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Archiv 2017Archiv der Jahre 2007 - 2016Archiv der einzelnen Dienste und Projekte

 

Archiv für das Jahr 2010

 

 

 

 

 

 

180 "Pakete mit Herz" (12/10)

C & A spendet 2000 Euro an SkF (12/10)

Alte Berufshasen geben Jugendlichen Orientierung (12/10)

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit (12/10)

Projekt soll Zukunft haben - Bericht zur Mitgliederversammlung des SkF e. V. am 01.12.2010 (12/10)

Weißrusslandhilfe entsendet Spendentransport nach Minsk (11/10)

Clever fit spendet 500 Euro an Tafel (11/10)

Paket-Aktion für die Tafel (11/10)

Auch Kinder können helfen - 13 Kindergärten beteiligen sich an der Aktion "Teilen wie St. Martin" (11/10)

Kindergarderoben gestiftet (11/10)

"Brücken bauen für Menschen mit einer Demenzerkrankung (10/10)

"Reden ist Gold, Schweigen ist Silber" - Fortbildung des Adoptions- und Pflegekinderdienstes (10/10)

Richtig lecker, aber vor allem billig (Kochkurs: "Von der Tafel frisch auf den Tisch" )(09/10)

"Wahre Ladenhüter: Zwei Jahre SkF-Sozialkaufhaus - "keine Konkurrenz" (09/10)

Fortbildungen für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer - Veranstaltungsreihe mit 5 Vorträgen (09/10)

"Wir für Kinder" verlangt Einfühlungsvermögen (09/10)

"Von der Tafel frisch auf den Tisch" (08/10)

Nachmittags ist Hannelore da - und die Eltern können in Ruhe arbeiten (07/10)

Knappen spenden für die Ibbenbürener Tafel und den Hospizverein (07/10)

Große Resonanz für Tagespflege (06/10)

„...damit die Welt uns hört“ - Ökumenischer Pfingstgottesdienst auf dem Kirchplatz (05/10)

Neun Feldmäuse und zwei Tagesmütter: "Es macht einfach riesigen Spaß" (05/10)

Zweite Chance für Tassen - SkF-Küchenlädchen ist zehn Jahre alt (05/10)

Von Raten-Verträgen und Insolvenz - Wilma Dankbar vom SkF informierte über Arbeit der Schuldnerberatung (05/10)

10 Jahre Sozialpunkt Ibbenbüren (03/10)

Bedarf an Tagesmüttern - SkF und Fabi bilden aus (03/10)

Pfadfinder spenden an die Tafel (03/10)

"Eins Plus"-Aktion der Jugendlichen des Glaubenskurses der Heilig Kreuz Gemeinde am 06.02.2010 (02/10)

Kinder machen sich stark für Bedürftige (Zur Aktion "Eins Plus" im Feburar 2010) (02/10)

Spende für die Arbeit der Tafel (02/10)

Hochbetrieb im Sozialkaufhaus (1/10)

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V.

vom 17.12.2010

 

180 "Pakete mit Herz"

Ein herzliches Dankeschön sagen Ludger Börgermann (Geschäftsführung), Ute Middendorp, Jürgen Brinkmann, Melanie Haslage und Barbara Kurlemann vom Sozialdienst katholischer Frauen ihren Spendern für das Engagement bei der Aktion "Paket mit Herz". 180 liebevoll verpackte Weihnachtsgeschenke konnten an Mitmenschen in Not weitergegeben werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (16.12.2010)

 

 

 

C & A spendet 2000 Euro an SkF

 

 

Melanie Wolff, Filialleiterin in der Großen Straße,überreichte den Scheck Ludger Börgermann, Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen. Der SkF war unter 12 Kunden-Vorschlägen ausgewählt worden. Geehrt werden sollte vor allem Engagement für Kinder in Not, sagte die Filialleiterin. Den Scheck will Börgermann im Besucherzimmer des SkF aufhängen. Bürgermeister Heinz Steingröver, der als Vermittler half, lobte die Aktion, die jährlich stattfindet. Das Unternehmen spendete bundesweit fast eine Million Euro. (Foto: René Veltin)

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (09.12.2010)

 

 

 

 

 

Alte Berufshasen geben Jugendlichen Orientierung

 

 

 

 

 

Generationenprojekt „Alt für Jung“ der Bürgerstiftung zieht positive Jahresbilanz

 

 

 

 

 

(Von KLAUS ROTTE):  IBBENBÜREN. Das vor vier Jahren ins Leben gerufene generationenverbindende Projekt „Alt für Jung“ der Bürgerstiftung Tecklenburger Land ist ein Selbstläufer. So sieht es wohl auch die Agentur für Arbeit, sonst würde sie kaum Fördermittel bereitstellen – und zwar bis ins Jahr 2012 hinein. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte Berufsberater Markus Ruten der Projektleiterin von „Alt für Jung“, Christa Terheiden, beim Dankeschön-Abend für die ehrenamtlichen Mitarbeiter (Coaches) am Dienstagabend in den Räumen des Sozialdienstes katholischer Frauen an der Oststraße 39.

 

 

 

Für den Zeitraum von November 2009 bis Juli 2012 stellt die Arbeitsverwaltung rund 44 600 Euro zur Verfügung: Unter der Voraussetzung, dass mindestens die gleiche Summe auch seitens der Stiftung bereitsteht. Da sind Spenden jederzeit willkommen. Als besonders effizienter Spendensammler tut sich der Lions Club Tecklenburg hervor, der erst im Mai nach dem Benefizkonzert von Tom Gaebel im Bürgerhaus der Stiftung 13 000 Euro Reinerlös überwies. „So bekommen wir Planungssicherheit für die nächsten zwei Jahre“, erklärt Christa Terheiden. Denn: Das Generationenprojekt „Alt für Jung“ ist nicht zeitlich befristet angelegt – es orientiert sich am Bedarf, und der scheint groß und immer wieder „nachzuwachsen“.

Projektleiterin von „Alt für Jung“, Christa Terheiden, freute sich über den Bewilligungsbescheid der Agentur für Arbeit, den Berufsberater Markus Ruten (r.) beim Dankeschön-Abend in den Räumen des Sozialdienstes katholischer Frauen überreichte. In Dreifachfunktion als Geschäftsführer des SkF und Gastgeber sowie ehrenamtlicher Geschäftsführer der Bürgerstiftung nahm Ludger Börgermann (l.) interessiert Anteil an der guten Nachricht. (Foto: Klaus Rotte)

 

Ehrenamtliche Coaches, Männer und Frauen mit reichlich Berufs- und Lebenserfahrung, geben Jugendlichen, meist Hauptschülern, Orientierungshilfe auf dem steinigen Weg ins Berufsleben: Das kann beim Ausloten der individuellen Berufschancen beginnen und mit dem Abschluss eines Lehrvertrags enden – persönliche Lebenshilfe inbegriffen. „Viele kommen als verunsicherte junge Menschen zu uns. Wir versuchen, sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken“, erläutert Sozialpädagogin Terheiden. Die Botschaft: „You can!“

 

 

 

 

 

Von April 2009 bis April 2010 begleiteten 32 Coaches 62 Schüler. Es meldeten sich 29 Mädchen und 33 Jungen, 21 Schüler hatten einen „Migrationshintergrund“. 54 Schüler kamen aus umliegenden Hauptschulen, die übrigen vom Gymnasium, der Realschule, vom Berufskolleg und aus einem Job. Die Jugendlichen meldeten sich entweder selbst oder ihre Eltern suchten den Kontakt zur Bürgerstiftung.

Das Resultat: 23 Jugendliche bekamen einen Lehrvertrag, weitere 37 besuchen weiterhin die Schule. Christa Terheiden: „Die Begleitung von 53 Jugendlichen ist beendet. Neun Schüler werden noch begleitet, im Schnitt dauert die Begleitung sechs Monate. Nur bei 2 Schülern kam es in diesem Jahr zu keiner beruflichen oder schulischen Perspektive: Ein Junge nahm die Unterstützung nicht an, eine Jugendliche wurde Mutter.“

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 08.12.2010

 

 

 

 

 

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit:

 

 

 

 

 

Anika Keller und Sonja May, Mitarbeiterinnnen der Kreissparkasse Steinfurt konnten Margret Schürmannsdirck, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Tafel Ibbenbüren und Gabriele Andresen, SkF Ibbenbüren, etliche Backpakete überreichen, bei denen sogar an die 50 Cent für die Eier gedacht war. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse in Ibbenbüren hatten sich ganz praktisch für die Tafel eingesetzt und diese Backpakete zusammengestellt. Zudem darf sich die Tafel Ibbenbüren über ein gut gefülltes Sparschwein freuen, dessen Inhalt dabei hilft, die laufenden Kosten  - ob nun Strom – oder Spritkosten – zu decken.

(Foto: Sonja May)

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (03.12.2010)

 

 

 

 

 

Projekt soll Zukunft haben

 

 

 

 

 

Jugendliche Straftäter / Mitgliederversammlung des SkF

 

 

 

 

 

-al- Ibbenbüren. Das Studentenprojekt der studentische Begleitung von Sozialstundenableistern,für das die Studentinnen der FH Osnabrück Sarah Kriege und Carolin Wall ein Konzept entwickelt hatten, soll möglichst fortgesetzt werden als pädagogische Begleitung. Dieses Anliegen des Sozialdienstes katholischer Frauen stellten Gabriele Andresen und Melanie Haslage bei der Mitgliederversammlung am Mittwochnachmittag in der Familienbildungsstätte vor. Es habe sich gezeigt, dass eine Begleitung durch pädagogische Fachkräfte dringend notwendig sei. Diebstahl, fahren ohne Fahrerlaubnis und Schlägereien unter Alkoholeinfluss sind Delikte, für die Sozialstunden geleistet werden müssten.

Betreuungsweisungen werden vom Gericht als Konsequenz auf Straftaten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren angeordnet. Doch von 10 000 Sozialstunden seien 2009 nur 3000 ordnungsgemäß geleistet worden. Melanie Haslage, zuständig für soziale Gruppenarbeit und Betreuungsweisungen, stellte vor, wie mit den Jugendlichen gearbeitet werden könne, beispielsweise durch Themenblöcke zur Schuldnerberatung, Sucht- und Drogenberatung. Bei der Organisation wird eine Kooperation mit dem Diözesanverband, den Jugendämtern und der Gerichtskasse gewünscht, um das Projekt zu finanzieren. Zudem sei man auf Spenden angewiesen.

Die Vorsitzende Jutta Lutterbey hatte zu Beginn den Jahresbericht vorgestellt. Vom Adoptions- und Pflegekinderdienst berichtete sie von 103 laufenden Pflegeverhältnissen. Vom Jugendhilfedreieck würden zurzeit 15 Sonderpflegefamilien betreut. Es setzt sich aus dem Verbundsystem SkF Ibbenbüren, Caritas Rheine und Kinder- und Jugendheim Rheine zusammen. 2009 wurden 317 Tagespflegekinder von 150 Tagespflegepersonen betreut, 2008 waren es noch 103 Kinder weniger.

 

 

 

 

 

2009 und 2010 haben sich die Schuldnerberaterinnen im Projekt „Finanzen im Griff“, des Landes NRW beteiligt. Sie haben 26 Schulklassen besucht, um Aufklärung über die Gefahr der Schuldenfalle zu bieten. Seit Ende 2008, so Jutta Lutterbey, befinde sich die Schuldnerberatung in Verhandlungen mit dem Kreis Steinfurt über die Finanzierung der Präventionsarbeit. Ende 2009 habe es ein konkretes Ergebnis gegeben, dass die vier Schuldnerberatungsstellen und die Verbraucherberatung im Kreis zusätzliche Mittel für diese Arbeit bekommen. Leider hätten die Verhandlungen sich bis heute gezogen, sodass noch kein Geld geflossen sei. Aktuell gebe es eine Mitteilung des Kreises, dass der Politik nahe gelegt werden solle, diesen Beschluss über die Zahlung wieder rückgängig zu machen.

Ehrenamtlich betreut wurden 407 Personen, 49 mehr als 2008. 25 neue Betreuer wurden geworben. Es wurden zwölf Erziehungsbeistand- chaften neu eingerichtet und 22 weitergeführt. Bei der sozialen Gruppenarbeit, ein Angebot der Jugendhilfe, haben sich zwei Gruppen getroffen.

Fünf Wohnungen stehen Frauen im Wohnhaus für Frauen zur Verfügung, die sich in Krisensituationen befinden. Im Jahr 2009 haben neun Frauen und zwei Kinder Schutz und Unterstützung gefunden, damit ist die Grenze der Belegung erreicht. Mehreren Frauen musste daher eine Absage erteilt werden.

Bilanz zog Lutterbey auch für die unzähligen weiteren Projekte des SkF, etwa das Sozialkaufhaus, das Projekt „Alt für Jung“, die Tafel oder die Suppenküche, die 2011 seit zehn Jahren besteht.

 

 

Zum Vorstand gab es Nachwahlen: Marie-Theres Wiesmann (mit Blumen) scheidet aus, neu gewählt wurden Elisabeth Grewe (hinten l.) und Rosi Giesbert (hinten, 2.v.r.). Mit im Bild Vorsitzende Jutta Lutterbey (hinten, v.l.), Geschäftsführer Ludger Börgermann, Monika Kraatz und Agnes Lohmann (vorne r.). Foto: Rita Althelmig

 

 

 

 

 

Der Kassenbericht wurde von Ralf Müller von der Altenhilfe Caritas und dem Geschäftsführer Ludger Börgermann vorgetragen. Die Kasse war von der Beratungs- und Prüfgesellschaft Münster und freiwillig geprüft worden, der Vorstand wurde daraufhin entlastet.

Aus dem Vorstandsteam ist Marie-Theres Wiesmann aus beruflichen Gründen ausgestiegen. Für den Vorstand wurden Elisabeth Grewe und Rosi Giesbert nachgewählt.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (26.11.2010)

 

 

 

 

 

Weißrusslandhilfe entsendet Spendentransport nach Minsk

 

 

 

 

 

Karl-Heinz Mönninghoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Weißrusslandhilfe im Sozialdienst katholischer Frauen, ist stolz auf seine Männer: Sie alle packten hart an, um den diesjährigen Transport in den Osten zu organisieren. Unter anderem stehen 400 Pakete mit Kleidung und Schuhen sowie zehn Fahrräder auf der Ladeliste. Die Spenden kamen aus dem gesamten Tecklenburger Land und beinhalteten nicht nur Alltagsgegenstände: Auch Stühle, Tische und Tafeln aus Schulen sowie eine ganze Betonmischmaschine machten sich auf den Weg Richtung Minsk, der Hauptstadt Weißrusslands. Auch die Rücklaufware einer großen Modenkette wird dort einen neuen Abnehmer finden.

Der Transport ist bestimmt für die Caritas der Erzdiözese Minsk-Mogilev. Diese unterhält unter anderem ein Internat und könne das Schulinventar daher gut gebrauchen. Seit 1990 organisiert der Arbeitskreis Transporte nach Weißrussland, hilft bei Renovierungen und der Kindererholung. Morgen soll der 40-Tonner sein Ziel erreichen. Dann wird die Lieferung verteilt. Foto: René Veltin

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (26.11.2010)

 

 

 

 

 

Clever fit spendet 500 Euro an Tafel

 

 

 

 

 

Die „Baustellen-Party“ des neuen Fitnessstudios „Clever fit“ im Handwerkerpark zugunsten der Tafel im Sozialdienst katholischer Frauen war ein Erfolg. Aus der Tombola mit von hiesigen Firmen gestifteten Preisen, dem Verkauf gespendeter Kuchen und fünf Euro je Neumitglied kamen aufgerundet 500 Euro zusammen, die Studiobetreiber Dieter Wackmann (M.) nun an SkF-Mitarbeiterin Gabriele Andresen und den ehrenamtlichen „Tafel“-Mitarbeiter Karl Witthake überreichte. Witthake betonte: „Hier ist immer gut zu tun, und wir suchen stets unterstützende Hände.“ Foto: Jan-Herm Janßen

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (19.11.2010)

 

 

 

 

 

Paket-Aktion für die Tafel

 

 

 

 

 

Haltbare Lebensmittel gewünscht

 

 

 

 

 

Ibbenbüren. Auch in diesem Jahr ist die große Weihnachtspäckchen-Aktion der Tafeln in NRW. In den vergangenen zwei Jahren wurden für diese Aktion Lebensmittelpakete für die Kunden der Ibbenbürener Tafel mit haltbaren Lebensmitteln und weihnachtlichen Leckereien zusammengestellt.
In den vergangenen zwei Jahren musste allerdings festgestellt werden, dass in den Wochen nach Weihnachten nur ein sehr dürftiges Angebot in der Tafel bereit lag.
Aus diesem Grund besteht in diesem Jahr die Möglichkeit, entweder ein weihnachtliches Päckchen zu packen oder eine lose Sammlung von Lebensmitteln zur Verfügung zu stellen.
So haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter die Möglichkeit, nachhaltiger mit den eingehenden Waren zu „wirtschaften“, so dass in der doch eher mageren Anfangszeit des nächsten Jahres immer noch Waren da sind, die an die Tafelkunden weitergegeben werden können, heißt es in einer Pressemitteilung.
In St. Modestus beginnt die Aktion am 1. Adventssonntag. Hinten in der Kirche liegen die Faltkartons aus, die von Spendern gefüllt bis spätestens 10. Dezember wieder zurückgebracht werden müssen, so die Organisatoren.
Es besteht auch die Möglichkeit, einzelne Lebensmittel in einem hinten in der Kirche bereitgestellten Korb zu legen. Gesammelt werden ausschließlich haltbare verpackte Lebensmittel. Bitte kein frisches Obst und Gemüse, kein frisches Fleisch, keinen frischen Käse aus der Kühltheke, kein Spielzeug.
Freude bereiten haltbar verpackte Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen: Reis, Nudeln, Kartoffel gerichte etc., H-Milch, Kaffee, Tee, Gemüse- und Fleischkonserven, Natürlich können auch persönliche Zutaten mit ins Paket gelegt werden.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (13.11.2010)

 

 

 

 

 

Auch Kinder können helfen - 13 Kindergärten haben sich an der Aktion "Teilen wie St. Martin" beteiligt

 

 

 

 

 

Ibbenbüren. St. Martin hat seinen warmen Mantel an einem bitterkalten Wintertag mit einem Bettler geteilt, ohne mit der Wimper zu zucken. Nach seinem Vorbild haben jetzt Kindergartenkinder im Tecklenburger Land Lebensmittel von zu Hause mitgebracht und der Ibbenbürener Tafel gespendet. Anke Beiing sprach mit Gabriele Andresen, Diplom-Sozialarbeiterinbeim SkF, Gerda Hänsel, ehrenamtliche Helferin der Ibbenbürener Tafel, und Erzieherin Miriam Benthaus über die Aktion „Teilen wie St. Martin“.

 

 

 

 

 

„Teilen wie St. Martin“ – was ist das eigentlich für eine Aktion?

 

 

 

 

 

Andresen: Es gibt im Kreis Steinfurt neun Tafeln. Da sie alle maßgeblich von Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche mitgetragen werden, arbeiten sie in der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft im Kreis Steinfurt zusammen. Diese Arbeitsgemeinschaft hat die Aktion im vergangenen Jahr ins Leben gerufen.

 

 

 

 

 

Wer macht bei der Aktion mit?

Andresen: 13 Kindergärten im Tecklenburger Land haben mitgemacht: die Kindergärten St. Georg und Villa Baronin in Hopsten, der Kindergarten St. Marien in Halverde, die Kolping- Kindertagesstätte Regenbogenwelt und der Kindergärten St. Kalixtus in Riesenbeck, die Kindergärten St. Michael in Hörstel und St. Anna in Dreierwalde, der St.-Martin- Kindergarten in Obersteinbeck, der Kindergarten St. Agatha in Mettingen, und in Ibbenbüren das Familienzentrum St. Barbara, die Kindergärten St. Mauritius und St. Magdalena sowie der Tobiaskindergarten und die Unterstufe Sprache und Lernen der Helen-Keller-Schule.

Welche Bedeutung hat die Aktion für die Tafel?

 

Hänsel: Was lange hält, ist für uns wertvoll – einfach wertvoll. Wir sind froh, wenn wir viele Sachen verteilen können. Das macht Spaß. Viel mehr, als wenn wir sagen müssen, tut uns leid, wir haben heute nicht mehr.

 

 

Witold, Andreas und Pauline gehören zu den Kindergartenkindern, die Lebensmittel von zu Hause mitgebracht und der Ibbenbürener Tafel gespendet haben. Foto: Anke Beiing

Und für die Kinder?

Benthaus: Wir haben mit den Kindern die Martinsgeschichte erarbeitet. Zum Abschluss haben die Kinder jetzt Lebensmittel von zu Hause mitgebracht. Die haben wir in eine Kiste gepackt, die die Kinder schön bemalt haben, und bei der Tafel als Geschenk für Menschen abgegeben, die nicht so viel Geld haben. Damit wollten die Kinder zeigen, dass auch sie etwas geben können, nicht nur Erwachsene.

 

 

 

 

 

 

Wie ist die Tafel organisiert?

Andresen: 36 Ehrenamtliche setzen sich in verschiedenen Bereichen ein, Fahrer und Mitarbeiter in der Ausgabe und bei der Tafelausweisausstellung. Sie geben so viel ihrer freien Zeit, wie sie erübrigen können. Träger ist der Sozialdienst katholischer Frauen in Kooperation mit dem Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche.

Wer nutzt die Tafel?

Andresen: Einzelpersonen und Familien sowie Alleinerziehende, aber auch Rentner. Zum größten Teil sind unsere Kunden aus Ibbenbüren, aber auch aus den angrenzenden Orten.

Wie viele Kunden haben Sie?

Andresen: An den beiden Ausgabetagen, dienstags und donnerstags nachmittags kommen jeweils ungefähr 70 bis 80 Tafelausweisinhaber. Das heißt aber, dass etwa 350 bis 400 Personen versorgt werden. Insgesamt haben wir zurzeit etwa 360 Ausweise ausgestellt, wobei nicht alle kommen, weil sie entweder wegziehen, oder die akute Notlage nicht mehr da ist.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (13.11.2010)

 

 

 

 

 

Kindergarderoben gespendet

 

 

 

 

 

"Die Intiative war klasse, fand Ludger Börgermann, Geschäftsführer des Sozialdiensts katholischer Frauen. Die Tischlerei Althaus spendete 25 Kindergarderoben für das Sozialkaufhaus des SkF, die sie am Tag der offenen Tür vom 6. bis 7. November zusammen mit Kunden in der Werkstatt gefertigt hatte. Diese stehen nun zum sozial verträglichen Preis zum Verkauf an Familien mit wenig Geld und Bedürftige bereit. Rolf Althaus, Chef der Tischlerei: „Das war eine Sache, bei der wir die Kunden eingebunden haben.“

Text und Foto: RenéVeltin

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. und des Caritasverbandes Tecklenburger Land e. V. vom 26.10.2010

 

 

 

 

 

Brücken bauen für Menschen mit einer Demenzerkrankung

 

 

 

 

 

Fortbildungsveranstaltung für pflegende Angehörige und ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen

 

 

 

 

 

Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist die Aufnahme von Patienten mit einer Demenz im Krankenhaus und die Schmerz-Beurteilung bei „sprachlosen“ Patienten. Die Referentin Diplom-Sozialwissenschaftlerin Karla Kämmer wird am Freitag, 05. November 2010 von 15.00 bis 17.30 Uhr in der Familienbildungsstätte Ibbenbüren anhand konkreter Beispiele Tipps und Informationen für Angehörige und Betreuer zum Umgang mit den Betroffenen geben.

 

 

Ein notwendiger Krankenhausaufenthalt reißt die Betroffenen, die ihre Bedürfnisse und Wünsche häufig nicht konkret äußern können, aus ihrem Alltag und die fremde Umgebung macht ihnen oft Angst. Angehörige und rechtliche Betreuer können helfen einen Klinikaufenthalt für alle Beteiligten angenehmer zu gestalten. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat einen Angehörigeninformationsbogen für Patienten mit einer Demenz im Krankenhaus entwickelt, der vorgestellt wird. Ziel ist es, den Angehörigen und rechtlichen Betreuern den Rücken zu stärken und eine Hilfe an die Hand zu geben, künftige Klinikaufenthalte besser vorzubereiten.

Karla Kämmer

 

 

Untersuchungen haben gezeigt, dass dementiell erkrankte Menschen weniger Schmerzmittel erhalten als ältere Menschen, die ihre Bedürfnisse noch klar äußern können. Die Referentin Karla Kämmer stellt einfache Methoden zur Schmerzerfassung bei Demenzkranken vor, mit deren Hilfe Angehörige und rechtliche Betreuer Schmerzen feststellen und einordnen und dies an den behandelnden Arzt weitergeben können.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldungen werden entgegengenommen vom Betreuungsverein des Sozialdienstes kath. Frauen e.V., Telefon: 05451 9686-0 und von der Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V., Telefon: 05451 5002-0.

 

 

 

 

 

 

 

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 Ibbenbürener Volkszeitung (07.10.2010)

 

 

 

 

 

"Reden ist Gold, Schweigen ist Silber"

 

 

 

 

 

Wie funktioniert eigentlich die Kommunikation, insbesondere zwischen Eltern und Kind? Was macht eine gute Kommunikation aus? Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation? Wie kann ich eigene und kindliche Gefühle und Erlebnisse feinfühlig benennen, um so den Aufbau einer guten Eltern-Kind-Beziehung zu fördern? All diese Fragen beantworteten die Referentinnen Susanne Kühm-Bös und Annette Overkamp aus Münster jetzt bei einer Fortbildungs- veranstaltung für Pflege- und Adoptivfamilien beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren. Die Teilnehmer konnten das „Handwerkszeug zur Kommunikation“ für ihren Alltag mit nach Hause nehmen. Beim SkF sind regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Pflege- und Adoptiveltern. Wer Interesse hat, kann sich in den Verteiler der Veranstaltungstermine aufnehmen lassen unter 05451/96860

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (21.09.2010)

 

 

 

 

 

Richtig lecker, aber vor allem billig

 

 

 

 

 

"Von der Tafel frisch auf den Tisch" - Essen für den kleinsten Geldbeutel

 

 

 

 

 

(Von Olga Wins und Rouven Brinkmann) Ibbenbüren. Ofenkartoffeln statt Tiefkühlpommes, selbst gemachter Nudelauflauf statt Fertigpizza, frischer Obstsalat statt Chips. Die fünf Teilnehmer des Kursus "Von der Tafel frisch auf den Tisch" stehen in der Küche der Fabi. Ökotrophologin Petra Plake gibt Tipps, wie man aus einfachen Zutaten, die die Ibbenbürener Tafel zur Verfügung gestellt hat, Leckeres zaubert. Das Ziel: schmackhaft, aber vor allem günstig. Denn die Teilnehmer haben aus den verschiedensten Gründen nicht viel Geld, aber eine Familie, die satt werden will.
Die Familienbildungsstätte, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Caritasverband bieten den zwölfwöchigen Kursus jeweils donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr für Kunden der Tafel an. Petra Plake lehrt Teilnehmer nicht nur das Kochen mit wenigen Zutaten, sondern gibt auch wertvolle Tipps, wie man dabei zusätzlich Energie sparen kann. Gabriele Andresen vom SkF, Regina Bürsgens-Klein von der Fabi und Erika Kruse von der Caritas haben das Projekt ins Leben gerufen.

 

 

"Die Kunden der Tafel bekommen dort zwar Lebensmittel", erzählt Andresen, "wissen aber bei manchen nicht, was sie damit machen sollen." Für dieses Problem solle das Angebot Abhilfe schaffen. Da sich die Tafel zudem in unmittelbarer Nähe der Fabi mit ihrer großen Lehrküche befindet, sei das Anbieten eines Kochkurses eine logische Konsequenz gewesen. "Wir hatten diese Idee schon sehr lange", erzählt Bürsgens-Klein. Als Vorbild hätten ähnliche Konzepte aus anderen Städten, etwa Münster, gedient.
An diesem Nachmittag sind fünf Männer und Frauen gekommen. Die drei jungen Mädchen, die Frau Mitte 40 und der Mann Anfang 50 wissen schon, wie man kocht. Aber der Ibbenbürener erhofft sich schon Tipps und Tricks, wie er noch mehr Geld und Energie sparen kann. "Früher konnte ich mir was leisten. Heute muss ich zurückstecken", sagt er.
Während die Finanzierung des Projekts recht einfach war - die Kreissparkasse Steinfurt bezuschusst das Projekt mit 1100 Euro - war es nicht ganz so einfach, die Teilnehmer für den Kursus zu gewinnen. Denn nach wie vor gebe es eine gewaltige Hemmschwelle, berichten die Initiatoren. "Der Besuch der Tafel ist auch heute noch zu Unrecht mit Scham verbunden", sagt Andresen. "Dabei kann es jedem jederzeit passieren", fügt Bürsgens-Klein hinzu. "Arbeitslosigkeit, Krankheit, niedrige Rente", wie schnell gerate man heute in finanzielle Not.

 

 

Ökotrophologin Petra Plake präsentiert stolz die vielfältigen Gerichte, die ihre Schüler im Koch- kursus zubereitet haben. Foto: Olga Wins

 

 

Deswegen sei das Angebot so niederschwellig wie möglich , erzählen die Frauen weiter. Deswegen ist der Kursus kostenlos, die Teilnehmer können auch kurzfristig zu den einzelnen Terminen erscheinen und kleine Kinder werden während des Kochens betreut. Eine Mund-zu-Mund-Propaganda sei aber sehr wichtig für den Erfolg des Projektes. "Wir hoffen natürlich, dass die Kursteilnehmer es weiter erzählen und sich noch mehr Menschen trauen, das Angebot wahrzunehmen."
Ökotrophologin Petra Plake freut sich an diesem Tag über das Engagement ihrer Schüler. Die machen gerade einen gemischten Salat, Quark mit Obst und Muffins mit Schokosplittern. Lohn der Arbeit: Zum Schluss wird gemeinsam gegessen, die Reste werden eingepackt. "Die Teilnehmer waren richtig zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Arbeit", zeigt sich Plake begeistert. "Es wurden viele Fragen gestellt, und die Leute bringen eigene Ideen mit ein."

Natürlich hat sie auch Spartipps parat, sei es beim Kochen im Schnellkochtopf oder der gleichzeitigen Nutzung des Backofens für Hauptgericht und Nachtisch. Durch den Kochkursus bekämen sie zudem eine Routine, die im Alltag Zeit spare. "Manchmal muss es einfach schnell gehen, aber man muss nicht immer zum Fastfood greifen", so Plake. "Bei selbst gemachter Linsensuppe spart man die Hälfte im Vergleich zum Fertigprodukt, und gesünder ist sie auch." Und hat noch ein paar letzte Ratschläge parat: "Immer saisonal und vor allem Gemüse aus Deutschland einkaufen. Und an exotischen Zutaten sparen."

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (17.09.2010)

 

 

 

 

 

Wahre Ladenhüter

 

 

 

 

 

Zwei Jahre SkF-Sozialkaufhaus - "keine Konkurrenz"

 

 

 

 

 

(Von Klaus Rotte) Ibbenbüren. Vor knapp zwei Jahren öffnete das Sozialkaufhaus des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) an der Klosterstraße 21. Doch einzelne Dienste, wie die Kleiderkammer (1982 gründet), das Möbellager (1988) oder das Haushaltslädchen (1992) sind älter. Der Grundgedanken blieb: Hilfe für Bedürftige und Einnahmequelle für den SkF, um neue soziale Projekte zu finanzieren.
SkF-Geschäftsführer Ludger Börgermann betont: „Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zum hiesigen Einzelhandel.“ Und fügt schmunzelnd hinzu: „Mit Porzellan von Feldmann könnten wir sowieso nicht mithalten.“ Was aber nicht heißt, dass im „Lädchen“ Polterabend-Keramik verscherbelt wird. Auch in der Porzellanabteilung sind die Artikel im heilen Zustand und handverlesen. Mutmaßlich haben sich die Vorbesitzer lediglich an Goldrand und Blümchendekor satt gesehen und das Tafelgeschirr dem SkF gespendet, statt es in den Müll zu geben.

 

 

 

Gespendet werden nicht nur Tassen, Teller, Tiegel – der komplette Hausrat, sondern auch Gebrauchtmöbel, Haushaltsgeräte und Fernseher, die nach Durchsicht und Reparatur für einen Obolus weitergereicht werden. Preisbeispiel: Ein Sessel im oberen Segment wechselt für 25 Euro den Besitzer. Gewerbliche Aufkäufer haben keine Chance, „dafür haben unsere Mitarbeiter einen Blick“, das gelte besonders für den Umsatz in der Kleiderkammer, erläutert Ludger Börgermann.
Mit dem Möbellager unterstütze der SkF auch Wohnungsauflösungen, Renovierungen und Umzüge. Alles muss raus, alles geht weg – nur unhandliche Schrankwände (Geschmacksnote: Gelsenkirchener Barock) nehmen Kunden nicht mal geschenkt.

Mitarbeiterin Elisabeth Voßschulte (l.) hat in der Kleiderkammer alle Hände voll zu tun. Die Nachfrage nach gut erhaltener Kinderkleidung ist besonders rege. Foto: Klaus Rotte

 

„Kleinmöbel sind immer gefragt“, berichtet der SkF-Verwaltungschef. Vor der Fußball-WM zog die Nachfrage nach Fernsehgeräten an. Der Vormarsch der Flachbildschirme füllt auch die Regale des SkF mit gespendeten Röhrenapparaten – Kunden des SkF sind nicht erpicht auf den digitalen Overkill.

 

 

Wahre Ladenhüter, winkt Ludger Börgermann ab, seien beim SkF eigentlich nur Bücher, vor allem Massenliteratur steht wie Blei im Regal. Dagegen herrscht eher Mangel in der Kleiderkammer im Segment gut erhaltener Kinder- kleidung."Wahrscheinlich werden die Sachen zunächst im Verwandten- und Bekanntenkreis herumgereicht. Wer spenden möchte, sollte uns nicht verschlissene Sachen bringen“, bittet Ludger Börgermann. Zur Zukunft des Hauses: Das Sozialkaufhaus sei nicht auf Sand gebaut: „Das Fundament sind unsere Ehrenamtlichen.“

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren vom 17.09.2010

 

 

 

 

 

Fortbildungen für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer

 

 

II. Veranstaltungsreihe im Jahr 2010 mit 5 Vorträgen

 

 

 

 

 

Ein vielfältiges Fortbildungsprogramm bieten die Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt für ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen. Mit den Fachveranstaltungen unterstützen die Betreuungsvereine des Caritasverbandes Rheine e.V., des Caritasverbandes für das Dekanat Steinfurt e.V. und des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. in Ibbenbüren  ehrenamtliche rechtliche Betreuer/innen aus dem Kreis Steinfurt bei ihrer Arbeit.

Am Dienstag, den 21. September 2010 lädt der Caritasverband Steinfurt e.V. zur Informationsveranstaltung "Heimplatzfinanzierung – Was muss ich als Betreuer oder Angehöriger beachten?“ ein. Die Veranstaltung beginnt  um 19 Uhr  im Ferdinand-Tigges-Haus, Parkstr. 22 in Ochtrup. Als Referent wird Joachim Hatke – Mitarbeiter und Arbeitsgruppenleiter des Sozialamtes des Kreises Steinfurt erwartet. Kernfragen, die der Referent erläutern wird, sind: Wie setzen sich Heimpflegekosten zusammen? Wie viel des eigenen Vermögens müssen Pflegebedürftige für die stationäre Versorgung aufbringen? Ab wann müssen Angehörige für Heimpflegekosten mit aufkommen? Ist eine Bestattungsvorsorge möglich? Anmeldungen nimmt der Caritasverband unter der Telefonnummer 02552/ 706- 0 entgegen.

 

 

Das Fortbildungsprogramm der Betreuungsvereine im Kreis Steinfurt liegt in vielen sozialen Einrichtungen aus.

 

„Wege aus der Sucht“ sind Thema der Fachveranstaltung des SkF e.V.  Ibbenbüren am 05. Oktober 2010. Frau Ilger und Herr Fehlker – Mitarbeiter der Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige des Caritasverbandes Tecklenburger Land e.V. informieren über Aufgaben der Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige und erläutern die lokalen Angebote. Stattfinden wird die Fachveranstaltung in den Räumlichkeiten des SkF e.V. Ibbenbüren, Oststr. 39 in Ibbenbüren um 19.30 Uhr. Anmeldungen nimmt der SkF e.V. Ibbenbüren unter der Telefonnummer 05454/ 9686-0 entgegen.

Zur „Einführung in das Betreuungsrecht“ lädt der Caritasverband Steinfurt e.V. am 06. Oktober 2010 um 19 Uhr in die Einrichtung „Wohnen am Irisgarten“, Mühlenstr. 23 in Steinfurt ein. Diese Veranstaltung richtet sich an neue ehrenamtliche Betreuer und Interessierte, die einen Einblick in die Rechte und Pflichten eines Betreuers erhalten möchten. Der Referent, Alfons Wenker – Dipl. Rechtspfleger am Amtsgericht Steinfurt wird anhand verschiedenster Beispiele die Aufgaben eines gesetzlichen Betreuers vorstellen. Anmeldungen nimmt der Caritasverband unter der Telefonnummer 02552/ 706-0 entgegen.

Am 05. November 2010 findet um 15 Uhr in der Familienbildungsstätte Ibbenbüren, Klosterstr. 21 in Ibbenbüren die Fachveranstaltung „Brücken bauen für Menschen mit einer Demenzerkrankung“ statt. Karla Kämmer – Inhaberin der Karla Kämmer Beratungsgesellschaft wird als Referentin erwartet. Schwerpunkte der Fachveranstaltung sind: „Patienten mit einer Demenz bei Aufnahme ins Krankenhaus“ und „Schmerzbeurteilung bei „sprachlosen“ Patienten“. Ausrichter der Veranstaltung ist der SkF e.V. Ibbenbüren.  Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung  unter der Telefonnummer 05454/ 9686-0 möglich.

 

 

 

 

 

Schließlich plant der SkF Ibbenbüren e.V. am 16. November 2010 die Einführungsveranstaltung „Das 1x1 der rechtlichen Betreuung“. Besonders am Anfang einer Betreuung sieht sich ein neuer Betreuer in der Regel vielen Fragen gegenübergestellt. Was darf ich tun, was muss ich tun und was darf ich nicht tun?  Welche Rechte hat der betreute Mensch? Worauf muss ich achten, wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung?  Diese und viele andere Fragen beantwortet die Referentin Frau Heitkamp, Dipl. Rechtspflegerin beim Amtsgericht Tecklenburg, praxisnah und leicht verständlich. Um 19.30 Uhr lädt der SkF e.V.  in die Räumlichkeiten Oststr. 39 in Ibbenbüren ein. Anmeldungen unter der Telefonnummer 05451/ 9686-0.

Neben den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer sind auch Interessierte herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (10.09.2010)

 

 

 

 

 

"Wir für Kinder" verlangt Einfühlungsvermögen

 

 

Neues ehrenamtliches Projekt der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und SkF

 

 

 

 

 

(von Elke Lutterberg) Ibbenbüren. Die Bürgerstiftung Tecklenburger Land kümmert sich jetzt auch um die Kleinen. In ihren Projekten hat die Stiftung immer gute Erfahrungen mit der Einbindung ehrenamtlicher Kräfte gemacht. Zusätzlich zu den erfolgreichen Projekten „Alt für Jung“, „Jung für Alt“ und „Alt für Alt“ will sich die Bürgerstiftung zusammen mit dem SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) um die junge Klientel kümmern:

 

 

„Wir für Kinder“ heißt das neue Projekt, in dem Kinder mit besonderem Förderbedarf aus belasteten Familien in ausgesuchten Stadtteilen durch engagierte, ehrenamtliche Menschen Hilfestellung und Unterstützung erfahren sollen.

Vorrangig sollen in Ibbenbüren Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder mit Behinderung, Kinder aus Ein-Eltern-Familien, Kinder aus Familien mit Doppelberufstätigkeit und Kinder aus Familien, die von Armut betroffen sind in den Genuss der zusätzlichen Betreuung kommen.

In Familienzentren, Kindergärten und Grundschulen sollen diese Kinder erreicht und in das Projekt einbezogen werden. Mit Hilfe ehrenamtlicher Kräfte sollen sie besondere Zuwendung und Unterstützung erhalten, insbesondere durch den Aufbau von Familienpartnerschaften.

 

 

„Wir für Kinder“ heißt das neue Projekt, in dem Kinder mit besonderem Förderbedarf aus belasteten Familien durch engagierte, ehrenamtliche Menschen Hilfe und Unterstützung erfahren sollen. Foto: Elke Lutterberg

 

 

„Auch für Kinder, die in schmucken Häusern leben, wollen wir Familienpartnerschaften aufbauen und die Erziehung der Kinder fördern und stärken...“

German Rieping, Vorsitzender der Bürgerstiftung Tecklenburger Land

 

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt, wie schon die Aktion Alt für Jung. 71382 Euro für drei Jahre sind bewilligt, die für die Projektleitung vorgesehen sind. In dieser Zeit, so hofft Ludger Börgermann, der das Projekt mit Anneliese Bruns und Klemens Müer initiiert hat, dass pro beteiligte Einrichtung etwa zehn Kinder erreicht werden. Börgermann und German Rieping, Vorsitzender der Bürgerstiftung Tecklenburger Land, stellten das Projekt, mit dem sie sich bereits seit einem Jahr befassen, am „Tag der Alphabetisierung“ den Beteiligten vor.

 

 

In der Ludwigschule, Albert-Schweitzer-Schule, im evangelischen Stadtkindergarten und den Familienzentren St. Ludwig und Wittenbrink kann man sich eine Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen sehr gut vorstellen.Ob bei der Sprachförderung, beim Singen, Theaterspielen, alsUnterstützung in Arbeitsgemeinschaften oder durch handwerkliches Geschick, für die Beteiligten ist eine Unterstützung durch Ehrenamtliche praktikabel.

 

„...wir werden dort aktiv, wo es noch keine Sozialstrukturen gibt, wo Kirchen und Schulen fehlen. Hier wollen wir die angesprochenen Defizite verringern.“

German Rieping

 

 

 

 

 

(v.l., sitzend) Agnes Lohmann (SkF), German Rieping (Bürgerstiftung Tecklenburger Land), Marie-Theres Wiesmann ((SkF) und (stehend, v.l.) Wolfgang Flohre (Fabi), Heike Schöpper (Albert-Schweitzer-Schule), Jutta Lutterbey (SkF-Vorsitzende), Monika Schröer (Ev. Stadtkindergarten), Klemens Müer (Bürgerstiftung) und Ludger Börgermann (Geschäftsführer SkF und Bürgerstiftung).
(Foto: Elke Lutterberg)

 

Klar ist aber: „Wir machen die Vorgaben, haben unseren Bildungsauftrag und unsere Konzepte, die Ehrenamtlichen müssen sich integrieren.“
Das Präventionsprojekt erfordere laut Börgermann „besonders viel Einfühlsamkeit. Auf der einen Seite braucht es viel Nähe, auf der anderen Seite Distanz.“ Deshalb gibt der SkF auch Raum für Treffen und Supervision. Ohne eine gründliche Einweisung durch die Fabi, die einen Kursus über 40 Stunden an zehn Abenden vorsieht, wird kein Ehrenamtlicher seine Aufgabe beginnen: „Und wir werden nach dieser Einführung in die Tätigkeit auch eine Empfehlung, oder Nicht-Empfehlung geben“, so Wolfgang Flohre von der Fabi: „Jeder wird nach seinen Fähigkeiten einsetzt.“ Denn, so Börgermann: „Wir werden keine Experimentierfelder aufbauen. Wir müssen das sehr vorsichtig angehen!“ Jugend- und Schulamt sind eingeschaltet. Wenn das Projekt gut anläuft, soll es auf das gesamte Einzugsgebiet der Bürgerstiftung Tecklenburger Land ausgeweitet werden. Interessierte können sich unter 05451/96860 melden. Bevor das Projekt starten kann, voraussichtlich Ende des Jahres, wird eine Teilzeitkraft mit sozialpädagogischer Ausbildung gesucht, die das Projekt leiten soll.

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren vom 27.08.2010

 

 

 

 

 

 „Von der Tafel frisch auf den Tisch…“

 

 

 

 

 

Ibbenbüren. Obst, Gemüse und Brot  von der Ibbenbürener Tafel abholen? Ja.

Gemeinsames Kochen mit Broccoli, Möhren und Kartoffeln für Tafelkunden? Bisher war das nicht möglich.

Familienbildungsstätte, Caritas und SkF haben sich zusammen geschlossen, um dieses Angebot auf die Beine stellen zu können. Durch eine Spende der Kreissparkasse Steinfurt entstehen den Teilnehmern keine Kosten. Eine Fachfrau in Sachen Kochen, Petra Plake, wird mit Kunden der Tafel, die sich von Woche zu Woche anmelden können, nahrhafte und bodenständige Mahlzeiten zubereiten.

 

 

Am Donnerstag 9. September 2010 geht es los. Geplant ist dann bis Anfang Dezember ein Mal in der Woche in der Lehrküche der Fabi in der Klosterstraße 21 zusammen zu kochen und zu essen. Donnerstags zwischen 14:30 und 17:30 Uhr können sich Interessierte Anregungen für Rezepte holen, die einfach und schnell auch zuhause umgesetzt werden können. Beim gemeinsamen Essen nach dem Kochen in gemütlicher Runde ist dann Manöverkritik angesagt: Wie hat es geklappt, was muss man beim Kochen beachten, wie könnte das Rezept abgewandelt werden? Ein zusätzlicher Aspekt werden Tipps zum Energie sparenden Kochen und Backen sein, damit der Geldbeutel geschont wird.

Ach ja:  Wenn Mahlzeiten übrig bleiben, werden  diese unter den Teilnehmern aufgeteilt, so dass sogar noch für den nächsten Tag zu Hause gesorgt sein kann. Alles wird verwertet und so soll es ja auch sein.

 

 

 

Gina Bürsgens-Klein und Gabriele Andresen 

 

 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit für Eltern, während des Kochens ihre Kinder von 3 bis 8 Jahren im Städtischen Kinderzimmer im gleichen Haus gegen eine kleine Gebühr von einem Euro betreuen zu lassen. So kann dann in Ruhe in der Gruppe gekocht werden, und die Kinder können auch von den Ergebnissen kosten. Schließlich soll es allen Familienmitgliedern schmecken.

Eine kurzfristige Anmeldung zu den einzelnen Terminen jeweils bis dienstags vorher beim Sozialkaufhaus unter der Telefonnummer 05451 – 545 887 0 wäre hilfreich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des Kreis Steinfurt vom 15.07.2010

 

 

 

 

 

Nachmittags ist Hannelore da – und die Eltern können in Ruhe arbeiten

 

 

 

 

 

Hannelore Resing ist seit 19 Jahren Kinderfrau aus Überzeugung

 

 

 

 

 

Kreis Steinfurt/Horstmar. Für berufstätige Eltern gibt es neben Kita und Tagesmutter noch eine dritte Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen: Mit einer Kinderfrau, die ins eigene Haus kommt. Hannelore Resing ist so eine. Sie ist seit 19 Jahren als Kinderfrau in Horstmar, Nordwalde und Laer tätig.

Wenn die 54jährige über ihre Arbeit erzählt, wird eines deutlich: Sie liebt Kinder, unternimmt gerne etwas mit ihnen und empfindet große Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Schützlinge. Das sind zur Zeit gleich drei – ein Mädchen und zwei Jungen im Alter von fünf, acht und zehn Jahren. Für sie ist die Kinderfrau an fünf Nachmittagen in der Woche da. Und das beginnt schon vor „Dienstantritt“.

 

„Ich möchte viel Zeit und Ruhe für die Bedürfnisse der Kinder haben“, erklärt Hannelore Resing, die deshalb das Mittagessen bereits in ihrer eigenen Wohnung vorbereitet. Gegen Mittag fährt sie zu ihrer Arbeitsstelle, räumt auf und deckt den Tisch. Die Jüngste holt sie vom Kindergarten ab, die beiden Jungs kommen um eins hungrig von der Schule. Danach sind Hausaufgaben angesagt, Spielen im Garten oder sie bringt die Kinder im Auto zum Sportverein.

Die üblichen Überraschungen im Familiensystem gehören für Resing dazu: Ein Kind wird krank, Freunde kommen spontan vorbei, plötzlich muss es ins Freibad gehen oder die Fünfjährige will unbedingt aufs Erdbeerfeld fahren. Die Kinderfrau macht alles mit und freut sich über ihre „tollen Naturkinder“. Deren Vater kommt abends gegen sechs und übernimmt dann das Kommando.

Draußen klettern und toben - nach Ansicht von Kinderfrau Hannelore Resing wichtig für alle Kinder

 

Wie sie zu dieser Arbeit kam? „Ich bin gelernte Altenpflegerin und habe das Sterben nicht mehr ausgehalten. Als meine eigenen Söhne groß genug waren, habe ich mir die erste Anstellung in einer Familie gesucht“. Und dort lief es so gut, dass sie blieb: Zehn Jahre in der ersten, sieben Jahre in der zweiten Familie. Jetzt ist sie tägliche Stütze der Familie Nummer Drei – und auch dies scheint wieder eine Anstellung auf Dauer zu werden. „Ich habe wirklich Glück mit den Familien. Wahrscheinlich merkt man, dass ich die Kinder richtig lieb habe. Und in regelmäßigen Abständen tauschen die Mutter und ich uns über Alles aus. Das ist mir sehr wichtig“.

Bezahlt wird Hannelore Resing über das Jugendamt des Kreises Steinfurt. „Der Kontakt kam vor zwei Jahren ganz zwanglos zustande – und ich bin sehr froh über diese Möglichkeit. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass auch das Jugendamt die Kosten übernimmt und wie gut es läuft, hätte ich das schon früher gemacht.“, schätzt sie ihren Status als offiziell tätige Kinderfrau.

Sie hat ihren Entschluss seit 19 Jahren nicht bereut. „Mit den Kindern macht es einfach Spaß. Ich bin sehr glücklich mit dieser Familie“ – und die bestimmt auch mit ihr!

Frauen wie Hannelore Resing werden vielfach gesucht – gerade auch für kleinere Kinder oder im Nachmittagsbereich nach Schule und Kindergarten.

Wer Interesse an weiteren Informationen über die Arbeit als Kinderfrau oder Tagesmutter hat, kann sich an folgende Adressen wenden:

Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt:
Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises ST-COE-BOR e.V.
Elisabeth Heyder, Telefon 02551-144-44,
Michaela Meyer, Telefon 02551- 144-40.

Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg:
Sozialdienst kath. Frauen e.V.
Renate Mohr, Telefon 05451-968681,
Kathi Althaus, Telefon 05451-968651.

Bei wirtschaftlichen Fragen:
Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt:
Cornelia Vogel, Telefon 02551-692485
Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg:
Jessica Nitschke, Telefon 02551-692496
Sarah Wolbert, Telefon 02551-692495

Die Städte Ibbenbüren, Emsdetten, Greven und Rheine haben eigene Stellen bei ihren Jugendämtern

 

 

 

 

 

Wir danken dem Kreis Steinfurt für die Bereitstellung dieser Pressemitteillung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (06.07.2010)

 

 

 

 

 

Knappen spenden für die "Ibbenbürener Tafel" und den Hospizverein

 

 

 

 

 

Ibbenbüren: Tue Gutes und sprich darüber: Jeweils 500 Euro spendete der Knappenverein Tecklenburger Land der "Ibbenbürener Tafel" und dem ortsansässigen Hospizverein. Das Geld war symbolisch in zwei bergmännischen Filterselbstrettern verwahrt.

Die Summe hatten die Knappen während der Landeskirchschicht am 30. Mai in Ibbenbüren zusammengetragen und mit eigenen Mitteln auf 1000 Euro aufgerundet.

Vorsitzender Harald Böhm überreichte die gehaltvollen Spardosen gestern im Pfarrhaus St. Mauritius an Gabriele Andresen ("Ibbenbüren Tafel") und Jörn Borup (Hospizverein). Hintere Reihe (v.l.): Auch Pastor Andreas Finke und die Knappen Josef Robbe, Dr. Ulrich Dumstorff und Fritz Raßmann sowie Pfarrer Thomas Lemanski freuten sich über die gute Tat. (von Klaus Rotte)

 

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF e. V. Ibbenbüren vom 29.06.2010

 

 

 

 

 

Große Resonanz für Tagespflege

 

 

 

 

 

"Die Informationsveranstaltung über die neuen beruflichen Möglichkeiten in der Kindertagespflege hat sehr großen Zuspruch erfahren", erklärt Rita Ender von der Fabi Ibbenbüren. Über 60 Interessierte hörten gespannt den Fachleuten zu, die rund um die beruflichen Perspektiven in der Tagespflege vortrugen.

 

 

Abwechslungsreiche Aufgaben, eigenständiges Arbeiten und die Chance, Verantwortung zu übernehmen: Für alle jene, die den Umgang mit Kindern gewohnt sind und ihn schätzen, bietet eine Tätigkeit in der Kindertagespflege zukünftig eine echte berufliche Option. Bärbel Becker-Vörckel vom SKF erläuterte die fachliche Begleitung der Tageseltern, die qualifiziert durch die Weiterbildung der Fabi attraktive Einnahmen als Tagesmutter verbuchen können. Diese Tagesmutter, so Helga Reckenfelderbäumer von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Steinfurt, ist freiberuflich tätig. Und somit erläuterte die Gründungsberaterin die Vor- und Nachteile einer selbständigen Tätigkeit sowie die Bestandteile eines Businessplans.

 

 

Das Jugendamt, so Marlies Hein, ist bestrebt, die Tagespflege auszubauen und versicherte, die Nachfrage nach einer derartigen Tätigkeit sei zur Zeit auf dem Markt sehr hoch.

Individuelle Fördermöglichkeiten für Tageseltern im Rahmen der Existenzgründung stellten zum Abschluss Jana Behlert von der Arbeitsagentur und Doris Bohle von STARK (Kreis Steinfurt) vor.

"Wir gehen davon aus, dass viele Fragen der Anwesenden im Laufe des Abends von den Fachfrauen geklärt werden konnten und wir damit vor allem bei Beantwortung der wichtigsten Frage helfen konnten: Ist die Arbeit als Tagesmutter oder -vater etwas für mich?", so Sabine Böcker, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ibbenbüren.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (25.05.2010)

 

 

 

 

 

„...damit die Welt uns hört“

 

 

Ökumenischer Pfingstgottesdienst auf dem Kirchplatz

 

 

 

 

 

-bst- Ibbenbüren. Hoffnung war das große Thema des Gottesdienstes am Pfingstmontag auf dem Platz vor der Ibbenbürener Christuskirche. In Anlehnung an das Motto des ökumenischen Kirchentages vor zwei Wochen in München, versammelten sich die Christen der evangelischen und katholischen Gemeinden Ibbenbürens im Schatten der evangelischen Kirche, um das Thema „Leben!... damit Ihr Hoffnung habt.“ von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Die Kirchenband „G-Jus“ der Matthäuskirche begleitete den Gottesdienst in mitreißender Weise mit Musik und Gesang.

 

 

Pfarrer Andreas Finke freute sich besonders, dass aus allen Stadtteilen Hunderte von Christen beider Konfessionen in das Stadtzentrum gekommen waren, um gemeinsam das Pfingstfest zu feiern. „Wir sind uns nicht in allem einig, aber wir glauben alle an den einen Gott“ erklärte er die Grundlage christlichen Lebens. Finke lud die Gläubigen zum gemeinsamen Singen, Beten, Zuhören und Feiern ein. Den Psalm 121, in dem es heißt „Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“, beteten die Gottesdienstbesucher im Wechsel. „Beten Sie laut, da mit die Welt uns hört“, ermunterte Finke zu größerer Lautstärke. Als Pastoralreferent Norbert Westermann von der katholischen Mauritusgemeinde dazu aufforderte, Jesu Gruß „Friede sei mit euch“ an die Nachbarn ringsum weiterzugeben, folgten dem alle mit Freude und einem Lächeln. Pfingsten feiern die Christen die Herabkunft des Heiligen Geistes und das Geburtsfest der Kirche, daran erinnerte Westermann in seinem Gebet.

 

Hunderte katholische und evangelische Christen waren zum Gottesdienst auf den Kirchplatz gekommen.

(Foto: Brigitte Striehn)

 

 

Pastoralreferent Josef Bendfeld aus der Heilig-Kreuz-Gemeinde kündigte die Lesung aus dem Matthäusevangelium an. Den „Gang Jesu auf dem Wasser“ spielten drei Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums nach. Angst, Zweifel und Erleichterung spiegelten sich in ihren Gesichtern und in ihren Gesten, ehe die Jünger in Jesus Gottes Sohn erkannten. Der kalte Wind, den die Jünger in der Evangeliums-Geschichte ganz real am eigenen Körper spürten, wehe der Kirche im Moment ebenfalls entgegen.

 

 

 

Im Kindergottesdienst waren rote Schals Symbol für die Feuerzungen des heiligen Geistes, der sich in dieser Gestalt zu Pfingsten auf die Jünger herabsenkte.

(Foto: Brigitte Striehn)

 

Der Grund liege in den Kirchen selbst und in deren Umgang mit den bekannt gewordenen Fällen sexueller Gewalt. Jetzt stehe Bekehrung und längst überfällige Reform an, so Bendfeld. Die Botschaft der Hoffnung weiterzutragen und dem anderen die Hand zu reichen, wenn er unterzugehen droht – das sei Aufgabe aller Christen weltweit.

Dass es auch in Ibbenbüren Menschen in Not gibt, zeigten anschließend ehrenamtliche Helfer verschiedener Initiativen und Mitarbeiter sozialer Dienste. Viele Menschen engagierten sich in Ibbenbüren für Menschen in Not, wie die Beispiele zeigten, beendete Josef Bendfeld diesen Teil des Gottesdienstes. Die Kollekte war für die sozialen Projekte „Weißrusslandhilfe“ und „Den Kindern von Tschernobyl“ bestimmt.

 

 

 

 

 

 

Zur Erinnerung an das Pfingstereignis und das damit eng verbundene Sakrament der Taufe gingen junge Leute mit Wasserschalen durch die Reihen und ermunterten die Gläubigen, an ihre eigene Taufe zurückzudenken. „Ohne unsere Jungen sähen wir manchmal alt aus“, freute sich Pastor Finke über das Engagement der Konfirmanden und Firmlinge. In der Christuskirche gab es in der Zwischenzeit einen Kindergottesdienst, den Pfarrerin Diemut Cramer leitete. Die Band „The Cherrys“ spielte unter der Leitung von Kantor Christian Schauerte. Feuer und Sturm, das Wehen des Windes und das Brausen des Heiligen Geistes wurden spielerisch nachvollzogen.

Nach dem Gottesdienst suchten die Besucher das Gespräch mit den Mitgliedern der Initiativen, die an Ständen ihre Angebote und Aufgaben darstellten. Für das leibliche Wohl sorgten Ehrenamtliche des Matthäus-Fördervereins mit Bratwürsten, der KAB Laggenbeck mit Bratkartoffeln und Spiegelei sowie die KAB St. Johannes Bosco mit Pommes frites.

 

Kinder und Jugendliche erinnerten die Gottesdienst- besucher mit Wasserschalen an ihre Taufe.

(Foto: Brigitte Striehn)

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Ibbenbüren und die Weißrusslandhilfe beteiligten sich an dem Gottesdienst mit Infoständen, die über die haupt- und ehrenamtlichen Angebote und Aufgaben des SkF informierten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildergalerie vom Infostand des SkF e. V. Ibbenbüren (Fotos: SkF)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des Kreis Steinfurt vom 18.05.2010

 

 

 

 

 

Neun Feldmäuse und zwei Tagesmütter: „Es macht einfach riesigen Spaß“

 

 

 

 

 

Zwei Frauen in Westerkappeln gründeten die erste Großtagespflegestelle im Kreis Steinfurt
Dies ist der zweite Teil einer kleinen Serie zum Thema "Tagesmütter im Kreis Steinfurt". In diesem Artikel: Eine Großtagespflegestelle in Westerkappeln.

Kreis Steinfurt/Westerkappeln. Der 17. Oktober 2008 bleibt Inga Pohlmann und Stephanie Dombrowsky noch lange in Erinnerung. Damals eröffneten sie die erste Großtagespflegestelle des Kreises Steinfurt – „Die Feldmäuse“ in Westerkappeln - Seeste. Ein großer Tag auch für die neun Kleinen, die damals zwischen ein und drei Jahren waren und deren berufstätige Eltern zuvor händeringend nach einer Betreuung gesucht hatten.

Die Vorgeschichte: Als gelernte Erzieherinnen/Heilpädagogin mit langjähriger Berufserfahrung überlegten die beiden Frauen, selbst Mütter von je zwei Kindern, eine Tagespflegestelle zu eröffnen.

 

 

 

 

 

Im eigenen Haus wurde die Mietwohnung mit über 200 Quadratmetern frei, die Idee mit der Selbstständigkeit war verlockend. So begannen sie zu recherchieren: Wie viele Kinder könnten sie aufnehmen? Was dabei verdienen? Gab es überhaupt einen Bedarf in Westerkappeln und Umgebung? Die Resonanz auf eine Zeitungsannonce war so groß, die Zahlen so gut und die Aussichten so vielversprechend, dass die beiden Frauen den Schritt wagten.

Nun ging es an die Umsetzung. Das Jugendamt des Kreises Steinfurt vermittelte den Kontakt zum „Sozialdienst Katholischer Frauen“ (SKF) in Ibbenbüren. Diese koordinieren die Kintertagespflege im östlichen Kreisgebiet. Die zuständige Fachberaterin Renate Mohr kam vorbei, Zahlen kamen auf den Tisch, die Räume wurden besichtigt und über Konzepte gefachsimpelt. Auch Kreis-Mitarbeiter vom Bauamt, dem Brandschutz und der Lebensmittelüberwachung planten mit. Sogar das Land bewilligte schließlich Zuschüsse.

 

 

 

 

 

 

Danach wurde es konkret. Themen- und Erfahrungsräume wurden eingebaut, die Küche eingerichtet, kindgerechte Garderoben, Stühle, Tische, Kinderbetten angeschafft.

Und jetzt, fast zwei Jahre später? Im Garten ist Baustelle - dort entsteht ein separater Bereich mit Matschanlage, Bobbycar-Rennstrecke, Wippe und Kaninchengehege. Und die Stimmung? „Es macht riesigen Spaß. Wir verstehen uns super mit den Eltern und haben keine Probleme, neue Kinder bekommen. Das Mittagessen lassen wir inzwischen liefern – dann haben wir mehr Zeit. In unserer Einrichtung betreuen wir die Kinder von 7 Uhr 30 bis 14 Uhr. Am Ende stimmt einfach alles“, so Inga Pohlmann und Stephanie Dombrowksy, die bis heute den Schritt in die Selbständigkeit als Tagesmutter nicht bereut haben.

Und wenn man „Die Feldmäuse“ selber fragt – dann scheinen auch Madita, Mara, Frederic, Philipp und die anderen Kinder die Idee von damals richtig gut zu finden!

Wer Interesse an weiteren Informationen über die Arbeit als Tagesmutter hat, kann sich an folgende Adressen wenden:

Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt: Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreises ST-COE-BOR e.V. Elisabeth Heyder, Telefon 02551-144-44, Michaela Meyer, Telefon 02551- 144-40.

Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg: Sozialdienst kath. Frauen e.V. Renate Mohr, Telefon 05451-968681, Kathi Althaus, Telefon 05451-968651.

Bei wirtschaftlichen Fragen: Für den Jugendamtsbezirk Steinfurt: Cornelia Vogel, Telefon 02551-692485 Für den Jugendamtsbezirk Tecklenburg: Jessica Nitschke, Telefon 02551-692496 Sarah Wolbert, Telefon 02551-692495

Die Städte Ibbenbüren, Emsdetten, Greven und Rheine haben eigene Stellen bei ihren Jugendämtern

 

 

 

 

 

Wir danken dem Kreis Steinfurt für die Bereitstellung dieser Pressemitteillung.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (08.05.2010)

 

 

 

 

 

Zweite Chance für Tassen

 

 

SkF-Küchenlädchen ist zehn Jahre alt

 

 

 

 

 

-sp- Ibbenbüren. 80000 Euro in zehn Jahren – das sei doch eine tolle Bilanz, fand Ludger Börgermann, Geschäftsführer des SkF und freute sich mit den 16 Ehrenamtlichen über den Erfolg des Küchenlädchens.

Vor zehn Jahren hatte Annemarie Böder, damals Mitglied des SkF-Vorstands, die Idee, einen Laden aufzumachen, der Geschirr und Haushaltsartikel verkauft. „Bei den Sachen, die bei uns im Möbellager ankamen, waren auch immer Geschirr und diverse andere Sachen dabei, die dann irgendwie herumstanden. Damals hat jeder, der Lust hatte, was mitgenommen und das andere kam weg.“ Ein kleiner Raum wurde freigeräumt und das Geschirr ab da verkauft.

 

 

 

 

 

16 Ehrenamtliche arbeiten für das Küchenlädchen des Sozialdienstes katholischer Frauen, in dem Tassen, Teller, Vasen und vieles, vieles mehr angeboten werden. (Foto: Sabine Plake)

 

Nach zwei Jahren wurde der Platz dann erweitert. „Einige brachten uns auch Sachen aus ihrem Keller, die sie nicht mehr brauchten.“

Für 30 oder 50 Cent sind die Tassen schon zu haben, allerdings „haben wir auch schon mal ein Service von Vileroy und Boch für 70 Euro verkauft. Ganz verschenken wollen wir die Sachen nicht.“ Aber das seien Ringeltauben. „Richtige Antiquitäten haben wir nur ganz zu Anfang bekommen.“ Vom Grundsatz her finde sie die Idee toll. „Denn die Sachen bekommen ja noch eine zweite Chance.“

Zu den Kunden gehören viele Bedürftige, manche kämen aber auch nur zum Stöbern oder um das alte Service der Großmama wieder zu vervollständigen. „Hier kann jeder einkaufen. Wir haben ja auch immer mal wieder Einzelstücke.“

 

 

 

 

Zu Anfang teilten sich fünf Mitarbeiterinnen die Arbeit, mittlerweile sind es 16, die drei- bis viermal im Monat im Lädchen helfen. Dieses hat an zwei Tagen, dienstags und donnestags, von 9 bis 11 und von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Das Geld kommt dem SkF zugute, der dieses für eigene Umbauten, für das Sozialkaufhaus oder für neue Projekte verwendet hat. „Damit werden auch Frauen unterstützt, die aus dem Wohnhaus ausziehen, und Haushaltsgeräte oder ähnliches benötigen“, so Börgermann.

Ein Stück weit sei die Arbeit, die die Ehrenamtlichen im Lädchen leisteten, auch Sozialarbeit, sagt Annemarie Böder. „Hierher kommen auch Menschen, die ihr Herz ausschütten, die ihre Sorgen und Nöte mit jemandem teilen wollen.“ Dazu trage auch die persönliche Atmosphäre bei. Für diese sorgen die Ehrenamtlichen, die ständig umdekorierten, auch zu Ostern oder Weihnachten.
Einigen könne direkt Hilfe, beispielsweise im Sozialpunkt, angeboten werden, Gabriele Andresen, Mitarbeiterin des Sozialkaufhauses. „Wir haben hier natürlich ein tolles Netzwerk“, ergänzt Böder.

Börgermann berichtete, dass die SkF-Kleiderkammer sozusagen aus allen Nähten platze. „Wir haben noch nie so viel gebrauchte Kleidung bekommen“, so der Geschäftsführer. Die allerdings auch weitergegeben werde. Was nach wie vor fehle, sei Kinderkleidung.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (24.03.2010)

 

 

 

 

 

Von Raten-Verträgen und Insolvenz

 

 

Wilma Dankbar vom SkF informierte über Arbeit der Schuldnerberatung

 

 

 

 

 

Recke. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtbereichs Wirtschaft der Klasse 8 erhielten von Wilma Dankbar von der Schuldnerberatung der Caritas Tecklenburger Land (Sozialdienst katholischer Frauen) aus erster Hand einen Einblick in die Arbeit der Schuldnerberatung.

 

 

Die Zinsberechnungen der Schüler, ihre Kalkulationen und ihre Arbeit mit den Excel-Tabellen erhielten nach dem Erfahrungsbericht aus dem Alltag der Beratungsstelle ein ganz anderes Gewicht, schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Die Zinsbelastungen und die Zinseszinsen können einen Schuldner niederdrücken, erfuhren die Schüler der beiden Wirtschaftskurse der Fachlehrerin Petra Mühlberg. Ratenverträge, die nicht bedient werden können wegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit, machen erst arm und zwingen den Schuldner dann in die Privat-Insolvenz.

Die Begriffe aus der Welt der Finanzen, die Wilma Dankbar in einer langen Liste an der Tafel sammelte, waren für die Mädchen und Jungen erst einmal Lehrbuchwissen, das weit weg und sehr abstrakt war. In der Konsequenz dann erschien es ihnen durchaus erschreckend.

 

Der Besuch von Wilma Dankbar (hinten, 4.v.l.) ließ den Unterrichtsgegenstand „Wirtschaft“ für die Schüler sehr konkret werden.

 

 

Durch die lebendigen Schilderungen aus dem Alltag der Schuldnerberaterin Wilma Dankbar bekamen ihre Aufgaben aus der Theorie, spiegelten ihre Zinstabellen, einen ganz konkreten Lebenshintergrund und könnten im Ernstfall Konsequenzen für das Leben der ganzen Familie haben.

So wurden die Schüler durch den Besuch der „Praktikerin“ mit den alltäglichen Problemen des Unterrichtsgegenstandes „Wirtschaft“ konfrontiert.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren vom 30.03.2010

 

 

 

 

 

10 Jahre Sozialpunkt Ibbenbüren

 

 

 

 

 

Unklarheiten zum Hartz VI - Bescheid, Hemmungen, zum wiederholten Male die gleichen Fragen im Amt zu stellen, ein finanzieller Engpass – und dann noch die Klassenfahrt für die Tochter. Frau G. macht sich Sorgen, wie sie den Alltag für sich und ihre Kinder weiter gestalten soll. Als Alleinerziehende mit 3 kleinen Kindern hat sie es nicht immer leicht …

Im Sozialpunkt fand sie Zeit und Unterstützung zur Klärung ihrer Anliegen durch die ehrenamtlichen Helfer/innen: Ein paar Telefonate konnten Fragen zu ihren finanziellen Leistungsansprüchen klären - allgemein und auch für die Klassenfahrt.  Der Kontakt zur Tagespflegestelle erschloss die Möglichkeit einer Tagesmutter für die Kinder. Das ermöglichte Frau G. die Perspektive, wieder eine Arbeit aufnehmen zu können. So wie Frau G. geht es vielen Menschen. Eine Fülle von Problemen bereiten ihnen Schwierigkeiten. Sie wissen nicht, wo sie zuerst anfangen sollen. Im Sozialpunkt gelingt es häufig, gemeinsam mit den Ratsuchenden Ideen zur Problemlösung zu finden. Und im Laufe der letzten Jahre erfreut sich der Sozialpunkt vieler Nachfragen.  

 

 

In einem Büro an der Klosterstraße 21, zwischen Kleiderkammer und späterer Suppenküche hat es begonnen: Im März 2000 öffnete der Sozialpunkt Ibbenbüren mit einem Team von 10 geschulten Ehrenamtlichen seine Türen. Konzipiert und gegründet vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Ibbenbüren (SkF). Der Sozialpunkt versteht sich als Anlauf- und Beratungsstelle, in der Menschen mit Fragen und Problemen aus dem Leben Unterstützung bekommen können. Der Sozialpunkt bietet den Ratsuchenden beispielsweise ganz praktische Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen oder Formularen, Hilfe bei Telefonaten mit Behörden, Vermietern oder Beratungsstellen bis hin zur Begleitung bei Behördengängen. Darüber hinaus kann der Sozialpunkt einen Überblick über die sozialen Hilfen und Einrichtungen in und um Ibbenbüren geben. Gemeinsam mit Ratsuchenden kann nach einer möglichen Anlaufstelle für das jeweilige Problem gesucht werden.

Die Idee, einen Sozialpunkt zu gründen entstand durch die vielen Anfragen in der Schuldnerberatung des SkF, die oftmals nicht direkt das Thema Schulden, sondern verschiedenste Lebensbereiche betrafen.Durch den Sozialpunkt sollte ein Ort geschaffen werden, wo Zeit für diese Ratsuchenden ist:

 

Kathrin Dörenkämper (4 v. l.), die als Mitarbeiterin des Sozialdienstes kath. Frauen den Sozialpunkt Ibbenbüren betreut kann zur Zeit auf die Unterstützung von 12 ehrenamtliche MitarbeiterInnen setzen: (auf dem Foto von links nach rechts): Annette Brugger, Ila Bunsiek, Trudi Pelle, K. Dörenkämper, Hildegard Reismann, Monika Kraatz, Heinz Balster, Johannes Focke, Otto Steinkamp, Maria Holling. Auf dem Foto fehlen: Karin Freickmann, Anne Robbers, Hildegard Thienel.

 

 

Hier soll jede/r zunächst richtig sein.  Bewusst werden hier ehrenamtliche Helfer/innen  eingesetzt, um die Hemmschwelle für den Zugang zum Sozialpunkt möglichst gering zu halten.  Ebenso benötigen die Ratsuchenden  keinen Termin, sondern können die offene Sprechstunde jeden Dienstag von 9.00-11.00 Uhr und zusätzlich jeden 1. Dienstag im Monat von 14.30-16.30 Uhr nutzen.

Nach dem Umbau der Räumlichkeiten an der Klosterstraße 21 zum SkF - Sozialkaufhaus liegt der Sozialpunkt nun eingebettet zwischen anderen Angeboten wie der Kleiderkammer, dem Hauhaltslädchen und der Suppenküche.Mittlerweile haben sich auch in Recke und in Hörstel weitere Sozialpunkte – in Anbindung an den Caritasverband – gegründet.

Die ehrenamtlichen Frauen und Männer vom Sozialpunkt werden im Vorfeld geschult und weiterhin in ihrer Tätigkeit von einer Fachkraft des SkF begleitet und fortgebildet. Einige der Ehrenamtlichen sind seit 10 Jahren engagiert im Sozialpunkt tätig, andere sind im Verlauf der Jahre hinzugekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (19.03.2010)

 

 

 

 

 

Bedarf an Tagesmüttern

 

 

 

 

 

SkF und Familienbildungsstätte bilden aus: Qualifikation für zwölf Frauen

 

 

 

 

 

-ek- Ibbenbüren. Der Bedarf ist da, an Tagesmüttern, besonders im Bereich Ibbenbüren Innenstadt, Püsselbüren, Mettingen und Recke. „Und besonders zu den Randzeiten, sprich vor und nach Schule und Kindergarten“, so Beate Becker-Vörckel vom Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren, die zusammen mit Kathi Althaus und Renate Mohr (alle Fachdienst Kindertagespflege SkF) erstmals den neuen 160 Unterrichtsstunden-Kursus „Qualifizierung in der Kindertagespflege nach DJI (Deutsches Jugendinstitut) Curriculum in zwei Blöcken zu je 80 Stunden begleiten.

 

 

Der Fachdienst Kindertagespflege des SkF Ibbenbüren als Delegationspartner der Jugendämter bietet diesen Kursus mit der Familienbildungsstätte in der Honigfabrik an. Der Kurus läuft seit September, die ersten 80 Stunden für die zwölf Frauen aus dem Altkreis Tecklenburg sind geschafft, und die Teilnehmerinnen damit befähigt, Kinder aufzunehmen.

Ab dem 27. April beginnt der zweite Block der Weiterqualifizierung. Teilnehmerinnen sind:
Jewgenija Didik, Sabine Eising, Tatjana Fast, Rita Furche, Nadine Hagedorn, Veronika Kahil, Judith Kalin, Verena Kemken, Kathy Lienig, Ingrid Möller, Stephanie Olesch, Larissa Rotgang und Jasmina Ter Steege.

Die Vermittlung zwischen Familien und Tagesmüttern findet ausschließlich durch den SkF statt. Infos unter 05451/96860. Ein neuer Ausbildungskursus wird vermutlich nach den Sommerferien in Lengerich beginnen und umfasst zwei mal 80 Unterrichtsstunden.

 

 

In der Familienbildungsstätte werden zurzeit zwölf Frauen zur Tagesmütter ausgebildet. Nach 80 Stunden sind sie qualifiziert. Bärbel Becker-Vörckel (hinten, 3. Reihe, 2.v.r.), Renate Mohr (l.) und Kathi Althaus (hintere Reihe, l.) vom SkF begleiten die Frauen. Foto: Elke Lutterberg

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren vom 05.03.2010

 

 

 

 

 

Pfadfinder spenden an die Tafel Ibbenbüren

 

 

 

 

 

 

Die Pfadfinder der DPSG Hörstel übergaben der Tafel Ibbenbüren einen Scheck über 400 €. Dieses Geld ist ein Teil des Erlöses aus der Tannebaumaktion, die die Pfadfinder Anfang Januar in Hörstel durchführten. Der Rest des Erlöses ist für das Sommerlager und die Gruppenarbeit der einzelnen Pfadfinderstufen bestimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Westfälische Nachrichten (15.02.2010)

 

 

 

 

 

"Eins Plus"-Aktion der Jugendlichen des Glaubenskurses der Heilig Kreuz Gemeinde am 06.02.2010

 

 

 

 

 

Auf große Resonanz ist die "Eins Plus"-Aktion der Jugendlichen des Glaubenskurses der Heilig Kreuz Gemeinde gestoßen. Am Samstag haben sie an verschiedenen Supermärkten in Ibbenbüren und Brochterbeck Lebensmittel für die Tafel des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) gesammelt. Die 33 Jugendlichen wurden von 13 Katecheten unterstützt. Sie hatten vor den Supermärkten dafür geworben, ein Teil mehr als vorgesehen einzukaufen und dieses dann für die Tafel zu spenden. Für die Jugendlichen bedeutet diese Aktion ein Zeichen der Solidarität, mit den Menschen, die zeitweilig der Unterstützung bedürfen.

 

 

Mehr als 800 Mitbürger aus Ibbenbüren und Umgebung, davon mehr als 300 Kinder und Jugendliche waren in den letzten Monaten auf die Unterstützung durch die Tafel angewiesen.

 

 

 

 

 

Wir danken den Westfälischen Nachrichten für die Bereitstellung dieses Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (10.02.2010)

 

 

 

 

 

Kinder machen sich stark für Bedürftige

 

 

 

 

 

Freiwilligenbörse sammelt Lebensmittelspenden für die Tafel / Jugendliche helfen

 

 

 

 

 

(von Irja Most) Ibbenbüren. Freudig strahlend spricht Ada die Frau mit dem blonden Lockenkopf am Eingang des Supermarktes an der Laggenbecker Straße an: „Möchten Sie nicht eine Lebensmittelspende geben für Bedürftige?“. Interessiert bleiben die beiden stehen und hören dem elfjährigen Mädchen bereitwillig zu. Ada Herrmann ist eine von 33 Jugendlichen des Glaubenskurses der Heilig-Kreuz-Gemeinde, die im Einsatz für den guten Zweck am Samstag zu drei verschiedenen Supermärkten in Laggenbeck, Ibbenbüren und Brochterbeck ausschwärmen, um für Bedürftige Nahrungsmittel zu sammeln.

 

 

Vor Ort bitten sie die Kunden um Spenden, die diese gleich nach ihrem Einkauf unkompliziert am Eingang abgeben können. Die Kinder verteilen zum Aufruf bunte Zettel, die informieren, welche Produkte besonders willkommen sind. Denn nicht alle Artikel eignen sich gleich gut: „Vor allem länger haltbare Artikel sind bei unserer Aktion gefragt, schließlich müssen die lagerfähig sein“, erklärt Edith Plegge, Mitarbeiterin der Freiwilligenbörse KISTE und Organisatorin der Aktion, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Mehrheit der Kunden nimmt die Aktion begeistert auf. „Wir finden das super und spenden sehr gerne. Wer weiß, ob man nicht irgendwann selbst darauf angewiesen ist“, gibt Andrea Creese aus Laggenbeck zu bedenken.

 

 

Die Kinder des Glaubenskurses der Heilig-Kreuz-Gemeinde mit einer ihrer Betreuerinnen, der Katechetin Sabine Kölker, und Jürgen Tietmeyer (l.), der eine Packung Kartoffelpüree spendet. Foto: Irja Most

 

 

Und ihre Tochter Rebecca hofft, „dass auch alle satt werden von den Spenden“. Die beiden wünschen sich häufiger solche Aktionen. „Futterspenden für Tiere kann man beim Einkauf immer in eine Box am Eingang einwerfen, es wäre schön, wenn es das auch für Lebensmittelspenden gäbe“, schlägt Creese vor.

Doch Edith Plegge will die Bevölkerung nicht mit zu vielen Aktionen überstrapazieren, da, trotz überwiegend positiver Erfahrungen, nicht alle ständig spenden können und wollen, die Leute aber vor allem gerne etwas geben sollen, so Plegge. Das trifft auf Marion Müller aus Recke zu: Sie steuert ein Paket Nudeln für die Sammlung in den Einkaufswagen bei, welche drei Katechetinnen von Heilig Kreuz betreuen.

 

 

 

Den Schülern macht die Aktion sichtlich Spaß, trotz kleinerer Frust-Erlebnisse: „Die meisten Erwachsenen sind sehr nett und nehmen einen Zettel mit. Aber ab und zu geht auch mal einer stur an uns vorbei ohne Reaktion“, berichtet der zwölfjährige Simon Poerschke. „Für die Kinder ist es nicht leicht, die Erwachsenen anzusprechen, da gibt es durchaus auch Hemmungen“, weist Plegge auf die ungewohnte Situation für die jungen Helfer hin. Ein extra Training gibt es für die Jugendlichen nicht, nur eine Vorbesprechung im Glaubenskursus. „Die Erfahrung, wie sich das anfühlt, müssen die Kinder selbst in der Praxis machen“, führt Edith Plegge weiter aus. Die Schüler treten bewusst höflich auf, denn die Kunden sollen sich nicht bedrängt fühlen.
Der erste Erfolg stellt sich für die Kinder schon nach einer Stunde ein: Da haben sie bereits alle 200 Spendenzettel verteilt. Doch für Nachschub ist schnell gesorgt. Auch die Einkaufswagen füllen sich rasch mit Lebensmitteln, die Tafel-Helfer zwischenzeitlich in Kisten abtransportieren.

Ada Herrmann bittet Andrea Creese und Tochter Rebecca um eine Lebensmittelspende. Foto: Irja Most

 

 

 

2009 erwies sich die Aktion, die die Freiwilligenbörse in vier Supermärkten durchführte, als ein sehr guter Erfolg, bewertet Plegge rückblickend. Lebensmittel im Wert von 2000 Euro seien dabei zusammengekommen. Vorteilhaft erwies sich bei den Aktionen die Strategie, die Menschen bei ihrem Wochenendeinkauf anzusprechen: „Da haben die Leute Zeit, gehen in Ruhe einkaufen und ein Teil für zum Beispiel 80 Cent ist leicht verkraftbar.“

 

 

 

 

 

Zum Thema: Aktion "Eins Plus"

 

 

Bereits seit vier Jahren sammelt die Freiwilligenbörse KISTE mit der Aktion „Eins Plus“ Lebensmittelspenden für die Tafel des Sozialdienstes katholischer Frauen e. V. Dabei wird sie von verschiedenen Jugendgruppen unterstützt. Zuvor arbeitete die Freiwilligenbörse mit der Pfadfindergruppe Royal Rangers zusammen. Damit aber auch andere Kinder und Jugendliche an dieser „sozialen Begegnung“ teilnehmen können, bei der sie erfahren sollen, dass es nicht jedem gut geht und sich Solidarität und der Einsatz für Schwächere lohnt, wechseln die Gruppen.
Die Einkaufsmärkte werden so ausgewählt, dass sie für die Kinder leicht zu erreichen sind, sich aber eine gute Streuung für die Spendensammlung in Ibbenbüren und Umgebung ergibt.
Die Nachfrage nach den Lebensmittelspenden von Seiten der Bedürftigen sei sehr groß und die Waren gehen „zügig weg“, erzählt Edith Plegge, Mitarbeiterin der KISTE. Rund 800 Mitbürger, davon mehr als 300 Kinder und Jugendliche aus Ibbenbüren und Umgebung, waren nach Angaben der KISTE in den vergangenen Monaten auf Unterstützung durch die Tafel angewiesen. -imo-

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren vom 03.02.2010

 

 

 

 

 

Spende für die Arbeit der Tafel

Gabriele Andresen und Gerda Hänsel, SkF e.V., nahmen gerne den Scheck über 431,15 € für die Tafel Ibbenbüren entgegen.

Anika Keller, Carina Wolf und Sonja Determann von der Hauptstelle der Kreissparkasse in Ibbenbüren hatten sich für die Ausstellung der Krippe „Schlesisches Jerusalem“ eingesetzt.

Zahlreiche Krippenbesucher fanden Gefallen an den beweglichen Teilen der Krippe und spendeten zugleich für die Tafel.

Der Krippenverein Osnabrück, der die Ausstellung möglich gemacht hat, rundete diesen Betrag auf 500 EUR auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ibbenbürener Volkszeitung (14.01.2010)

 

 

 

 

 

Hochbetrieb im Sozialkaufhaus

 

 

 

 

 

Nutzung des "Türmchens" bleibt gleich

 

 

 

 

 

Ibbenbüren (von Beate Vieler). Mit einer großen Kelle schaufelt Konrad Bertels Grünkohl auf einen Teller. „Genau das richtige Essen bei den Temperaturen“, sagt der ehrenamtliche Mitarbeiter der Suppenküche. Während draußen klirrende Kälte herrscht, ist es in dem kleinen Raum in der Klosterstraße in Ibbenbüren mollig warm. Wie jeden Montag und Dienstag sind rund 20 Gäste zum Mittagessen gekommen. Für Konrad Bertels keine Selbstverständlichkeit. Er wundert sich, dass trotz Glätte und Schnee alle „Stammgäste“ den Weg in die alte Honigfabrik gefunden haben. „Schließlich kommen die Leute ja nicht nur aus Ibbenbüren, sondern auch aus Lotte oder Mettingen“, erklärt er.

Auch Elke König hat den Weg durch das Winterwetter nicht gescheut. Zwei Mal die Woche geht die 42-Jährige in der Suppenküche des Sozialdienstes katholischer Frauen zum Mittagessen. „Da ich krank bin, ist es für mich eine große Erleichterung, wenn ich nicht selbst Kochen muss“, erklärt die Mutter. Sie ist froh, dass sie bei den derzeitigen Temperaturen eine warme Mahlzeit bekommt.

Während in der Suppenküche Alltag herrscht, kann eine Etage höher im Sozialkaufhaus von Routine keine Rede sein. Alles, was warm und dick ist, geht dort derzeit über die Ladentheke. „Wir merken das Wetter schon, es ist deutlich mehr los, als in den vergangenen Jahren“, sagt Margret Käller. Seit 23 Jahren arbeitet sie ehrenamtlich im Kaufhaus, den Ansturm auf Jacken, Biberbettwäsche und Schuhe empfindet sie in diesem Jahr besonders hoch.
„Allerdings haben wir noch genügend Sachen im Lager, da ist für alle Wünsche und Größen noch etwas dabei“, sagt ihre Kollegin Marga Theissing, während sie eine Steppjacke an die Kleiderstange hängt.

Im DRK-Kleidershop „Jacke wie Hose“ an der Groner Allee bringt Annegret Bretzigheimer derweil einen riesigen Sack Nachschub. „Ich habe zusammen mit meinen Kindern die ganzen Schränke ausgemistet und viele dicke Sachen gefunden.“ Neben Spielzeug sind Winterjacken, Pullover, Hosen und Stiefel dabei.

 

 

Marga Theissing (l.) und Margret Käller verkaufen derzeit dicke Sachen in jeder Form. Egal, ob Pullover, Bettwäsche oder Jacken – alles ist gefragt. (Foto: Beate Vieler)

Letztere sind der ehrenamtlichen Mitarbeiterin des DRK-Shops, Ursula Strickmann, besonders lieb. Seit einiger Zeit schon sei die Nachfrage nach Herren-, Kinder- und Damenstiefel groß. „Aber da gibt es im Moment kein Drankommen“, weiß sie.. Genau wie an einen Kinderschneeanzug. Den braucht Annegret Bretzigheimer für ihren Sohn. „Ich habe schon überall geschaut, aber ich finde nirgends einen“, sagt die Mutter von fünf Kindern. Doch auch, wenn Ursula Strickmann diesen Wunsch nicht erfüllen kann: Im Großen und Ganzen sei ausreichend Winterkleidung vorhanden. „Da muss man einfach mal vorbeikommen und schauen.“

Hochbetrieb ist in der Obdachlosenunterkunft, „Türmchen“ genannt, an der Werthmühlenstraße in Ibbenbüren bislang nicht zu spüren. Auch, wenn eine Nacht auf der Straße in diesem Winter lebensbedrohlich sein kann, sei die kostenlose Übernachtungsmöglichkeit in Ibbenbüren nicht häufiger als sonst aufgesucht worden, weiß Andrea Seidel. Die Fachdienstleiterin Recht und Ordnung der Stadt glaubt auch in den kommenden Wochen nicht an einen Zulauf. „Das Türmchen wird hauptsächlich von Durchwanderern genutzt, die nicht ständig in der Gemeinde leben. Da spielt das Wetter keine besondere Rolle.“ Obdachlose, die durch eine Zwangsräumung ihre Wohnung verlören, seien durch die Gemeinde untergebracht.

 

 

 

 

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

 

 

 

 

 

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