraucherinsolvenzberatung allein im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht.

 

 

Das kleine Jubiläum ist aber auch Anlass, über Verbesserungen und Anregungen nachzudenken. So hat die Forderung nach Finanzierung eines flächendeckenden Beratungsangebots hohes Gewicht,  weil es zum Teil erhebliche Wartezeiten  gibt.  „Auf der Suche nach einem Ausweg aus einer unübersichtlichen Schuldensituation lassen sich viele Menschen von unseriösen Kreditvermittlern über den Tisch ziehen“  weiß Barbara Kurlemann. „Und – auch auf Grund der langen Wartezeiten - geraten viele in die Hände von ebenso unseriösen Schuldenregulierern“.  Auch im Finanzdienstleistungswesen warte auf den Gesetzgeber noch viel Arbeit. Notwendig sei eine gesetzliche Verpflichtung für die Kreditinstitute, jedem Bürger ein „Girokonto auf Guthabenbasis“ anbieten zu müssen, ergänzt Wilma Dankbar.

Grundsätzlich sei aber das Ziel der Arbeit eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern  zum Beispiel über fest vereinbarte Ratenzahlungen oder Vergleiche herbeizuführen, so Barbara Kurlemann  „Dieses ist zwar auch Voraussetzung für das gerichtliche Verfahren. Aber wir erleben immer wieder Fälle, in denen Gläubiger Vergleiche ablehnen, obwohl ihnen bewusst sein müsste, dass sie im gerichtlichen Verfahren erheblich weniger oder gar nichts bekommen würden.“  Eine rechtliche Stärkung der Arbeit der Schuldnerberatungsstellen und somit der außergerichtlichen Einigung sei deshalb erforderlich, auch um die Gerichte zu entlasten.

 

 

 

 

 

 

 

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72-Stunden-Aktion des BDKJ im SkF Ibbenbüren e. V.

 

 

 

 

 

Vom 07. - 10. Mai 2009 haben die Meßdienerinnen und Mediener der Gemeinden St. Ludwig und Heilig Kreuz im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ den Garten des Wohnhauses für Frauen des SkF e. V. neu gestaltet.

 

 

 

 

 

Bildergalerie von der 72-Stunden-Aktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Meßdiener- leiter- runde und den Meßdienerinnen und Meßdienern der Gemeinden St. Ludwig und Heilig Kreuz, den Gemeindemitgliedern, dem Kreuz- bund, den ehrenamtlichen Helfer- innen und Helfern, den Firmen und Privatleuten und allen, die zum Gelingen dieser Aktion mit Spenden- geldern, tatkräftiger Mit- hilfe und/oder Baumaterialien beigetragen haben.

 

 

 

 

 

 

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„Da gibt es ganz viel zu regeln und zu beachten“

 

 

 

 

 

Betreuungsvereine von Caritas und SkF im Kreis Steinfurt waren auch im Jahr 2008 wieder eine hilfreiche Anlaufstelle für ehrenamtliche rechtliche Betreuer

 

 

 

 

 

Kreis Steinfurt. Herr Meier war soeben durch das Vormundschaftsgericht als rechtlicher Betreuer für seine Mutter bestellt worden, da diese ihre Angelegenheiten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr regeln konnte. Die Mutter war nach einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus und in einer Rehabilitationseinrichtung in ein Altenheim eingezogen. Nun standen viele Dinge an, die Herr Meier in der Funktion als rechtlicher Betreuer seiner Mutter regeln musste. Was passiert mit der Wohnung seiner Mutter? Wer bezahlt den Heimplatz? Was sind seine Aufgaben als rechtlicher Betreuer?

Unterstützung fand Herr Meier bei einem Betreuungsverein. Die Mitarbeiterinnen klärten offene Fragen, unterstützen Herrn Meier beim Ausfüllen der Unterlagen für das Sozialamt und die Pflegekasse und gaben Herrn Meier wertvolle Tipps für seine Betreuertätigkeit. Außerdem erhielt Herr Meier eine Servicemappe mit hilfreichen  Unterlagen für die Betreuung und einen kostenlosen Versicherungsschutz für seine Betreuertätigkeit.

Jeweils 2 hauptamtliche Mitarbeiterinnen arbeiten bei den Betreuungsvereinen des Caritasverbandes Rheine e. V., des Sozialdienstes kath. Frauen e. V. Ibbenbüren und des Caritasverbandes für das Dekanat Steinfurt e. V.

 

 

 

So wie Herr Meier wurden im vergangenen Jahr 619 ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen durch die drei Betreuungsvereine beraten und begleitet. Die Begleitung erfolgte durch Einzelgespräche, acht Fortbildungsveranstaltungen und vier Erfahrungsaustausche. 610 Beratungen wurden von den Betreuungsvereinen als Begleitung für ehrenamtliche rechtliche Betreuer im vergangenen  Jahr durchgeführt. Ebenso wurden 46 Beratungen von Vorsorgebevollmächtigten (d. h. Personen, die aufgrund einer Vorsorgevollmacht die rechtliche Vertretung für einen hilfsbedürftigen Menschen übernehmen) geleistet. 

Von den 619 begleiteten ehrenamtlichen rechtlichen Betreuern waren 473 Betreuer mit der betreuten Person verwandt, 146 Betreuer übernahmen die rechtliche Vertretung für eine nichtverwandte Person.

Die Betreuungsvereine unterstützen die Vormundschaftsgerichte, indem sie ehrenamtliche rechtliche Betreuer gewinnen und einarbeiten. Hierzu wurden 14 Gewinnungsaktionen im Jahr 2008 durchgeführt. 62 neue ehrenamtliche Betreuer konnten die Vereine im letzten Jahr für dieses wichtige und verantwortungsvolle Ehrenamt gewinnen. Davon kamen 34 Betreuer aus dem familiären Umfeld der Betroffenen, 27 neu gewonnene Betreuer waren mit der betreuten Person nicht verwandt.

 

 

Gabriele Pfeiffer und Ute Middendorp vom Betreuungsverein des SkF e. V. Ibbenbüren sind Ihre Ansprechpartnerinnen in den Amtsgerichtsbezirken Ibbenbüren und Tecklenburg.

 

 

 

Eine weitere Aufgabe der Betreuungsvereine ist die Beratung interessierter Bürger zur persönlichen Vorsorge.  Wer im Falle seiner eigenen Handlungsunfähigkeit keinen rechtlichen Betreuer durch das Vormundschaftsgericht an die Seite gestellt bekommen möchte, sollte sich frühzeitig darum kümmern eine gültige und ausreichende Vorsorgevollmacht aufzusetzen. Dem großen Interesse entsprechend sind von den Betreuungsvereinen im Kreis Steinfurt fünfzehn Informationsveranstaltungen  und 282 Einzelgespräche zur persönlichen Vorsorge im letzten Jahr durchgeführt worden.

Personen, die Interesse haben ehrenamtlich eine rechtliche Betreuung zu übernehmen, Begleitungen bei der Führung ihres Ehrenamtes oder Informationen zur persönlichen Vorsorge wünschen, stehen die katholischen Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt gerne zur Verfügung:

Betreuungsverein des Sozialdienstes kath. Frauen Ibbenbüren, Oststr. 39, 49477 Ibbenbüren, Telefon: 05451/96860, Telefax: 05451/968686, E-Mail: betreuung@skf-ibbenbueren.de, Internet: www.skf-ibbenbueren.de

Betreuungsverein des Caritasverbandes Rheine, Lingener Straße 11, 48429 Rheine, Telefon: 05971/862332, Telefax: 05971/86 23 19, E-Mail: betreuungsverein@caritas-rheine.de, Internet: www.caritas-rheine.de

Betreuungsverein des Caritasverbandes Steinfurt, Kirchplatz 8, 48565 Steinfurt, Telefon: 02552/706-23/-34, Telefax: 02552/70667, E-Mail: flothmann@caritasverband-steinfurt.de oder   frieler@caritasverband-steinfurt.de, Internet: www.caritasverband-steinfurt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (05.05.2009)

 

 

 

 

 

72-Stunden-Aktion steht vor der Tür

 

 

 

 

 

Für die 72-Stunden-Aktion des BDKJ haben sich die Jugendlichen eine Menge vorgenommen. Das teilt die Messdienerleiterrunde aus Heilig Kreuz/St. Ludwig mit. Der Garten des Wohnhauses für Frauen des Sozialdienstes katholischer Frauen soll umgestaltet und Spielgeräte erneuert werden. Unterstützung ist bereits von einigen Gemeindemitgliedern zugesagt, die sich zum Beispiel um die Verpflegung der Jugendlichen kümmern oder auch praktische und fachliche Hilfe angeboten haben sowie von Firmen und Privatleuten, die sich an den Kosten beteiligen. Beginn der Aktion ist am 7. Mai um 17.07 Uhr.

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus dem Ibbenbürener Anzeiger vom 29.04.2009

 

 

 

 

 

Spende der Provinzial für das Sozialkaufhaus

 

 

 

 

 

 

Schlüsselanhänger helfen:

Während der Ibbenbürener Automobilausstellung (IAA) hatte die Provinzial Versicherung Dierkes, Zeitner & Diekamp kostenlos Schlüsselanhänger hergestellt – das heißt, nicht ganz kostenlos. Die Mitarbeiter der Ibbenbürener Provinzial-Geschäftsstelle baten um eine Spende für das Sozialkaufhaus des Sozialdienstes Katholischer Frauen in der Oststraße. Die ist jetzt von Reinhold Dierkes und Frank Diekamp an Gabriele Andresen übergeben worden, die sich herzlich dafür bedankte. Auf 300 Euro stockte die Provinzial den Betrag auf. Das Sozialkaufhaus hat bereits eine gute Idee für die Verwendung. Es sollen Schreibblöcke, Hefte, Schnellhefter und ähnliches für Schulkinder gekauft werden – Dinge, die erfahrungsgemäß viel Geld kosten und für sozial schwächere Familien deshalb oft eine starke finanzielle Belastung sind.

Wir danken dem Ibbenbürener Anzeiger für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 20.04.2009

 

 

 

 

 

Gezielte Hilfe für Schwächere

Sozialkaufhaus des SkF stellte sich während einer Sonderöffnung vor

 

 

 

 

 

clu- Ibbenbüren. All denen zu helfen, die sich in einer wirtschaftlich schwierigen Lage befinden, das ist das Anliegen des Sozialkaufhauses des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Gleich mehrere verschiedene Gruppen sind seit der offiziellen Einweihung des SkF-Sozialkaufhauses am 26. November des vergangenen Jahres gemeinsam unter diesem Siegel in den Räumen der Alten Honigfabrik in der Klosterstraße 21 untergebracht: Suppenküche, Tafel und Sozialpunkt sowie Möbellager, Kleiderkammer und Haushaltslädchen. Mit einer Sonderöffnung im Rahmen der Autoschau „Ibbenbüren brummt“ präsentierte sich das Sozialkaufhaus am Samstag allen Interessenten und stieß dabei auf eine gute Resonanz.

 

 

Allerdings ist das Angebot - bei genauerer Betrachtung - längst nicht nur für sozial Schwache interessant: Das Möbellager bietet über den Verkauf gebrauchter Möbel hinaus auch Haushaltsauflösungen, Renovierungsarbeiten, Umzüge und mehr an; außerdem nehmen das Möbellager, der „Kleiderkorb“ und das „Haushaltslädchen“ ständig Sachspenden aus der Bevölkerung entgegen. Brauchbare Kleidung, Möbel und Haushaltsgegenstände, Fahrräder und funktionstüchtige Fernseher, die bei Umzügen, Haushaltsauflösungen oder Entrümpelungen immer wieder anfallen, finden in den Verkaufsräumen schnell neue Eigentümer.

 

 

 

Kleinere Gegenstände können während der Öffnungszeiten direkt abgegeben oder (bei größeren Mengen) auch vom Sozialkaufhaus abgeholt werden; bei Möbeln bitten die Verantwortlichen um telefonische Rücksprache, denn nicht alle angebotenen Möbel sind hinterher wirklich vermittelbar.

 

Hauptamtliche, Brückenjobber und Ehrenamtliche sorgen im Sozialkaufhaus des SkF in Ibbenbüren in einem gleichwertigne Miteinander für einen reibungslosen Ablauf der Arbeit. (Foto: Claudia Ludewig)

 

 

Was jedoch immer gesucht wird, sind zwei- bis dreitürige Kleiderschränke, Etagenbetten fürs Kinderzimmer sowie gut erhaltene Küchen und Elektrogeräte.
Die Wurzeln des Sozialkaufhauses reichen etwa 30 Jahre zurück: Zu dieser Zeit nahm die Kleiderkammer, heute liebevoll „Kleiderkorb“ genannt, ihren Betrieb auf. Vor 20 Jahren kam dann das Möbellager dazu, das neben den Räumen in der Alten Honigfabrik auch die Halle 2 für Großmöbel an der Gartenstraße unterhält.
Heute besuchen an jedem Öffnungstag zwischen 40 und 60 Menschen das Sozialkaufhaus. Inzwischen ist auch die Verschlechterung der Wirtschaftslage für die Helfer deutlich spürbar: Die Suppenküche verzeichnete bereits eine Zunahme der Anträge. Die übrigen Gruppen des Sozialkaufhauses werden die Folgen der Wirtschaftskrise wohl mit einer zeitlichen Verzögerung zu spüren bekommen, vermuten die Einrichtungsbetreiber.
Ohne die vielen Ehrenamtlichen liefe im Sozialkaufhaus allerdings nichts. Zwar arbeiten die insgesamt 41 Beschäftigten des Möbellagers überwiegend als Hauptamtliche - darunter etliche „Brückenjobber“ -, in den übrigen Gruppen sind etwa 100 unentgeltlich arbeitende Helfer tätig.
Auch am Samstag sorgten viele Ehrenamtliche durch ihren Einsatz dafür, dass die Sonderöffnung des Sozialkaufhauses überhaupt möglich war; Helfer der Suppenküche (die an diesem Tag nicht geöffnet hatte), engagierten sich im eigens für diesen Tag eingerichteten Café.
Dank des großen Einsatzes aller Beteiligten und aufgrund des erhöhten Bedarfs an Angeboten für einkommensschwache Familien trägt sich das Sozialkaufhaus komplett selbst. Noch besser sähe die Bilanz aus, wenn es bei den gut gemeinten Sachspenden eine etwas kritischere Auswahl gäbe: Im vergangenen Jahr musste das Sozialkaufhaus für die Entsorgungsgebühren von 42 Tonnen Restmüll aufkommen.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 12.03.2009

Beiträge von Radio RST vom 05.03.2009 und vom 09.03.2009

 

 

 

 

 

„Eins Plus“ war ein voller Erfolg

 

 

 

 

 

Mit  Tatendrang waren mehr als 50 Kinder und acht  Katechetinnen im Einsatz, um mit der   Tafel des Sozialdienstes katholischer Frauen  und der  Freiwilligenbörse „Kiste“ die Aktion „Eins Plus“ zu unterstützen. In den drei Supermärkten  baten die Beteiligten  die Besucher ein Lebensmittel mehr einzukaufen und dieses der Tafel zu schenken.  Edith Plegge von der Freiwilligenbörse "Kiste" und Gabriele Andresen zeigten sich vom Erfolg überwältigt und freuten sich über die gesammelten Grundnahrungsmittel, die mehr als 45 Bananenkisten füllen und in der Tafel verteilt werden.

 

Foto:  Hannah Kurlemann

 

Beiträge von Radio RST zur Aktion "Eins Plus"

 

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Beitrag von RADIO RST vom 05.03.2009 zur Aktion "Eins Plus" wma (574 KB)

 

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Beitrag von RADIO RST vom 09.03.2009 zur Aktion "Eins Plus" wma (470 KB)

 

  

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

Wir danken Radio RST für die Bereitstellung der Beiträge.

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 10.03.2009

Spende der Kreissparkasse für das Sozialkaufhaus

Grund zur Freude haben die Mitarbeiter des Sozialkaufhauses des SkF e.V., Josef Deß und Gabriele Andresen (2.v. r.). Die Kundenberaterinnen der Kreissparkasse Ibbenbüren, Carina Wolf (2.v.l.) und Anika Keller, überbrachten  mehrere Kartons mit Reisespielen und Hörbüchern. Diese werden dann in der Woche vor Ostern an die Kunden der Tafel verschenkt.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 05.03.2009

 

 

 

103,2 abgenommene Kilo als Lebensmittel gespendet

 

 

 

Sozialarbeiterin Gabriele Andresen (l.) und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Gerda Hänsel (4.v.l.) präsentierten  die Arbeit der „Ibbenbürener Tafel“ im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) jetzt bei den Hörsteler „Weight Watchers“. Anlass war eine große Lebensmittelspende der Gruppe.   In nur sieben Wochen hatten  die Teilnehmerinnen  zusammen stolze  103,2 Kilogramm – das ist soviel wie 1032 Tafeln Schokolade – schmelzen lassen. Die verlorenen Pfunde überreichten die Abnehmerinnen Gabriele  Andresen und Gerda Hänsel in Form von Lebensmitteln für die Tafel. 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

Foto: Rita Althelmig

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 28.02.2009

 

 

 

 

 

Weight Watchers spenden für die Ibbenbürener Tafel

 

 

 

 

 

Foto: Rita Althelmig

 

Gabriele Andresen (2.v.li) stellte am Donnerstagabend bei der Gruppe „Weight Watchers“ die Arbeit der „Ibbenbürener Tafel“ im SkF mit den ehrenamtlichen Helfer, Karl Witthake (li) vor. Anlass war eine große Lebensmittelspende der Weight - Watchers Teilnehmer, die Anfang Januar bis Mitte Februar mit dem „Power Start“ einen fantastischen Erfolg erzielt haben und die Freude darüber teilen wollten. 731 Tafeln Schokolade hatte die Gruppe in der Zeit schmelzen lassen, was die Gruppenberaterin, Ingrid Busch (hintere Reihe 3.v.re) als fantastischen Erfolg bezeichnet. Die „verlorenen Pfunde“ wurden nun für das Sozialkaufhaus, die „Tafel“ in Form von Lebensmitteln    gespendet.   Damit sollte die gute Sache unterstützt werden, denn die Einrichtung ist auf Spenden angewiesen. Die SkF e.V., so erklärte Gabriele Andresen, würde in Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche in Ibbenbüren geführt.

 

 

 

 

 

 

Witthake ergänzt, dass das ehrenamtlich arbeitende Team aus 25 Leuten bestehe und dass ein Berechtigungsschein für den Einkauf in der Tafel vorhanden sein muss. Die Tafel bietet an zwei Tagen in der Woche Lebensmittel für geringes Entgelt an. Berechtigt dort einzukaufen, seien Menschen aus Ibbenbüren und der näheren Umgebung.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Schüler der Roncallli-Schule sammeln Lebensmittel für die Ibbenbürener Tafel

 

 

 

 

 

Teilen macht nicht ärmer, sondern reicher“ – das erlebten die Schüler der Klasse 7c mit ihrem Religionslehrer Tobias Witte der Roncalli - Realschule hautnah. Zwei Tage lang sammelten sie von ihren Mitschülern Lebensmittel für die Ibbenbürener Tafel.     

Die  ehrenamtlichen Mitarbeiter des SkF e.V., Dieter Peschel und Karl Witthake, nahmen diese Spenden gerne entgegen. Sozialarbeiterin Gabriele Andresen freute sich, dass durch die Aktion der Blick der Schüler für ihr direktes soziales Umfeld geschärft wurde.

Wir danken der IVZ für die Bereitstellung des Fotos.

 

Mit viel Begeisterung haben die Schüler der Roncalli-Realschule in den vergangenen Tagen Lebensmittel für die Ibbenbürener Tafel gesammelt. Foto: Beate Vieler (IVZ)

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (19.02.2009)

 

 

 

 

 

Besteuerung ist nicht allzu kompliziert

 

 

 

 

 

SkF bietet Fortbildung für Tagesmütter an

 

 

 

 

 

(von Brigitte Striehn) Ibbenbüren. Die Mitarbeiterinnen der Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren und Tecklenburger Land hatten am Mittwochvormittag Tagesmütter und Kinderfrauen zu einer Fortbildungsveranstaltung in die Familienbildungsstätte Ibbenbüren eingeladen. Thema war die seit dem ersten Januar 2009 geltende Besteuerung von Einkünften, die aus Zahlungen des Jugendamts für die Betreuung von Kleinkindern erzielt werden. Bärbel Becker-Vörckel vom SkF Ibbenbüren sowie Kathi Althaus und Renate Mohr vom SkF des Altkreises Tecklenburger Land begrüßten dazu 20 Teilnehmer.

 

 

Die Referentin Tanja Vosseberg, Mitarbeiterin des Finanzamtes Ibbenbüren, kündigte zu Beginn ihres Vortrages gleich eine gute Nachricht an: das Verfahren sei nicht wahnsinnig kompliziert. Außerdem hatte sie eine ausführliche Handreichung vorbereitet. Einige grundsätzliche Aufgaben, die sich durch die neuen Regelungen ergeben, wurden darin bereits angesprochen. Anhand von Beispielen wurden die Gewinnermittlung oder die Betriebskosten erläutert. Dennoch hatten die Teilnehmer konkrete Fragen zu ihrer persönlichen Situation, die Vosseberg sachkundig beantwortete.

 

In der Diskussion stellte sich indes heraus, dass einige Themen wohl noch nicht zu Ende gedacht sind, wie einige Teilnehmerinnen anmerkten. In der Regel wäre es zwar günstiger, die Betriebsausgabenpauschale von 300 Euro pro Kind in Ansatz zu bringen.

 

Tanja Vosseberg (r.) erläuterte bei einer Fortbildung die neuen Regelungen zur Besteuerung der Einkünfte von Tagesmüttern und Kinderfrauen. (Foto: Brigitte Striehn)

 

 

 

 

 

Es könne aber auch Fälle geben, wo Tagesmütter durch eine Auflistung der tatsächlich angefallenen Kosten zu einem besseren Ergebnis kämen. Dies sollte im Einzelfall mit dem Berater im Finanzamt geklärt werden, der gegebenenfalls die Bedingungen auch vor Ort prüfe.

Vosseberg riet den Anwesenden, zunächst alle Belege im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit zu sammeln, um im nächsten Jahr eine Wahlmöglichkeit zwischen beiden Verfahren zu haben. Eine Vorauszahlung sei möglich, so dass am Jahresende nur ein kleiner Betrag anfalle. Für die Beantwortung weiterer Fragen steht Tanja Vosseberg unter Telefon 05451/20-2124 zur Verfügung.

Marlies Hein vom Jugendamt Ibbenbüren ergänzte die Ausführungen der Finanzexpertin durch einige Anmerkungen zur Problematik der Renten- und Krankenversicherung.

Das Jugendamt werde Beispielrechnungen erstellen, um die nunmehr als „Einkünfte aus selbständiger Arbeit“ geltenden Zahlungen auch diesbezüglich der persönlichen Lebenssituation anpassen zu können. Außerdem sei in Ibbenbüren eine Erhöhung der Beträge geplant. Der Jugendhilfeausschuss habe dem bereits zugestimmt.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Fortbildungen für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer

 

 

 

I. Veranstaltungsreihe im Jahr 2009 mit vier Vorträgen

 

 

 

Ein vielfältiges Fortbildungsprogramm bieten die Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt für ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen. Mit den Fortbildungsveranstaltungen im ersten Halbjahr 2009 unterstützen die Betreuungsvereine des Caritasverbandes Rheine e.V., des Caritasverbandes für das Dekanat Steinfurt e.V., und des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. in Ibbenbüren  ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen aus dem Kreis Steinfurt bei ihrer Arbeit.

Das Fortbildungsprogramm der Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt liegt in zahlreichen sozialen Einrichtungen aus.

 

 

„Informationen zu den Änderungen in der Pflegeversicherung zum 01. Juli 2008“ erhalten Sie am Mittwoch, den 18. März 2009. Um 19.00 Uhr wird die Dipl. Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Demenz in Rheine, Birgitt Overesch, über die gesetzlichen Änderungen in der Pflegeversicherung und Antragsmöglichkeiten in der Begegnungsstätte „Die Brücke“ im Altenpflegeheim St. Josef-Stift, Mühlenstr. 31 in Emsdetten referieren. Ausrichter der Veranstaltung ist der Caritasverband Rheine e.V. Anmeldungen nimmt der Caritasverband unter der Telefonnummer 05971/ 862332 entgegen.

Am Dienstag, den 21. April 2009 beginnt um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V., Oststr. 39 in Ibbenbüren die Veranstaltung „Meine Eltern leben im Heim – muss ich Unterhalt zahlen?“. Referieren werden an diesem Abend Monika Haselon, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familien- und Arbeitsrecht sowie Annegret Finke, Rechtsanwältin für Familien-, Straf- und Erbrecht. Die Anwältinnen informieren über die Verwertung des Vermögens der Eltern, den Einsatz des Einkommens und Vermögens der Kinder im Falle der Unterhaltspflicht und den Rückgriff auf Schenkungen. Anmeldungen sowie spezielle Ihre Situation betreffende Fragen nimmt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  vorab unter der Telefonnummer 05451/ 9686-0 entgegen, um diese in der Veranstaltung ggf. klären zu können.

Am Dienstag, den 19. Mai 2009 lädt der Caritasverband Steinfurt e.V. in das Hospiz "Haus Hannah“, Karlstr. 5-11 in Emsdetten um 17.00 Uhr zu einer Fortbildung zum Thema  „Stationäre Hospizarbeit“ ein.  Die Sozialarbeiterin   des   Haus   Hannah,   Petra Winter, informiert über den Alltag in einem Hospiz und über die Möglichkeiten der Palliativmedizin. Ziel der Veranstaltung ist es, den Tod und das Sterben als letzte Lebensphase zu begreifen. Anmeldungen nimmt der Caritasverband unter der Telefonnummer 02552/ 706-0 entgegen.

Schließlich findet am Dienstag, den 16. Juni 2009 um 19.30 Uhr die Fortbildung „Ist es Demenz oder Vergesslichkeit?“ in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V., Oststr. 39 in Ibbenbüren statt. Referieren werden Annette Mandelartz, Dipl. Sozialarbeiterin und Supervisorin DGSv und Stefanie Oberfeld, Fachärztin für Neurologie. Kernpunkte der Veranstaltung sind die Vorstellung des Krankheitsbildes und ihrer Behandlung. Anmeldungen nimmt der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. unter der Telefonnummer 05454/ 96860 entgegen.

Neben den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer sind auch Interessierte herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 04.02.2009

 

 

 

Willkommene Spende für die Ibbenbürener "Tafel"

 

 

 

Mitglieder der SPD-Fraktion spenden für die Ibbenbürener Tafel

 

 

 

Professionell, so der Eindruck von der „Tafel“, die durch den Sozialdienst Katholischer Frauen an der Oststraße betrieben wird. Es ist ein Laden, in dem Bedürftige preisgünstig Lebensmittel bekommen können, die von Betrieben weitergegeben werden. Gegenüber das Sozialkaufhaus und das Möbellager, auch vom SKF betriebene Einrichtungen. An der Oststraße ist ein soziales Zentrum entstanden, das leider notwendig geworden ist, weil doch viele Menschen auch in Ibbenbüren am Rande der Gesellschaft leben müssen, so der Leiter des SKF, Ludger Börgermann.

Hermann Hafer, Vorsitzender der SPD-Fraktion, überbrachte  eine    willkommene Spende, die Ende des Jahres bei einem Stadtgang    der Fraktion zusammen gekommen war. Mit bei der Besichtigung der Tafel waren Bürgermeister Heinz Steingröver, die stellvertretend Bürgermeisterin  Angelika Wedderhoff  und die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Orts- vereins Marie Luise Balter-Leistner. Ludger Börgermann nahm die Spende dankbar an, denn es entstehen erhebliche Spritkosten für das Heranschaffen der Ware aus den über 20 Ibbenbürener Berieben.

 

Fraktionsvorsitzender Hermann Hafer (Mitte links) überreichte Geschäftsführer Ludger Börgermann die Spende.

Die Ware ist kostenlos, appetitlich hinter dem Bäckereitresen Backwaren aller Art, aber auch andere Lebensmittel in beschränktem Umfang. Die Tafel ist kein Supermarkt, aber für ca. 60 Familien, die berechtigte Kunden sind, lebenswichtig. Um die Ecke ein „Gemüsemarkt“, auch alles schön hergerichtet.    Sogar Reinigungsmittel     gibt es zur Zeit.     Am    beliebtesten sind  Fertiggerichte  und Fertigkonditoreierzeugnisse, so Börgermann, aber nur im beschränkten Maße vorhanden.

Der Betrieb wird von ca. 20 Ehrenamtlichen aufrecht erhalten, die sichtbar mit Idealismus bei der Sache sind. Ohne sie ginge es nicht. Insgesamt sind es 90, die unter Regie des SKF tätig sind. Bür-germeister Steingröver ist es bewusst, dass die Politik Anerkennung des Ehrenamtes auf irgend eine Weise zeigen muss, Ansätze dazu sind vorhanden. Aber letztlich lässt sich ein solcher Einsatz gar nicht belohnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen es auch mit Freude, die Politik hat geholfen, die Voraussetzungen zu schaffen.

 

 

 

Wir danken dem SPD-Ortsverein Ibbenbüren für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 04. Februar 2009

 

 

 

 

319 Kinder wollen regelmäßig essen

 

 

 

 

Ehrenamtliche helfen in der Ibbenbürener Tafel, um Bedürftigen der Stadt zu helfen (von Elke Lutterberg)

 

 

 

 

Nicht alle Menschen haben täglich ausreichend zu essen, obschon es Lebensmittel im Überfluss gibt. Sogenannte Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich. Nach Angaben des Tafel-Bundesverbandes, dem 800 Tafeln angehören, erhielten 2008 etwa eine Million Bedürftige kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag regelmäßig Lebensmittel. 2005 waren es gerade mal die Hälfte. Die Ibbenbürener Tafel im SkF  (Sozialdienst katholischer Frauen) wird in Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche in Ibbenbüren geführt. Rund 35000 Menschen engagieren sich deutschlandweit ehrenamtlich als Tafelhelfer.  Elke Lutterberg sprach mit zweien von ihnen: Gerda Hänsel (68) aus Laggenbeck und Monika Kraatz (50) aus Riesenbeck. Sie spenden ihre Freizeit für die Bedürftigen in Ibbenbüren. Die Frauen erzählen über ihre  Beweggründe zu helfen, über die Menschen, die die Ibbenbürener Tafel in Anspruch nehmen und über die nicht gerade unkomplizierte Organisation.

 

 

Seit wann sind Sie ehrenamtlich tätig und warum?

Hänsel: In der Kleiderkammer helfe ich seit 13 Jahren. Ich wollte einen zweiten Kinderwagen für meinen Enkel haben, wenn der bei uns ist. Da bin ich in die Kleiderkammer und dachte mir: Das könntest du doch auch machen. Bei der Tafel bin ich seit der Gründung am 26. November 2006 dabei. Einfach deshalb, weil ich etwas tun möchte. Ich war jahrelang hauptberuflich im Wohnbereich der Ledder Werkstätten tätig. Da merkt man, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht. Dein Gesichtsfeld wird da einfach größer.

Kraatz: Ich bin seit 1999 im SkF tätig. Kontakt zum SkF bekam ich durch  die Minskkinder, für die wir uns drei Mal als Gastfamilie angeboten haben. Ehrenamtlich  habe ich durch meine Kinder bedingt immer schon gearbeitet im schulischen Bereich, in der Kirche,  in der Bücherei  und im Reit- und Sportverein.

Monika Kraatz (50) aus Riesenbeck und Gerda Hänsel (68) aus Laggenbeck arbeiten ehrenamtlich für die Ibbenbürener Tafel

Beim SkF bin ich jetzt im  Sozialpunkt tätig und bei der Tafel im Bereich der Ausweisvergabe. Ich habe mich entschlossen ehrenamtlich zu arbeiten, weil  ich den Kontakt zu anderen Menschen mag und gerne helfe. Aber auch deshalb, weil es mir einfach gut geht und ich bisher viel Glück in meinem Leben hatte. Als Ausgleich will ich einfach etwas zurückgeben. Helfen, ohne großen Aufstand.

Was sind Ihre Aufgaben?

Kraatz: Im Sozialpunkt haben wir ein offenes Ohr für die Sorgen des Alltags. Wir wollen Wegweiser zu den Lösungen sein und Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Wir helfen bei Problemen mit dem  Ausfüllen von Formularen oder Anträgen, bei  Schwierigkeiten  im Umgang mit Behörden oder  Fragen zu Sozialleistungen. In den Räumen des Sozialpunktes  stellen wir auch den  Berechtigungsschein für den Einkauf in der Ibbenbürener Tafel aus. Dazu muss der Antragsteller Einkommensunterlagen und Ausweis mitbringen. Stellen wir fest, dass der Antragsteller bedürftig ist – und das unterliegt einer ständigen Kontrolle von uns – bekommt er einen eingeschweißten Ausweis.  Die Einkommensgrenze ist mit dem Sozialamt abgesprochen, aber natürlich ist das auch von der individuellen Lebenslage des Antragstellers abhängig: von Miete, Familienstand, Insolvenz, Unterhaltszahlungen und vielem mehr. Wer sich bedürftig fühlt, der kommt bei uns vorbei. Es gibt natürlich auch immer Leute, die den Berechtigungsschein als Geldvorteil sehen, das können wir nicht endgültig ausschließen. Aber den meisten fällt der Schritt, diesen Antrag zu stellen, eher schwer.

 

 

Hänsel: Ich gebe zusammen mit 15 Frauen und Männern die Lebensmittel aus, wir haben dienstags und donnerstags geöffnet, von 13.30 bis 16.30 Uhr. Wir arbeiten immer zu fünft und wechseln uns ab. Wir räumen, nachdem die ehrenamtlichen Fahrer bereits seit 7.30 Uhr die Lebensmittel geholt und geliefert haben, die Sachen ab 12 Uhr in unseren Ausgaberaum ein.

Wie groß ist das Einzugsgebiet der  Ibbenbürener Tafel?

Hänsel: Den größten Teil macht Ibbenbüren aus, dort haben wir rund 270 Ausweise ausgestellt. Insgesamt sind es zurzeit 333, auch in Westerkappeln, Lengerich, Tecklenburg, Recke, Mettingen, Lotte, Hopsten und Hörstel sind einige Ausweise vergeben worden. Hinter diesen Ausweisen stehen 503 Erwachsene und 319 Kinder. Rund 1520 Mal werden in einem Quartal Lebensmittel ausgeteilt.

 

 

 

Ein Teil der ehrenamtliche Mitarbeiter der Ibbenbürener Tafel, die vom Sozialdienst katholischer Frauen in Zusammenarbeit mit der Begegnungsstätte für Ausländer und Deutsche unterhalten wird.

 

 

 

 

Wie viele Ausweise können Sie ausgeben?

Kraatz: Der Bedarf steigt drastisch. Vor allem im November war der Andrang sehr groß. Zurzeit haben wir die Möglichkeit, 400 Ausweise zu verteilen. Deshalb prüfen wir  quartalsmäßig, ob die Ausweise auch tatsächlich genutzt werden. Manche kommen nur ein Mal, danach nicht wieder. Manche  geben die Ausweise  vielleicht  aus Bequemlichkeit nicht wieder ab, andere aus einem Sicherheitsgefühl heraus, weil sie  nicht abschätzen können, ob sie   zum Beispiel nicht doch wieder bedürftig werden.  Die Sorge ist unbegründet. Jeder sollte den Ausweis bei Nichtbedarf zurückgeben, darum bitten wir. Bei erneutem Bedarf kann der Nachweis ja jederzeit  wieder ausgestellt werden, das ist überhaupt  kein Problem.

Wie organisieren Sie es, dass nicht innerhalb einer halben Stunde sämtliche Lebensmittel vergeben sind?

Kraatz: Wir erstellen Zeitpläne mit einem Nummern- und Farbsystem. Im Schnitt kommen 70 bis 80 Ausweisinhaber an einem Ausgabetag. Wir teilen die Zeit von 13.30 bis 16.30 Uhr in acht Zeitzonen à 20 Minuten ein. So kommen nicht alle auf einmal. Diese Zeitzonen verschieben sich im Rotationsprinzip,  so dass jeder ein Mal als Erster, beziehungsweise als Letzter dran ist.

Hänsel: Wir bemühen uns nach Erfahrungswerten gerecht zu verteilen.  Also, wenn wenig Kuchen da ist, bekommt eben jeder nur zwei Stückchen, sonst reicht es nicht bis zum Ende des Nachmittags. Das ist die Kunst der Ausgabe. Wir stellen die Sachen zusammen und reichen sie über die Theke, wir sind kein Selbstbedienungsladen.   Es geht uns darum, korrekt und nachvollziehbar die Lebensmittel weiterzugeben. Wir wollen da praktisch gläsern sein. Die Transparenz ist deshalb so wichtig, weil es ja um Spenden geht.

 

 

Woher beziehen Sie die Spenden?

Hänsel: Von etwa 25 heimischen Betrieben, Lebensmittelmärkten und Bäckereien bekommen wir die Lebensmittel des täglichen Bedarfs wie Brot, Obst, Gemüse und Milchprodukte. Ein Pool an Zentralfirmen spendet uns haltbare Ware.  Sondereinsätze, also wenn eine Firma spontan etwas anbietet, werden von Hauptamtlichen gefahren, weil man dann schnell reagieren muss. Wenn man nicht fix genug ist, werden andere Tafeln angerufen.

Was sind das für Lebensmittel?

Hänsel: Es sind fest abgepackte Waren des täglichen Bedarfs    bis auf Kuchen, Obst und Gemüse. Die Dinge sind oft kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums.  

 

 

Die Waren werden von den Fahrern angeliefert, um dann sortiert zu werden.

 

 

 

 

Die Kunden sind informiert, dass sie diese Waren  schnell verbrauchen müssen. Bei Obst und Gemüse kann es sein, dass zum Beispiel von acht Orangen im Netz eine nicht mehr gut ist. Oder dass von den Karotten das Grün abgedreht ist, und das Geschäft diese  nicht mehr verkaufen kann. Manchmal sind auch besondere Südfrüchte wie zum Beispiel Mangos, Avocados oder Sternfrüchte dabei. Manche Dinge  sind einfach  Überschussware. Brot und Backwaren sind immer vom Vortag, sonst wären wir eine Konkurrenz.

Kraatz: Wir sind nicht zu vergleichen mit einem Lebensmittelladen. Das können wir nicht leisten, und das ist auch nicht unser Ziel. Unser Ziel ist es unsere Kunden mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen.

Können die Menschen mit einer  Lebensmittelausgabe pro Woche über die Woche kommen?

Hänsel: Nein, die Familien  bekommen einen Einkauf im Wert von etwa 35 Euro. Jedoch soll der Einkauf das Haushaltsbudget entlasten, kann aber keinesfalls den Bedarf einer Woche decken. Wir wollen eine Hilfe zum Lebensunterhalt sein.

Kraatz: Die Besucher bezahlen einen symbolischen Preis, pro Erwachsener 1,50 Euro, pro Kind 50 Cent. Eine  Familie, Kinder ab 18 zählen als Erwachsene, wird aber nie mehr als fünf Euro bezahlen.  Dieser Kostenbeitrag wird zur Abdeckung der  Kosten wie zum Beispiel  Benzin und Strom verwendet.

Tafelkunde zu sein, heißt, gespendete Lebensmittel anzunehmen. Das ist sicher nicht immer leicht?

Hänsel:  Manche sind wirklich sehr traurig und bedrückt, besonders beim ersten Mal. Nach dem zweiten, dritten Mal geht es. Die meisten sind sehr dankbar, besonders Alleinerziehende mit Kindern.

Wie viel bekommen Sie von den Sorgen und Nöten der Tafelkunden mit?

Hänsel: Ältere Leute sind meist nicht so gesprächig. Junge Frauen erzählen da schon eher. Wenn Kunden erzählen möchten, gehen wir gerne auf sie ein. Wir sind sensibel dafür, wie der Kunde den Einkaufskontakt von sich aus gestalten möchte.

 

 

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter der Tafel:

Ausgabe der Lebensmittel:  Karl Witthake, Maria Borgert,  Marita Hagedorn,  Gerda Hänsel,  Heide Hole,  Mathilde Jessing,  Monika Kulik, Ursula Neugebauer,  Gertrud Neyer,  Ursula Oelgeklaus,  Olga Pinneker,  Reinhilde Rethmann,  Margret Schürmannsdirck,  Valentina Zeller, Bernd Weigert, Regina Mroz.

Tafelausweisausgabe:   Annette Brugger,  Karin Freickmann,  Monika Kraatz,  Franz Oelgeklaus,  Otto Steinkamp,  Hildegard Thienel.

Fahrer: Heinz Hagedorn,  Heinz Koller,  Peter Ottenhaus,  Dieter Peschel,  Josef Ward.

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Westfälischen Nachrichten (28. Januar 2009)

 

"Erlass 555" trifft die Schwächsten

 

Streit um Einreisebestimmungen für Kinder beschäftigt die Weißrusslandhilfe Tecklenburger Land

(von Jörg Birgoleit)

 

Tecklenburger Land. Anfang Oktober 2008 erließ Präsident Aleksandr Lukaschenko den „Erlass 555“: Nur noch maximal drei Mal sollten Kinder zu Erholungsmaßnahmen in das gleiche westliche Land reisen dürfen und dabei  nicht über 14 Jahre alt sein.  Weißrussland wollte sich absichern, nachdem vor längerer Zeit ein Heimkind, das eine italienische Gastfamilie adoptieren wollte, nicht  heimgekehrt war und sich das im August 2008 in den USA offenbar wiederholt hatte.
Andere westeuropäische Nationen wollen Staatsverträge mit Weißrussland abschließen, um die Aufenthalte klar zu regeln. Allerdings organisiert beispielsweise Italien diese Reisen staatlicherseits. In Deutschland läuft die Organisation für die rund 8000 kleinen Gäste pro Jahr  überwiegend auf privater  Basis. Auch bei der Weißrusslandhilfe Tecklenburger Land im Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren.

 

 

 

Organisatorin Doris Bosse geht auch angesichts der aktuellen Politik in Minsk davon aus, dass im Sommer wie gewohnt 20 bis 30 Kinder aus der Region um die weißrussische Hauptstadt zu Gast sein werden. Anders als die Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“  möchte ihre Gruppe politisch vollkommen neutral bleiben.
Die Tecklenburgerin weiß dank ihrer vielfältigen Kontakte im bundesweiten, bunten Netzwerk der gastgebenden Organisationen:  „In den vergangenen Tagen zeichnete sich ab, dass Weißrussland die Einschränkungen zur Einreise erholungsbedürftiger Kinder reduziert.“  
Doris Bosse: „Wir haben uns immer an Bestimmungen, Gesetze und Regeln gehalten. Auch wenn sie kompliziert sind. Das hat  auch in den vergangenen Jahren sowohl bei der Kindererholung, als auch den Hilfstransporten immer  zum Ziel geführt.“

 

Vergangenes Jahr waren die weißrussischen Kinder mit Doris Bosse (rechts) zu Gast an der Ledder Grundschule und erfuhren etwas über die Schule ihrer deutschen Gastgeber. Foto: Jörg Birgoleit

Seit 1993 lädt die  Weißrusslandhilfe   Kinder zur Erholung ins Tecklenburger Land ein. Sommer für Sommer kommen neue Mädchen und Jungen, die etwa   zwischen neun und zwölf Jahren alt sind. Der Kontakt nach Minsk ist eng. Gesundheitsamt, Schulamt, Heime und weitere Behörden  wählen vor Ort Kinder in der Regel nach sozialen und gesundheitlichen Gesichtspunkten    aus. Einfach formuliert: Gesunde Kinder aus wohlhabenden Familien kommen  nicht.
Das Projekt unterstützen die  Sternsinger-Kinder aus  Leeden, Ledde und Tecklenburg seit vielen Jahren außerordentlich erfolgreich: Dieses Mal haben die  Tecklenburger Kinder  3239 Euro, die Ledder Kinder  2573 Euro und die  Leedener Kinder 1410 Euro gesammelt. Davon kann die Weißrusslandhilfe   teils Reisekosten, Versicherungen und auch für jedes Kind ein Paar neuer Schuhe bezahlen. Unterstützung  leisten auch Kirchengemeinden, Vereine, Einzelspender und Familien mit Sachspenden  oder praktischer Hilfe.
Die Organisatorinnen Elke Klar (Ledde) und Doris Bosse sind dafür sehr  dankbar. Wichtig: Frühzeitig sind genügend Gastfamilien zu finden, weil  die exakt auf die Gruppengröße abgestimmten Reisevorbereitungen viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

 

 

 

Zum Thema: Gasteltern

 

Angemerkt:

 

 

Kleine Gästen genießen Ihre Reise

Vom 21. Juni bis 12. Juli sind  20 bis 30  Kinder aus Weißrussland wieder zu Gast im Tecklenburger Land. Sie werden an mehreren Tagen in der Woche von Deutsch sprechenden Betreuerinnen und dem Organisationsteam betreut. Ein abwechselungsreiches Programm mit vielen Aktivitäten an der frischen Luft  wird angeboten. Der Kontakt zu den Mädchen und Jungen aus Weißrussland ist auch für die Gastfamilien  eine Bereicherung: Sie lernen eine andere Mentalität kennen und vielleicht auch, eigene Ansprüche zu relativieren.
Weitere  Informationen und Anmeldungen von interessierten Gastfamilien  bei Doris Bosse (Telefon 0 54 82/243)   oder Elke Klar  (Telefon 0 54 56/253).

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

Es tut ihnen einfach gut

 

 

 

Am 26. April 1986 kommt es zum Super-GAU (größer anzunehmender Unfall) im Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl: Als Folge einer Kernschmelze und Explosion treten großen Mengen Radioaktivität als Staubwolken und später über den Fall out (radioaktiv verseuchter Niederschlag) aus – eine der schlimmsten nuklearen Katastrophen der Geschichte.
Bald 23 Jahre ist das her. Keines der Kinder, die Jahr für Jahr das Tecklenburger Land besuchen, war  geboren. Zwar wurden mehrere 100 000 Bewohner aus der inzwischen 4300 Quadratkilometer großen Sperrzone ausgesiedelt, aber  mit den schlimmen gesundheitlichen Folgen der Katastrophe muss eine Region fast so groß wie die Niederlande leben.
Die Kinder nehmen täglich krankmachende Strahlung über dort produzierte Nahrung auf und können dem nicht entgehen. Vollkommen abgesehen von Krebserkrankungen und möglichen genetischen Defekten: Untersuchungen ergeben, dass diese Kinder leichter krank werden und länger brauchen, um zu genesen, dass sie schneller ermüden und häufig nicht ihrem jeweiligen Alter gemäß leistungsfähig sind.
Die Weißrusslandhilfe trägt dazu bei, dass sich die Kinder körperlich erholen, von ihrer Reise noch lange „zehren“, vielleicht Freundschaften schließen, einfach wohltuende Nächstenliebe erfahren. Das funktioniert ganz ohne Staat, weil im Tecklenburger Land Jahr für Jahr eine ganze Reihe Eltern oder Großeltern ein Kind bei sich aufnehmen. Wenn das auch nicht immer ganz einfach ist.
Für Tecklenburgs fleißige Sternsingerkinder, die dieses Mal der Eiseskälte trotzten und beeindruckende Summen für das Projekt sammelten, wird sichtbar, was mit ihren Spenden geschieht. Sicherlich eine wertvolle, gute Erfahrung! Jörg Birgoleit

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 10.01.2009

 

Armut gibt es auch bei uns

 

Obdachlose bitten bei dem SkF schon einmal um eine warme Jacke (von Elke Lutterberg)

 

Ibbenbüren. Bei den eisigen Temperaturen sind Wohnungslose besonders gefährdet. Die Menschen benötigen dringend warme Unterkünfte – und vor allem warme Kleidung. Auch beim SkF, dem Sozialdienst katholischer Frauen, kommt es gerade in dieser kälteren Zeit vermehrt vor, dass die „klassischen Durchreisenden“ an der Oststraße anklingeln, und um warme Kleidung bitten.

„Zurzeit ist es  häufiger  als üblich, so ein bis zwei Mal die Woche. Der  Hauptwunsch  ist eine  neue  Jacke, um die alte, durchnässte und verschmutzte Jacke hierzulassen“, so Ludger Börgermann, Geschäftsführer des SkF, der vermutet, dass diese Durchreisenden auf dem Weg zwischen Osnabrück und Rheine sind, wo sie Übernachtungsmöglichkeiten mit Dusche finden, „die es hier in Ibbenbüren allerdings auch gibt.“

 

 

 

SkF-Geschäftsführer Ludger Börgermann mit einigen der ehrenamtlichen Helferinnen in der Kleiderkammer. Bis zu 150 Kunden kommen an den Öffnungstagen in das Sozialkaufhaus in der Alten Honigfabrik.

 

Oft würden die Obdachlosen auch bei den Pfarrämtern der hiesigen Kirchengemeinden anklingeln. Und wenn dort keine Kleidung vorrätig sei, würden sie von den Mitarbeitern zum SkF geschickt. „Wir haben hier den Vorteil, dass wir über die Tafel auch Lebensmittel mit rausgeben können“, so Ludger Börgermann.

An den Öffnungstagen der Tafel oder des Eintopfes sei das sowieso kein Problem. Über die Feiertage hatten die Tafel und die Suppenküche geöffnet: „Da waren wie üblich bis 25 Leute da. Nicht mehr als üblich, aber bei der Kälte erhöht sich doch die Aufenthaltsdauer“, so Börgermann.

300 Pakete mit Dauerlebensmitteln seien von der Bevölkerung vor Weihnachten noch für den SkF gepackt worden, die dann an Bedürftige verteilt wurden. „Gerade nach den Feiertagen sind bis zu 150 Leute an den Öffnungszeiten gekommen.

 

 

 

An Weihnachten wurden wir bei der Tafel förmlich überrannt. Da haben wir Leute gesehen, die teilweise schon lange nicht mehr da gewesen sind. Menschen aus der Bevölkerung, Pfarrgruppen, Kindergärten, Firmengruppen hatten für uns diese Pakete gepackt – die ganz schnell weg waren. Wir haben uns gefühlt wie der Weihnachtsmann hoch drei.“

Der SkF hat momentan etwa 350 Ausweise für die Tafel ausgegeben. An diesen Ausweisen hängen bis zu 1000 Angehörige. Börgermann: „Bedürftige gibt es auch in Ibbenbüren, auch wenn die meisten hier noch familiären Hintergrund haben.“

Es gebe auch Frauen, die obdachlos seien. Während sie in Mittelstädten wie Rheine und Osnabrück mehr Übernachtungsmöglichkeiten hätten, und sich dort auch durch andere Erwerbsmöglichkeiten über Wasser hielten, sei diese Gruppe von Frauen in Ibbenbüren schwer greifbar. „Das scheint in Ibbenbüren doch noch anders zu funktionieren.“

Eine obdachlose Dame aber werde immer wieder in Ibbenbüren auf der Durchreise gesichtet. „Das sind immer einzelne Schicksale“, so Börgermann. Und nicht jeder Bedürftige sucht sich Hilfe: „Es gibt immer noch bedürftige Menschen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit an die Hand genommen werden müssen, zum Beispiel von Nachbarn, um sich einzugestehen, dass sie Hilfe benötigen.“ Sie bräuchten Hilfe, um diese Hemmschwelle zu überwinden, um Hilfe einzufordern und anzunehmen.

Börgermann: „Man kann das durch Brücken hinkriegen. Und diese Brücken werden von Menschen gebaut, die das sehen, die ihre Augen nicht davor verschließen.“ Das sind unter anderem auch die rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in der Suppenküche, Kleiderkammer, Tafel, Haushaltslädchen und in der Möbelkammer arbeiten.

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

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