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Projekt "Wir für Kinder"

 

 

 

 

 

 

 

"Wir für Kinder"

Ehrenamtliche Hilfe für Kinder in belasteten Situationen

in Familienzentren und Grundschulen

 

Ein Projekt der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und des SkF Ibbenbüren e. V.

 

Neues Projekt: "Stark in die Schule"

 

 

 

Ansprechpartnerin:

 

Ursula Beyer

Dipl.-Sozialpädagogin

 

Oststraße 39

49477 Ibbenbüren

 

Telefon:

 

0 54 51/96 86-16

Fax:

 

0 54 51/96 86-86

e-mail:

 

beyer@skf-ibbenbueren.de

 

 

 

 

 

 

 

zur Internetpräsenz der Bürgerstiftung Tecklenburger Land

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Archiv: Projekte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Flyer

"Wir für Kinder"

 

 

 

 

 

 

 

Seit Januar 2011 gibt es das erfolgreiche Präventionsprojekt „Wir für Kinder“, das von der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und dem SkF in Ibbenbüren ins Leben gerufen wurde und bis Ende 2013 von der Aktion Mensch gefördert wurde.

Das Projekt „Wir für Kinder“ möchte durch den Einsatz ehrenamtlicher Helfer (Coaches) besonders belastete, benachteiligte Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zusätzlich betreuen, unterstützen und zum Partner der Familie werden.

Die Coaches können nicht unmittelbar in den Familien eingesetzt werden; es bietet sich an, sie in Familienzentren und (offenen Ganztags)- Grundschulen wirken zu lassen. Die Coaches müssen in den Einrichtungen strukturell eingebunden, ihre Tätigkeit muss in den Ablauf der Einrichtungen eingebettet werden.  

Inzwischen sind es rund 70 Ehrenamtliche, die bereits in unterschiedlichen Einrichtungen in Ibbenbüren und Umgebung für 2-5 Stunden in der Woche mitwirken.

Zu den jetzigen Kooperationspartnern von „Wir für Kinder“ gehören die Grundschulen: Albert Schweitzer, Ludwig, Mauritius, Johannes Bosco, Barbara, Michael in Ibbenbüren und die Sünte Rendel und St. Bonifatius in Riesenbeck/ Birgte, die Teutoburger- Wald in Brochterbeck und Tecklenburg, Ludgerusschule in Hörstel. Die Familienzentren: ev. Stadtkindergarten, Am Wittenbrink, Ludwig, Pusteblume in Ibbenbüren und das FZ St. Agatha in Mettingen.

Die Einzel- und Zusatzbetreuung kann nur aus der Gruppenbetreuung entwickelt werden. Innerhalb der Gruppenaktivität ermöglicht die Begleitung durch die Ehrenamtlichen die gezielte Förderung einzelner Kinder. Wichtig ist hierbei die Eigeninitiative der Coaches, je nach ihren Fähigkeiten und Kenntnissen. Ziel kann auch der direkte Kontakt zu den Eltern sein, wenn dieser von allen Seiten gewünscht wird.

In den Grundschulen kommen für die ehrenamtlichen Helfer (Frauen und Männer) in erster Linie Aufgaben in der Unterrichts- begleitung oder in der Hausauf- gabenbetreuung (offener Ganztag) in Betracht. Es geht um eine zusätzliche Betreuung einzelner Kinder, immer in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Klassen- lehrerin.Inzwischen gibt es auch zusätzliche Workshops von Ehrenamtlichen, die sich an bestimmte Zielgrupppen richtet: z.B. Bewegungsangebote, Werk- angebote, gesundes Kochen und Backen, Kinderyoga, Singen mit allen Sinnen, Schulgarten, Technikangebote …

 

 

Qualifizierungskurs 2018: Vorbereitungsmodul für das Tochterprojekt „Stark in die Schule“. Referenten (v.l.) Monika Althaus, Marion Wahlbrink, Heike Schöpper

In den Familienzentren gestalten sich die Einsätze von Freiwilligen sehr unterschiedlich. Auch hier können die Coaches ihre Lebens- und Berufserfahrungen, ihre Kompetenzen einbringen, z.B. bei der Sprachförderung, beim Basteln, Musizieren oder in der Mitarbeit bei verschiedenen Aktionen.

Wann, in welcher Einrichtung und mit welchem zeitlichen Umfang die Ehrenamtlichen tätig werden, können die Ehrenamtlichen natürlich selber bestimmen.

Für die Vorbereitung und Durchführung des Projektes „Wir für Kinder“ ist seit Januar 2011 eine hauptberufliche pädagogische Teilzeitkraft beim SkF eingesetzt.

Die Dipl.- Sozialpädagogin/ Lernbegleiterin Frau Ursula Beyer entwickelt mit den Familienzentren und Grundschulen einen konkreten Aufgaben- und Einsatzplan. Sie akquiriert die ehrenamtlichen Kräfte, schult sie in Kooperation mit der Familienbildungsstätte und begleitet die Freiwilligen bei der Arbeit und  ist ständige Ansprechpartnerin für alle Beteiligten.

Die Coaches sollen als Projektmitarbeiter der Bürgerstiftung und des SkF e.V. öffentlich wahrgenommen werden, organisatorisch und rechtlich aber in den Einrichtungen eingebunden sein.

 

 

 

Treffen der Kooperationspartner von „Wir für Kinder“ am  03. Dezember 2015 im SkF. (Es fehlen Vertreter von vier Einrichtungen).

 

 

 

 

 

 

Rahmenplan der Fortbildung für Ehrenamtliche im Projekt „Wir für Kinder“

 

 

 

 

 

(Qualifizierung vor Antritt der ehrenamtlichen Tätigkeit)

40 UStd. (10 Treffen) in Kooperation mit der Familienbildungsstätte in Ibbenbüren

 

 

 

 

 

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Begrüßung/ erstes Kennenlernen

 

In Kooperation mit der Fabi (Einrichtungsleiter Herr Flohre links im Bild) findet erneut ein Qualifizierungs- kurs für alle Neueinsteiger im Projekt "Wir für Kinder" statt. (Januar 2013) 

 

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Vorstellung des Projektes: Inhalte/ Organisatorisches

 

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Meine Motivation/ Erwartungen an das Ehrenamt

 

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Entwicklungsstufen der Kindheit

 

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Vorstellung der Kooperationspartner des Projektes: Grundschulen, Familienzentren, Kindergarten: Konzeptionen, Schwerpunkte der Einrichtungen

 

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Grenzen und liebevolle Konsequenzen in der Arbeit mit Kindern

 

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Beeinträchtigungen und Auffälligkeiten des Kindes und deren Behandlungs- möglichkeiten: LRS, ADHS, Wahrnehmungsstörungen, motorische Auffälligkeiten

 

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Grundlagen der Kommunikation/ mit Kindern: Was bedeutet Kommunikation?, praktische Übungen

 

Herr Rieping und Herr Börgermann begrüßen die zwölf neuen Teilnehmerinnen der Fortbildung im Projekt "Wir für Kinder" (Januar 2013)

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Rechte und Pflichten des Ehrenamtes

 

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Thema Aggression: Wie entsteht Aggression bei Kindern? Wie kann ich darauf reagieren?

 

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Informationen zu Hilfsangeboten bei Auffälligkeiten des Kindes: Was mache ich mit meiner Beobachtung?

 

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Praxisberichte der schon tätigen Coaches

 

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Zertifikatübergabe

 

 

 

 

 

 

Rahmenplan der Fortbildung für Ehrenamtliche im Projekt „Wir für Kinder pdf-Dokument zum ausdrucken/speichern

 

 

 

 

 

 

„Stark in die Schule“, ein weiteres Tochterprojekt bei Wir für Kinder

Der Umgang mit Schere und Stift, das Nachmalen von Bildern und Symbolen oder das Unterscheiden von Formen und Farben, Größen und Mengen sollten Kinder können, wenn sie in die Schule kommen.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Basiskompetenzen. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass es immer mehr Kindern an diesen nötigen Vorläuferfähigkeiten fehlt. Frau Ursula Beyer, Diplom-Sozialpädagogin und Lernbegleiterin ist hauptamtliche Mitarbeiterin beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und leitet das Projekt „Wir für Kinder“, ein Kooperationsprojekt der Bürgerstiftung Tecklenburger Land mit dem SkF. „Wir für Kinder“ soll nun mit einem Tochterprojekt ergänzt werden, das sich gezielt an Kinder im letzten Kita-Jahr wendet. „Stark in die Schule“ wird dieses neue Projekt heißen, das analog zum Projekt „Wir für Kinder“ mit ehrenamtlichen Kräften arbeitet, die für zwei bis fünf Stunden wöchentlich eine Begleitung übernehmen. Es geht dabei nicht um Kinder, die einen erhöhten Förderbedarf haben, nicht um mögliche Förderschüler. Vielmehr geht es um die Kinder, die aus ganz unterschiedlichen Gründen den Anforderungen der ersten Klasse noch nicht gewachsen sind. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Altersunterschied von Erstklässlern groß ist. Da sind Fünfjährige ebenso wie Siebenjährige. Und auch gesellschaftliche Veränderungen und Anforderungen spielen eine wichtige Rolle. Die Entwicklung bei Kindern ist sehr unterschiedlich, auch bei Jungen und Mädchen.

Das neue Projekt
„Stark in die Schule“ will den Kindern, die bei den nötigen Basiskompetenzen noch ein Quäntchen Übung brauchen, zu einem guten Start in der Schule verhelfen.

Um die nötigen Vorläuferfähigkeiten zu erwerben, sind alle Spielformen geeignet. Im Spiel, bei Sinneserfahrungsspielen, Sprachspielen oder Experimentierspielen, lernen Kinder aus eigenem Antrieb heraus, mit Spaß, über Versuch und Irrtum, aber ohne Versagensängste. Gerade Kinder mit Entwicklungsrückständen brauchen zusätzliche Anregung, Übung, Ermutigung und Begleitung. Das neue Projekt „Stark in die Schule“ will eine Einzelbegleitung ermöglichen, die die Erzieher in den Einrichtungen personell gar nicht leisten könnten. In enger Zusammenarbeit mit der hauptamtlichen Fachkraft der jeweiligen Einrichtung könnten Rückstände in Teilbereichen aufgeholt werden oder mitgeholfen werden, sie zu verhindern.

Das Projekt „Stark in die Schule“ ist wie „Wir für Kinder“ ein Präventionsprojekt. „Wir für Kinder“ arbeitet schon seit sieben Jahren erfolgreich: 72 ehrenamtliche Coaches engagieren sich hier, und die Zahl der Kooperationspartner ist inzwischen auf zwölf Grundschulen und vier Familienzentren im gesamten Tecklenburger Land gestiegen. Die Coaches fördern zum Beispiel die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern, arbeiten Schulstoff nach, helfen bei den Hausaufgaben oder fördern die ganzheitliche Erfahrung beim Basteln, Spielen und Werken, oder in speziellen Förderangeboten für kleine Gruppen.

Mitte Januar beginnt wieder ein Qualifizierungskurs für interessierte Ehrenamtliche in der Familienbildungsstätte und schließt mit einem Zertifikat ab. Der für die Ehrenamtlichen kostenfreie Kurs vermittelt pädagogische Grundlagen und dient dem Kennenlernen. Zu den Inhalten des Kurses gehören Themen wie: Grundlagen der Kommunikation, Kommunikation mit Kindern, Entwicklungsstufen der Kindheit, Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Umgang mit Aggression, Förderung des Vorschulkindes, Edukinesthetik…, um nur einige zu nennen. Weiterhin steht der Besuch eines Familienzentrums auf dem Plan und zwei Grundschulen stellen ihre Einrichtung vor.

Alle vier Wochen organisiert Ursula Beyer für die Ehrenamtlichen von „Wir für Kinder“ und „Stark in die Schule“ ein Gruppentreffen zum Erfahrungsaustausch und für weiterführende Schulungseinheiten. | Interessierte können sich melden bei Ursula Beyer, (SkF) unter
05451/ 968616, oder per E-Mail an die Adresse beyer@skf-ibbenbueren.de.

 

 

 

 

 

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