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Schuldner-/Insolvenzberatung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

 

 

 

 

 

Telefon: 0 54 51/96 86-0

 

 

 

 

E-Mail: schuldnerberatung@skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt "Altersarmut begegnen"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Archiv: Schuldnerberatung

 

 

 

 

 

 

Unser Team der Schuldner-/Insolvenzberatung: Kathrin Dörenkämper, Doris Bayer (Verwaltung), Bernadette Kleine,

Rainer Paals und Melanie Haslage (von links).

 

 

Kathrin Dörenkämper

Dipl.-Sozialarbeiterin /-pädagogin

Bernadette Kleine

Dipl.-Sozialarbeiterin /-pädagogin

 

 

Rainer Paals

Rechtsassessor

 

Melanie Haslage

Dipl.-Sozialarbeiterin /-pädagogin

 

 

e-mail: schuldnerberatung@skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

 

Zu den Aufgaben unserer Schuldner-/Insolvenzberatung gehört unter anderem:

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Befähigung der Betroffenen, ihre wirtschaftliche Situation realistischer einzuschätzen und verantwortlich zu wirtschaften

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Durchführung der Entschuldung, unter Berücksichtigung der jeweiligen besonderen finanziellen und persönlichen Verhältnisse

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Bewahrung vor Verarmung und den Folgen der Überschuldung für Menschen mit geringem Einkommen

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Zusammenarbeit mit anderen sozialpädagogischen Diensten

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Prävention in Form von Vorträgen und Gesprächsabenden, um Überschuldung zu vermeiden

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Projekt „Altersarmut begegnen“: Ehrenamtliche Hilfe für ältere, von Armut betroffene oder bedrohte Menschen

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Präventionsprojekte

 

 

 

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Film projekt: "Hoppla, was kostet die Welt"

LBS-Wettbewerb: Finanzkompetenz bei Familen fördern

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sozialberatung für SchuldnerInnen des Sozialdienstes katholischer Frauen e. V., Ibbenbüren, hat sich zur Aufgabe gemacht, sich dort einzusetzen, wo Überschuldung eine menschenwürdige Lebensführung verhindert oder zu existentiellen Nöten führt.Die Hilfesuchenden können häufig ohne Mitwirkung der Schuldnerberatung ihre finanziellen Probleme nicht alleine lösen.Die Sozialberatung für SchuldnerInnen richtet sich an Familien, Alleinerziehende und Einzelpersonen. Die MitarbeiterInnen unterliegen der Schweigepflicht.

Beratung und Hilfe im Verbraucherinsolvenzverfahren:

 

Bei Durchführung des gerichtlichen Verbraucherinsolvenzverfahrens haben auch Privathaushalte die Chance für einen wirtschaftlichen Neuanfang.

Von der Bezirksregierung Düsseldorf ist die Schuldnerberatungsstelle des SkF e. V., Ibbenbüren als „geeignete Stelle“ im Rahmen des Verbraucherinsolvenzverfahrens anerkannt.

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen unserer Zielsetzung erfolgt Sozialberatung u. a. im Sinne von:

 

 

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Beratung und Unterstützung bei Ansprüchen auf Sozialleistungen

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Beratung und Unterstützung bei drohendem Wohnungsverlust oder drohender Einstellung der Energieversorgung

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Haushalts- und Budgetberatung

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Verhandlungen mit Gläubigern

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Erarbeiten eines Schuldensanierungsplanes

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psychosoziale Begleitung zur Verhinderung erneuter Überschuldung

 

 

 

Im Rahmen der Verbraucherinsolvenzberatung...

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geben wir Informationen zum Ablauf des Verfahrens im Rahmen von Gruppenveranstaltungen oder Einzelgesprächen.

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unterstützen wir Sie bei der Durchführung des außergerichtlichen Einigungsversuchs mit den Gläubigern.

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begleiten wir Sie bei der Einleitung und Durchführung des gerichtlichen Insolvenzverfahrens.

 

 

 

 

 

 

 

 

Präventionsarbeit und -projekte unserer Schuldnerberatung

 

 

 

 

 

Projekt „Altersarmut begegnen“

 

Ehrenamtliche Hilfe für ältere, von Armut betroffene oder bedrohte Menschen

 

Ansprechpartnerin:

Melanie Haslage

Dipl.-Sozialarbeiterin/-pädagogin

Oststraße 39

49477 Ibbenbüren

Telefon: 05451-9686 – 70

FAX: 05451-9686 – 86

e-mail: haslage@skf-ibbenbueren.de

Immer mehr ältere Menschen können allein von Ihrer Rente nicht mehr leben. Die Zahl verschuldeter Senioren in Deutschland steigt stetig. Die Gründe für Armut im Alter sind Verschiedene: niedrige Renten, hohe Kosten für die medizinische Versorgung, der Tod des Partners und der daraus resultierende Wegfall eines Einkommens.

Betroffen sind aufgrund ihrer häufig lückenhaften Erwerbsbiographie und der Auflösung traditioneller Familienstrukturen insbesondere Frauen. Die Folgen

Die Betroffenen ziehen sich zurück – die Situation bedrückt die sie sehr. Sie sind immer häufiger alleine. Dazu kommt das zermürbende Gefühl, Schuld zu haben - und große Scham, das Gefühl des Scheiterns.

„Ich habe 37 Jahre lang gearbeitet, trotzdem reicht meine Rente in Höhe von 810 € nicht aus:  420 € Miete, Strom, Heizung, Lebensmittel - da bleibt nicht viel übrig. Beim Sozialamt war ich, als ich in Rente ging. Ich soll mir eine günstigere Wohnung suchen, sagte man dort. Meine sei zu teuer. Ich lebe schon sehr lange in der kleinen Wohnung. Hier will ich auf keinen Fall weg, hier ist alles so vertraut. Also muss ich es irgendwie ohne Unterstützung schaffen. Ich sammele nebenher leere Pfandflaschen, mit Lebensmitteln versorge ich mich bei der Tafel, Kleidung kaufe ich in der Kleiderkammer. Meine Armut ist mir oft peinlich. Ich muss ständig rechnen und auch verzichten. Ich bin geschieden und habe zwei Kinder, die nur wenig verdienen und weit weg wohnen. Wegen der Kinder musste ich mehrere Jahre in Teilzeit arbeiten, ansonsten immer in Vollzeit – und dann nur so wenig Rente. Wenn man sein Leben lang gearbeitet hat, muss es im Alter doch zum Leben reichen. Nach Abzug aller Kosten bleiben aber nur 210 Euro im Monat – gerade mal 7 Euro pro Tag.

Es ist schön zu wissen, dass ich auf die Unterstützung durch einen Ehrenamtlichen aus dem Projekt „Altersarmut begegnen“ vom SkF zählen kann. Als die Stromrechnung nicht stimmte, hat er mir geholfen. Auch die Angst vorm Amt hat er mir genommen, einen Antrag auf Wohngeld haben wir gemeinsam gestellt. Ich bekomme zwar nicht viel, aber mir hilft jeder Euro.“

Frau S., 69 Jahre

Der SkF hilft!

Wir unterstützen gemeinsam mit Ehrenamtlichen Helfern die Betroffenen, einen Weg aus dieser Situation zu finden.

Die Ehrenamtlichen helfen, einen Überblick über die finanzielle Situation zu bekommen. Durch praktische Hilfe, wie dem Ordnen von Unterlagen, die finanzielle Haushaltsplanung, die Begleitung bei Ämtergängen zur Sicherung der Rechte und Ansprüche, die Unterstützung bei der Korrespondenz aber auch durch die Vermittlung zu weiteren Diensten soll gemeinsam ein Ausweg aus der Situation gefunden werden. Bei Bedarf wird durch die Projekt-leitung Kontakt zu den Gläubigern aufgenommen, mit diesen verhandelt, Pläne zur Entschuldung erarbeitet und gegebenenfalls gemeinsam mit Ihnen ein Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Unser Beratungsangebot ist kostenlos und richtet sich an ältere Menschen im Tecklenburger Land, die von Armut gefährdet oder betroffen sind.

„Manchmal dachte ich morgens, ich bleib' einfach liegen. Aber es muss ja irgendwie weitergehen.

 

Ich war zweimal verheiratet. Mein erster Mann starb, die zweite Ehe wurde geschieden. Eine Berufsausbildung habe ich nicht. Mein zweiter Mann hatte einen Imbiss, dort habe ich mitgearbeitet. Zuerst seine Pleite, dann die Trennung. Da entstanden dann meine Schulden. Ich hatte nichts, habe viel zu spät Leistungen beim Amt beantragt, wusste auch gar nicht wie. Ich wollte alleine zurechtkommen. Ich war Mitte 50, wollte unbedingt arbeiten, für mich selber sorgen. Beim Arbeitsamt konnte man mir nicht helfen. Ich habe schließlich selber eine Stelle als Küchenhilfe gefunden. Da das Einkommen nicht reichte, musste ich eine zweite Stelle als Putzfrau annehmen. Das fällt mir häufig schon ziemlich schwer. Jetzt reicht das Geld gerade so, um über die Runden zu kommen. Extras sind nicht drin. Und dann sind da ja auch noch die Schulden.

Seit einigen Monaten unterstützt mich eine Ehrenamtliche vom SkF. Sie kommt regelmäßig zu mir, hört zu und hilft. Eine angedrohte Stromsperre konnte verhindert werden. Wir haben einen Haushaltsplan erstellt und die Forderungen der Gläubiger sortiert. Diese werden jetzt mit Unterstützung der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle bear-beitet. Endlich rufen die Gläubiger nicht mehr ständig an und drohen mir. Jetzt fällt mir das Aufstehen am Morgen auch nicht mehr so schwer.“

Frau M., 64 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmprojekt: "Hoppla, was kostet die Welt"

 

 

 

 

 

 

 

Ein Film der Schuldnerberatung des SkF e. V. Ibbenbüren in Zusammenarbeit mit

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Sozialberatung der DSK Anthrazit Ibbenbüren GmbH

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kanal-4, Krankenhaus-Fernsehen der Klinikum Ibbenbüren gGmbH

 

 

 

 

Konzept und Regie:

Wilma Dankbar und Barbara Kurlemann von der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung des SKF e. V., Ibbenbüren

sowie

Andreas Kipp, Sozialberater bei der DSK

 

Kamera und Schnitt:

Sascha Plake, Kanal-4, Krankenhaus-Fernsehen

 

© SkF e.V. Ibbenbüren

 

Darsteller:

Rafael Gomez-Calcerrada, Matthias Horstmann, Sarah Kuhlenbeck, Daniel Dankbar und andere

 

Rafael ist erst 20 Jahre alt und hat schon einen Berg Schulden...

 

Im Rückblick auf die vergangenen Jahres erzählt er seinem Freund, wie es dazu gekommen ist:

 

Mit dem ersten Ausbildungsgeld häufen sich auch die Ausgaben.

 

Das Geld sitzt lockerer….

 

Klar, dass ein aktuelles Handy schnell in seinem Besitz ist…

 

Der Besuch des Versicherungsvertreters hat ihm den Abschluss einer Lebensversicherung schmackhaft gemacht…

 

Gut zwei Jahre später – mit dem Ausblick auf den besseren Gesellenlohn – ist das Auto mit allem „Schickschnack“ ein absolutes Muss; zumal sein Roller ihn wieder `mal im Stich lässt…

 

In eine eigene Wohnung ist Rafael auch schon gezogen…….

 

Der Urlaub mit der neuen Freundin – „all inclusive“  scheint anfangs die Kosten in Grenzen zu halten – ist natürlich für die neue Beziehung förderlich – und fällt teurer aus, als geplant.

 

Macht ja nichts, der Gesellenlohn steht ja bald an….

 

Oder doch nicht…

 

Gut gelaunt aus dem Urlaub zurück, trifft Rafael seine Freunde und erfährt, dass die Firma Auftragsprobleme hat und der Lohn auf sich warten lässt….

 

Die Sparkasse behält die Kontokarte ein; zuhause häufen sich die Rechnungen, Mahnungen…….

 

Hoppla, was kostet die Welt….

 

Mehr als du denkst!!!!!!!!!.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken

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den Mitgliedern des Jugendrotkreuz, Ibbenbüren,

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den Gaststätten Cafè Jam und Ledig`s Anna,

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den Firmen Metallbau Stockmann, Sport Hereld, Autohaus Vorndieck,

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der Kreissparkasse Steinfurt,

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der Stiftung St. Elisabeth-Hospital, Ibbenbüren und

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dem Diözesan-Caritasverband Münster

für die freundliche Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

Der Film "Hoppla, was kostet die Welt" kostet 15,00 Euro und kann

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telefonisch in unserem Sekretariat unter der Telefonnummer 0 54 51/96 86 0

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per Fax unter 0 54 51/96 86-86 und

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per E-Mail (schuldnerberatung@skf-ibbenbueren.de)

bestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt: LBS-Wettbewerb Finanzkompetenz bei Familien fördern

in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

 

 

 

 

Projekt im Familenzentrum St. Ludwig: Sprechen über das Tabuthema Geld

 

 

 

 

 

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Informationen zum LBS-Wettbewerb: Sprechen über das Tabuthema Geld

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