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Weißrusslandhilfe

 

 

Arbeitskreis Weißrusslandhilfe Tecklenburger Land

 

Der Arbeitskreis Weißrusslandhilfe organisiert und

unterstützt verschiedene Hilfsprojekte:

 

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Medizinisches Zentrum Krupitsa

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Kindersanatorium Lepel

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Hilfstransporte

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Kindererholung u. a. m.

 

 

Koordinator der Weißrusslandhilfe:

 

Karl-Heinz Mönninghoff

Telefon: 05451/3238

 

 

 

 

 

Archiv:

Weißrusslandhilfe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung des SkF Ibbenbüren e. V. vom 02.02.2011

 

 

 

 

 

Kinder aus Weißrussland suchen Gastfamilien für einen Erholungsaufenthalt

 

 

 

 

 

Seit 1993 lädt die Weißrusslandhilfe Tecklenburger Land (SKF, Ibbenbüren) Kinder zur Erholung in das Tecklenburger Land ein. Im Laufe dieser Jahre konnten so über 500 Kinder für drei Wochen ihre Ferien bei Gastfamilien hier in der Region verbringen. Die große Anzahl der Kinder konnte deshalb kommen, weil die Weißrusslandhilfe jedes Jahr neuen Kindern eine Erholungsmöglichkeit anbietet. Dieses Verfahren hat sich bewährt und wird auch von der weißrussischen Seite sehr befürwortet. Die Auswahl der Kinder wird mit den weißrussischen Partner (Ärzte und Sozialarbeitern der Schulen) genau abgestimmt.

Ermöglicht wird dieses Projekt durch die fleißigen Sternsinger in Tecklenburg, Ledde und Leeden. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Teil der Sammlung dafür abgehalten.  Damit ist der größte Teil der Fahrtkosten und der Versicherungen abgedeckt. Mit weiteren Geld- und Sachspenden ist es uns Organisatoren möglich ein abwechselungsreichen Programm zu gestalten.Die kleinen Gäste und ihre Betreuer/innen erlebt man immer wieder im Sommer in Tecklenburg und Umgebung beim Wandern und Besichtigungen machen.

 

 

Man sieht den Kindern an, dass sie diese Ferienerholung nötig haben. Sie sind klein, sehr zart und außerordentlich blass. Das ändert sich während ihres Aufenthaltes recht schnell. Es ist nach wie vor unser Anliegen, Kinder aus Weißrussland einzuladen und ihnen eine gute Erholung zu ermöglichen. Dass die Kinder sich hier wohl fühlen, freier und aufgeschlossener werden, sieht man recht schnell.Eingeladen werden erholungsbedürftige Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren aus sozialschwachen Familien bzw. Kinder von allein erziehenden Müttern oder Vätern. Von den vorgeschlagenen Kindern müssen die Erziehungsberechtigten ihr Einkommen, Wohnungs- situation und Gesundheitsmerkmale offen legen.

 

Für jedes Kind sind umfangreiche Formalitäten in Weißrussland erforderlich, inzwischen ca. ein Dutzend Anträge und Bescheinigungen. Um aber den Kindern die Erholungsmöglichkeit zu geben, werden diese Hürden nicht gescheut und in Abstimmung mit dem Amt für humanitäre Hilfe, dem Gesundheitsministerium und dem Ausbildungsministerium in Minsk die erforderlichen bürokratischen  Voraussetzungen abgewickelt. In der Vergangenheit hat diese Zusammenarbeit immer sehr zufrieden stellend geklappt und auch für die Zukunft werden keine unüberwindbaren Probleme erwartet.

Einige der Kinder können etwas Englisch oder Deutsch, je nach Alter und Schulausrichtung.

Der wichtigste Aspekt ist die Erholung und der Aufenthalt der Kinder in den Gastfamilien vor Ort. Sie sollen gesundheitlich gestärkt in ihre Heimat zurückfahren. Aus langjährigen Erfahrungen hat es sich als sinnvoll herausgestellt, jeweils zwei Kinder aufzunehmen. Begleitet wird die Gruppe von weißrussischen deutsch sprechenden Betreuern/LehrerInnen. Während des Aufenthaltes wird ein abwechselungsreiches Programm angeboten, wie z.B. unterschiedliche Aktivitäten an der frischen Luft, Schwimmen, Besuch des Puppenmuseums, einer Schule und eines Zoos und vieles mehr.

 

Schenken Sie Kindern ein zu Hause auf Zeit!

Die nächste Erholung ist vom 2. bis 23. Juli 2011 vorgesehen.                                        

Nähere Informationen dazu erteilen:

Doris Bosse, Bodelschwinghweg 16, 49545 Tecklenburg,

Tel. 05482/243, Fax  05482/974214, e-Mail: f.bosse@t-online.de

 

Elke Klar, Danebrock 1, 49545 Tecklenburg

Tel. 05456/253

 

 

 

 

 

 

 

Ibbenbürener Volkszeitung (26.11.2010)

 

Weißrusslandhilfe entsendet Spendentransport nach Minsk

 

Wir danken der Ibbenbürener Volkszeitung für die Bereitstellung diese Zeitungsartikels.

 

Karl-Heinz Mönninghoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Weiß- russlandhilfe im Sozialdienst katholischer Frauen, ist stolz auf seine Männer: Sie alle packten hart an, um den diesjährigen Transport in den Osten zu organisieren. Unter anderem stehen 400 Pakete mit Kleidung und Schuhen sowie zehn Fahrräder auf der Ladeliste. Die Spenden kamen aus dem gesamten Tecklenburger Land und beinhalteten nicht nur Alltagsgegenstände: Auch Stühle, Tische und Tafeln aus Schulen sowie eine ganze Betonmischmaschine machten sich auf den Weg Richtung Minsk, der Hauptstadt Weißrusslands. Auch die Rücklaufware einer großen Modenkette wird dort einen neuen Abnehmer finden. Der Transport ist bestimmt für die Caritas der Erzdiözese Minsk-Mogilev. Diese unterhält unter anderem ein Internat und könne das Schulinventar daher gut gebrauchen. Seit 1990 organisiert der Arbeitskreis Transporte nach Weißrussland, hilft bei Renovierungen und der Kindererholung. Morgen soll der 40-Tonner sein Ziel erreichen. Dann wird die Lieferung verteilt. Foto: René Veltin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht zu den Tätigkeiten des Arbeitskreises Weißrusslandhilfe im Tecklenburger Land

 

 

 

 

 

1990 gründete der Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren e. V. (SkF) den Arbeitskreis Weißrusslandhilfe Tecklenburger Land. Zunächst wurden gemeinsam mit der Gemeinde Lychen in Brandenburg Hilfstransporte für die Rückkehrer der in der Auflösung befindlichen Sowjet-Armee organisiert. Dafür standen Fahrzeuge und Flugzeuge der ehemaligen Besatzungsmacht zur Verfügung. Heute werden für die Hilfstransporte Spediteure, überwiegend aus Weißrussland, mit der Abwicklung beauftragt.

 

 

 

 

 

Besuch einer Delegation aus Weißrussland im Kleiderlager der Weißrusslandhilfe. Verschiedene Vertreter der Selbsthilfe- einrichtungen waren als Praktikanten bei der Weißrusslandhilfe zu Gast.

 

 

 

Die Kleiderkammer in Pervomaiskij

 

Um die Arbeit der Weißrusslandhilfe effektiver abwickeln zu können, wurden Arbeitsgruppen gebildet.

Die Gruppe Kindererholung organisiert seit 1991 jährlich mit Gasteltern Erholungsmaßnahmen für Kinder sozialbedürftiger Familien aus Minsk und Krupitza.Die  Gruppe Lebensmittel sammelt Geld und veranlasst in Weißrussland den Einkauf von 15 kg Lebensmitteln. Diese werden mit der Sozialstation Perwomaiskij, katholischen und orthodoxen  Gemeinden und einem Dorfrat an bedürftige alte Menschen und Alleinerziehende verteilt.  

Die Gruppe Packen und Kleiderhilfe sortiert und reinigt Kleider und Schuhe und bereitet die Transporte vor. Es besteht eine Vereinbarung mit einer Modekette für die Übernahme nichtverkaufter Rücklaufware.

 

 

 

Vor dem im Bau befindlichen St. Lukas- zentrum des Caritasverbandes

 

26 Frauen und 25 Männer stehen für das Packen zur Verfügung.

Die Gruppe Packen und Transporte holt zweimal wöchentlich Bananenkartons aus Supermärkten und von Wochenmärkten, sie stapelt die gepackten Kartons und besorgt die Beladung der LKW. Fahrräder, Rollstühle und Rollatoren werden repariert.

Für die Beladung der LKW stehen 30 Männer zur Verfügung. Neben den sonstigen Hilfsgütern wird jeder LKW mit etwa 1.300 Paketen beladen. 2002 wurden z. B. 4.300 Pakete an vier Empfängerstellen in Minsk, Krupitza und Lepel geliefert.

 

 

 

 

 

 

 

Beliefert wurden und werden die Sozialstation Perwomaiskij, der Caritasverband Minsk-Mogilew, die Kirchengemeinde S. Simonis et S. Helena Minsk und die Dorfräte in Lepel und Krupitza.

Die Gruppe Flohmärkte wirbt mit Ständen auf Flohmärkten und verkauft Gegenstände, die aus Wohnungsauflösungen stammen.

Der Geschäftsführer des SkF, die Vorsitzende des SkF und der Vorsitzende der Weißrusslandhilfe sind für die Finanzen und Projekte zuständig.

Im Stadtteil Minsk-Perwomaiskij wurde ein Haus für Kinder aus Problemfamilien eingerichtet, außerdem ein Begegnungszentrum für alte Menschen, mit Beratungsdienst, einer Kleiderkammer und einer Aufnahmemöglichkeit für Frauen in Not.

In Krupitza haben die Gemeinde Spelle aus dem Emsland und die niederländische Gemeinde Markelo das Gesundheitszentrum „Domus Medica“ mit EU-Mitteln eingerichtet. Die Weißrusslandhilfe hat sich verpflichtet, fünf Jahre die Medikamente zu liefern. Möglich war es bis zum Verbot durch die Regierung.

In Krupitza und Lepel wurden die Jugend-, Musik- und Kunstschulen gefördert. Die katholische Kirche in Lepel hat eine Orgel bekommen, und außerdem wurden die Jugendheime mit Möbeln ausgestattet.

Die in der Einrichtung befindliche orthodoxe Kirchengemeinde in Krupitza erhielt Möbel für die Sonntagsschule und wurde außerdem von einem Pfarrer aus Ibbenbüren finanziell unterstützt.

 

Der Dorfälteste von Lepel mit einer 86-jährigen Frau.

 

 

 

Vertreter der Weißrusslandhilfe und Mitarbeiter des Krankenhauses für  behinderte Kinder in Lepel vor dem Neubau.

 

 

 

 

 

 

Besuch der katholischen Kirchen- gemeinde in Lepel. Vor der Wende war die Kirche eine Motorrad- werkstatt.

 

Das Kreiskrankenhaus für behinderte Kinder in Lepel befand sich in einem unzumutbaren Zustand. In der Einrichtung leben etwa 75 – 80 Kinder mit schweren Knochenerkrankungen.

Mit Unterstützung einer Stiftung, den Sternsingern und Renovabis wurde das ganze Haus renoviert und neu eingerichtet. Außerdem wurden zwei Neubauten erstellt. In Krupitza und Lepel wurden Schulen und Turnhallen mit Möbeln und Sportgeräten beliefert.

Alle Hilfen wurden von ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern/innen geleistet. Etwa 200 Personen in 12 Gemeinden und Ortsteilen des Tecklenburger Landes tragen die Arbeit mit.

Die Weißrusslandhilfe arbeitet mit der Initiative "Den Kindern von Tschernobyl" zusammen.

(Bericht von Karl-Heinz Mönninghoff)

 

 

 

 

 

Pfarrer Clemens Niermann und Schwester Michaela aus Ibbenbüren im Gespräch mit dem Popen Konstantin aus Krupitza.

 

Zu Besuch in dem Haus für Kinder und Jugendliche aus Problemfamilien in Pervomaiskij.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht zu den Tätigkeiten der Arbeitsgruppe "Kindererholung"

 

 

 

 

 

Sweta

 

 

 

 

 

Sweta oder – „Einmal Kind sein „ oder „Wie ein Mädchen das Lachen lernte“ oder „Einmal im Leben drei Wochen Ferien“: viele dieser Titel hätte ich wählen können. Nun einfach Sweta!

Nachdem wir von der Weißrusslandhilfe Tecklenburger Land regelmäßig seit Anfang der 1990er Jahre Lebensmittelpakete an bedürftige Familien in Weißrussland geschickt hatten, bekam ich von dem jungen Arzt Dr. Valentin Rousovich Fotos von den Empfängerfamilien. Dabei war eine Familie mit mehreren Kindern. Das älteste davon ist Sweta (Swetlana). DerName Sweta (Swetlana) bedeutet in Deutsch „Licht“.                                                                                  

 

 

 

 

 

Sweta (im roten Trainingsanzug) während der Kindererholung im Sommer 1999

 

Bei einem meiner Besuche vor elf Jahren in Minsk und Krupitsa bat mich Valentin  ihn bei einer seiner Besuchsvisiten  in Krupitsa und den umliegenden Dörfern zu begleiten. Bereits viele Jahre luden wir  ca. 45 Kinder in das Tecklenburg Land zur Erholung ein, die meisten davon kamen aus Minsk. 1998 planten wir auch Kinder aus der Region Krupitsa einzuladen. Er meinte: Schau dir die Kinder und Familien an und entscheide, ob es gut und sinnvoll ist. Er bat mich,  keine Fotos zu machen, die Menschen würden sich zu sehr über ihre Lebenssituation schämen. Das konnte ich schnell verstehen.     

Sweta war damals 11 Jahre alt und kümmerte sich rührend um ihre sechs kleineren Geschwister. Das Jüngste war gerade einige Monate alt. Ihr Vater war arbeitslos, hatte  ein Bein in Gips und als er uns sah suchte er das Weite. Die Mutter kam gerade von der Arbeit als Melkerin in der Kolchose nach Hause. Normalerweise brauchen Mütter mit mehr als drei Kindern in Weißrussland nicht außer Haus zu arbeiten. Da aber die Not bei dieser neunköpfigen Familie so groß war, ging es nicht anders. Sweta besuchte ganz normal die Schule und in der übrigen Zeit half sie ihrer Mutter bei der Versorgung der Geschwister. Auf dem Herd stand ein großer Topf mit Pellkartoffeln. Von Valentin erfuhr ich, dass dies außer Brot die einzige Verpflegung  der Familie sei!         

Sweta wurde von mir ausgewählt, um mit fünf weiteren Kindern und einer Betreuerin aus Krupitsa zu uns zur Erholung zu kommen.  Wir rechneten aus, wie hoch die Kosten für einen Pass und die anderen Formalitäten sind und kamen damals auf rund 10 DM pro Kind. Die Eltern hätten diese zusätzlichen Ausgaben nicht tragen können! Die 60 DM für diese Kinder spendete ich und  mit Hilfe von Valentin Rousovich und seiner Frau Aida konnten für die sechs Kinder alle Unterlagen beschafft werden.

 

 

Zusammen mit der übrigen Kindergruppe sollten sie die lange Fahrt ins Tecklenburger Land antreten.   Doch kurz vor der Reise boykottierte die Betreuerin aus Minsk trotz Absprache alle unsere Vorbereitungen. Diese sechs Kinder konnten nicht kommen und sie, ihre Eltern, Ehepaar Rousovich und ich waren sehr enttäuscht über diese schlimmen Machenschaften.

Im darauf folgenden Jahr 1999 fanden wir Mittel und Wege diese sechs Kinder mit einer deutschsprachigen Betreuerin  zur Erholung einzuladen.Sweta hatte ich mit einem weiteren Mädchen zur Familie Schulte-Laggenbeck in Holthausen eingeteilt. Diese Familie hat selber fünf Kinder, davon eine gleichaltrige Tochter Monika.

Als Sweta aus dem Bus stieg, habe ich sie kaum erkannt: Die Haare waren praktisch kurz geschnitten wie ein Junge, an den Füßen trug sie die übergroßen  Schuhe ihrer Mutter. Sie hatte für den Sommer keine eigenen! Sehr ernst war sie und das blieb so eine Woche lang. Spielen mit den anderen Kindern konnte sie nicht. Lieber half sie der Gastmutter bei verschiedenen Arbeiten im Haushalt. Aber nach und nach änderte sich dass. Mit Monika lernten  Sweta und das andere weißrussische Mädchen Elena deutsche Wörter, Monika brachten sie russische Wörter bei. Ja sogar ganze Sätze und Lieder wurden geübt. Ab der zweiten Wochen verwandelte sich Sweta: Sie wurde fröhlich und lachte viel, tobte und spielte, machte Späße. Ein ganz normales Mädchen! Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sie sich als Kind wahr genommen! 

 

Weißrussischen Kinder mit Doris Bosse (rechts) während der Kindererholung im Sommer 2008. (Foto: Jörg Birgoleit, WN)

Für ihre  große Familie bekam sie beim Abschied nach drei Wochen besonders viele Geschenke mit: gut erhaltene Kleidung,  Bettwäsche, aber auch Süßigkeiten und kleine Aufmerksamkeiten für ihre Geschwister.Die Erinnerung an einige Kinder bleiben mir besonders im Gedächtnis haften.  Wir haben oft an Sweta gedacht und über sie gesprochen. Was ist aus dem Mädchen wohl geworden? Wie geht es ihr?

 

 

 

 

 

Sweta im Sommer 2009 mit ihrer drei Monate alten Tochter.

 

Dann bekam ich Ende September  einen Brief von Sweta – nach zehn Jahren! Welche wunderbare Überraschung, welche große Freude und ich bin sehr dankbar dafür! Meine hilfsbereite russisch beherrschende Nachbarin Maria übersetzte für mich.

Sweta schreibt, dass sie lange versucht hat meine Adresse herauszubekommen. Es geht ihr gut, sie ist verheiratet und hat eine vier Monate alte Tochter. Die bei uns verbrachten Ferien waren die schönsten in ihrem bisherigen Leben. Sie bittet mich um die Adresse ihrer damaligen Gastfamilie und fragt nach Monika.

Auch Sweta hat uns nicht vergessen und in ihren Gedanken und im Herzen behalten. Sie ist jetzt 23 Jahre alt.

Sofort antwortete ich ihr und nun erreichte mich  bereits wieder ein Brief mit Fotos von Sweta und ihrer Familie. Sie freut sich sehr  über den erneuten Kontakt und wundert sich, dass ich sie so gut im Gedächtnis behalten habe!

Es ist ja nicht nur die Vorgeschichte die eine Besondere war. Es berührt mich tief, dass für unsere Gastkinder die Zeit und Zuwendung die ihnen von den Gastfamilien und uns Betreuern geschenkt wird, ankommt und bei den Kindern in guter Erinnerung bleibt. Das ist das größte Dankeschön!

(Bericht von Doris Bosse)

 

 

 

 

 

 

 

 

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